Monatsarchiv für April 2007

In München steht ein Hofbräuhaus…

Sonntag, den 15. April 2007

Im Biergarten am Chinesischen Turm

… in dem war ich zwar gestern nicht, aber zumindest im Englischen Garten am Chinesischen Turm. Prost!

Graf im Bart, ihr seid der reichste…

Sonntag, den 15. April 2007

Die Wellen um die Filbinger-Rede von Ministerpräsident Oettinger schlagen immer höher. Nachdem ich schon einige Kommentare auf Libertas-Cara geschrieben habe, hier noch weitere Überlegungen. Ausgangspunkt ist die Rechfertigung Oettingers, über die man heute auf Spiegel.de folgendes lesen kann:

In einem offenen Brief an seine Kritiker räumte Oettinger nun die Möglichkeit ein, dass seine Worte zu einem „Missverständnis“ geführt haben könnten. Die gegen ihn erhobenen Vorwürfe der Geschichtsverfälschung und der Verhöhnung von NS-Opfern wies er jedoch zurück. Auch auf die vielfach geforderte Entschuldigung verzichtete er.

Damit hat der Ministerpräsident seine zahlreichen Kritiker offenbar nur noch wütender gemacht.

Die von mir schon vorausgesehene Rücktrittsforderung aus dem SPD-Lager folgt natürlich:

Erstmals legte auch Vogt dem Ministerpräsidenten den Rücktritt nahe: „Oettinger ist den Anforderungen seines Amtes offenkundig nicht gewachsen.“ Er sei sich „der Dimension seines Handelns“ nicht bewusst.

Es mag ja sein, dass Oettinger im Vorfeld nicht abschätzen konnte, was die Folgen seiner Rede sein würden. Es ist jedoch eine Illusion der SPD (ganz besonders von Frau Vogt), wenn sie hofft, dass dadurch das Ansehen Oettingers in der Bevölkerung schrumpfen würde bzw. wenn sie darauf spekuliert, dass die CDU dadurch Wähler verliert (und die SPD bei der nächsten Wahl gewinnt).

Ich vermute nämlich, dass weiten Teilen der Bevölkerung diese Diskussion relativ egal ist. Die Passage aus Oettingers offenem Brief, stößt sicherlich bei einem Großteil der Baden-Württemberger auf Verständnis:

„Es gehört in unserem Kulturkreis zu den üblichen und angemessen Gepflogenheiten einer Traueransprache, Verdienste und das Lebenswerk des Verstorbenen positiv zu würdigen und ihm die schwierigen Phasen seines Lebens – ohne sie zu verschweigen – nicht nachzutragen.“

Natürlich ist es nochmal was anderes, schwierige Passagen „nicht nachzutragen“ und zu behaupten, Filbinger wäre kein Nazi gewesen. Aber das ist an dieser Stelle gar nicht so wichtig. Wichtig ist, dass Oettinger nicht anfängt, wild um sich zu argumentieren. Er erweckt zumindest den Eindruck, dass er diese „hysterische Debatte“ nicht weiterführen will – und spricht damit den Wählern aus der Seele. Die wollen nämlich nicht, dass sich Politiker mit der Vergangenheit von Toten beschäftigen, sondern mit der aktuellen Situation. Einen Wahlkampf mit der Filbinger-Affäre zu führen, wird nichts bringen, denn die Schwaben werden sagen „lasset den Mann in Frieda, der isch dod!“

Ein weiterer Pluspunkt für Oettinger liegt in der Mentalität der Schwaben, von denen in der württembergischen Hymne Graf Eberhard im Barte folgendes sagt:

Doch ein Kleinod hält’s [Anm. sein Land, also Schwaben] verborgen
Daß in Wäldern noch so groß
Ich mein Haupt kann kühnlich legen
Jedem Untertan in Schoß.

Der größte Schatz der Schwaben ist demnach, dass sie ihren jeweiligen „Herren“ folgen und nicht gegen sie aufbegehren (solange sie zufrieden sind). Für einen Ministerpräsidenten (bzw. seine Partei) bedeutet dies, dass er, solange er gute Arbeit macht und alle zufrieden sind, von seinen Wählern (!) nichts zu fürchten hat (das ist übrigens nicht nur in BW so). Eine Debatte um die Nazivergangenheit eines Toten wird daran nichts ändern.

K*** nervt!!!!!

Freitag, den 13. April 2007

Ich habe mir fest vorgenommen, den kleinen ach so süßen Eisbären nirgends zu erwähnen (ist aber unglücklicherweise schon passiert).

Ich kann es nicht mehr hören und sehen, überall nur dieser Eisbär. Meine Güte, er ist ja nett und niedlich und so weiter, aber daraus so einen Medienrummel zu machen… ich weiß nicht. Mal abgesehen davon, dass es natürlich hauptsächlich um die Kohle geht. Warum nur springen alle auf den K***-Hype auf? Produzieren Lieder, Spielzeug, Designerfood etc.? Nur des Geldes wegen! Mit Eisbären kann man jede Menge Knete machen, allein die Aktie des Berliner Zoos ist in den letzten Wochen auf das Doppelte an Wert gestiegen (und natürlich hat sich der Zoo den Namen K*** als Marke sichern lassen – die sind ja nicht blöd).

Mir jedenfalls ist der Kleine sowas von Schnuppe und ich schalt inzwischen weg, wenn ich ihn sehe. So toll ist der nämlich auch nicht. Und in ein paar Monaten redet eh keiner mehr von ihm, weil er dann plötzlich groß und böse ist und vielleicht seine Wärter zerfleischt – wer weiß das schon…

Es geht jedenfalls nicht nur mir so, und einige etwas genervtere Zeitgenossen haben sogar eine eigene Seite mit einem „Killerspiel“ entworfen: www.kill-k***.com. Viel Spaß!

Nachtrag: Bis vor ein paar Wochen habe ich mit dem Namen K*** nur Herrn Søndergaard in Verbindung gebracht – erinnert ihr Euch noch an den? Der hat jetzt ne Ehrung bekommen, für 25 Jahre Partnerschaftsarbeit mit dem LGW (wenn ich das hier auf Seite 13 richtig verstanden habe).

Post an Wagner: Wagner gegen Gates

Freitag, den 13. April 2007

Mein „Lieblings“-Kolumnist F. J. Wagner hat mal wieder was geschrieben, was ich kommentieren muss. Unter der Überschrift „Lieber Bill Gates“ stellt er einen Dialog zwischen Gott und Bill Gates nach.

Lieber Bill Gates,

Sie wollen demnächst mit russischen Kosmonauten in den Weltraum fliegen – was für ein hübscher Gedanke: Gott empfängt Bill Gates. Was würde Gott zum reichsten Menschen der Welt, dem Erfinder von Microsoft, sagen?

Nennt mich einen Idioten, aber ich verstehe den Zusammenhang zwischen „in den Weltraum fliegen“ und „Gott empfängt Bill Gates“ nicht. Hab ich was verpasst? Hat Gott seinen himmlischen Thronsaal auf dem Mond errichtet und ich hab es nicht mitgekriegt?

„Mein Sohn, die 56 Milliarden Dollar auf deinem Privatkonto sind Sünde vor meinen Augen.“ Darauf Gates: „Aber ich spende doch viele Millionen für Impfstoffe in Afrika, meine Frau und ich wollen die Malaria mit unserer Stiftung besiegen“, darauf Gott trocken: „Du musst alles spenden, mein Sohn, bis auf das letzte Hemd.“

Grundsätzliche Frage: Ist Geld auf dem Konto Sünde? Ich wüsste nicht, wo das steht. Natürlich sagt Jesus zum reichen Jüngling (die Perikope liegt wohl zugrunde), er solle alles verschenken und ihm nachfolgen. Aber kann man das wirklich übertragen? Ist Geld auf dem Konto schlecht? Zählt nicht vielmehr, was man damit macht und wie man damit umgeht (Mammon als Götze)? Und spendet Bill Gates nicht tatsächlich sehr viel? Ich möchte ihn ja nicht in Schutz nehmen (weil ich die Politik von Microsoft auch nicht unbedingt gut finde), aber mir kommt es doch so vor, als ob hier aus Neid heraus argumentiert wird. Die folgenden Teile verstärken diesen Eindruck noch:

Gates kleinlaut: „Auch meine Jacht?“ „Auch deine 120 Meter lange Jacht ,Octopus‘.“ „Auch mein Haus?“, fragt Gates. „Auch dein Haus, für das du 60 Millionen Dollar bezahlt hast“, sagt Gott. Gates schluchzend: „Gott, schieb mir doch nicht alle Schuld in die Schuhe, du hast mich so programmiert.“ Gott scherzend: „Ich wollte nur, dass du den PC, den Personal Computer, erfindest und mein Wort www. world wide web. verkündest.“

Mal abgesehen davon, dass ihm die Jacht gar nicht gehört, aber hier wird doch ganz klar Neid geschürt. Bill Gates hat aber seine Milliarden nicht etwa geerbt, er hat eine geniale Erfindung gemacht und sie gut vermarktet. Er hat sein Geld selbst erarbeitet. Ist das verwerflich? Im übrigen hat er auch nicht den PC erfunden, und damit erst recht nicht das Internet, das aber nur am Rande.

Die Besuchszeit ist zu Ende. Gott hat anderes zu tun.

Den Dialog zwischen Gott und Bill Gates habe ich erfunden. Natürlich trifft sich Gott mit niemandem. Auch nicht mit dem reichsten Menschen der Welt. Alles, was ich geschrieben habe, hat sich nicht so zugetragen, was ich schade finde.

Je öfter ich den Kommentar durchlese, um so weniger verstehe ich ihn. Was soll eigentlich damit ausgesagt werden? Gott mag Bill Gates nicht? Und woher soll das jemand wissen? Was wir daraus lesen können ist vielmehr „F. J. Wagner mag Bill Gates nicht“. Aber warum? Weil er mehr Geld hat? Weil er ein 60 Mio.-Haus hat? Vermutlich. Und deswegen sucht sich Wagner eine Autorität, die noch höher ist als die des reichsten Mannes der Welt, nämlich Gott. Damit er einmal den Gates so richtig fertigmachen kann, bis der heult. Anders kann ich mir das alles nicht erklären.

Lieber Herr Wagner, ihrer Argumentation folgend gibt es eigentlich keinen Unterschied zwischen Bill Gates und Ihnen, oder irgendeinem anderen Bild-Leser. Denn auch Ihr gesamtes Geld auf Ihrem Privatkonto ist dann Sünde vor Gottes Augen. Sie müssen es spenden. Alles, bis zum letzten Hemd. Auch Ihr Auto. Und das muss auch jeder andere Mensch auf dieser Welt tun. Oder hat Gott Ihnen die Gabe des Sündenerkennens gegeben? Bei welchem Betrag wird denn aus neutralem Besitz plötzlich böse Sünde?

Sie merken, so einfach ist es nicht. Das finden Sie sicher auch schade…

Bayrische Elche

Donnerstag, den 12. April 2007

Tim hat mich mit seinem Beitrag über Elche daran erinnert, dass ich kürzlich was über die „größte Hirschart“ gelesen habe. Es war bei br-online.de, dort steht, dass der Elch das Tier des Jahres 2007 ist.

Der Elch ist ein ausdauernder Wanderer – und er kümmert sich nicht um Grenzen. Deshalb halten es Wildbiologen für wahrscheinlich, dass der schwerste unter den Hirschen in Bayern wieder heimisch werden könnte. Im Dreiländereck Tschechien Deutschland Österreich haben sich einige der Tiere angesiedelt. Der Elch ist Tier des Jahres 2007, wie die Schutzgemeinschaft Deutsches Wild bekannt gab.

Darum, wenn Tim meint, es gäbe in Skandinavien gar keine Elche: Die sind vermutlich in Richtung Bayern ausgewandert. Und da sie keine Schafe reißen, ist die Chance groß, dass sie dort auch nicht abgeschossen werden. Während in Norwegen die Elchjagd ja Volkssport ist. Wobei…

So mancher Irrläufer soll zudem hin und wieder in einer bayerischen Tiefkühltruhe verschwunden sein – heimlich, denn Elche gehören zwar laut Jagdgesetz zu den „jagbaren Tieren“, genießen aber hierzulande ganzjährige Schonzeit.

Das waren sicher Norweger!

Ein Mathe-Problem

Donnerstag, den 12. April 2007

Hab heute im StudiVZ eine Gruppe mit über 33000 Mitgliedern gefunden*, die „Mathe ist ein Arschloch!“ heißt. Das fand ich eigentlich schon lustig, noch viel lustiger ist jedoch, dass es tatsächlich Leute gibt, die sich darüber aufregen, dass es diese Gruppe gibt.

Daher gibt es diverse Gruppengründungen („Mathe ist doch kein Arschloch“ etc.), und der Gründer der Mathe-Arschloch-Gruppe wurde sogar per Nachricht beleidigt, dass er ja wohl selber doof sei (er studiert Mathematik, DAS ist das eigentlich witzige an der Sache) und auch alle Mitglieder der Gruppe doof sind und überhaupt nicht analytisch denken können.

Als ob es sich lohnen würde, sich über eine StudiVZ-Gruppe aufzuregen, die Mathe doof findet. Es ist schon interessant, was manche Leute für Sorgen haben…

* Ja, Regina, ich hab die Gruppe in Deinem Profil gefunden! :-)

Apropos Waldparkplatz

Donnerstag, den 12. April 2007

Ich habe heute mein Fahrrad auf Vordermann gebracht und bin dann kurz entschlossen zu einer kleinen Testfahrt aufgebrochen. Nachdem ich außerhalb von Pfrondorf an die Stelle gekommen war, an dem bei Spaziergängen meistens Schluss war, bin ich einfach weiter in den Wald gefahren. Und siehe da, da war ein großer Grillplatz mit 5-6 Grillstellen für offenes Feuer – und ich wusste bisher gar nichts davon!

Es ging dann durch den Wald weiter, ich habe mich bei der Gelegenheit geärgert, dass ich meinen Fotoapparat nicht mitgenommen hatte, denn natürlich hätte es jede Menge zu fotografieren gegeben.

Irgendwann war ich dann immer weiter im Wald und immer weiter und es ging immer runter und ich sagte mir „wenn es immer runter geht, muss ich doch irgendwann auch wieder hoch!“ Zum Glück wusste ich die Himmelsrichtung, in der Pfrondorf lag, und so fuhr ich nach Gespür. Mein Gespür behielt auch recht, nur war ich inzwischen so weit bergab gefahren, dass es mich einige Anstrengung kostete, wieder nach oben zu kommen. Ich habs aber geschafft… nur beim nächsten Mal werde ich weniger Abfahrt genießen.

Zweiklang in Schokolade

Donnerstag, den 12. April 2007

Weihnachtsmann und Osterhase

Ohne Worte

Warten, warten, warten…

Dienstag, den 10. April 2007

Ich war heute mit meiner Großtante im Krankenhaus, sie hatte einen Termin in der Augenklinik. Der Termin war um 13:00 Uhr, ich war realistisch und tippte, dass wir um etwa 15:00 Uhr wieder rauskommen würden. Selbstverständlich habe ich ein Buch mitgenommen.

Es dauerte etwas länger. Genauer gesagt waren wir um 16:45 Uhr fertig. Ich konnte daher fast das ganze Buch lesen, was einen Vorteil darstellt. Der Nachteil liegt auf der Hand: Ödes Wartezimmergesitze mit jede Menge genervten Patienten und einer Großtante, die auch nicht gerade zufrieden war.

Das lustige ist ja, dass in solchen Situationen irgendwann der Frust in „Galgenhumor“ umschlägt und jeder anfängt, Witze über zu reißen. Den besten Spruch sagte ein älterer Mann, nachdem ich feststellte: „Em Krankahaus, do lernsch Geduld!“. Er antwortete mit: „Jo, do wirsch krank beim Warta!“.

End of Gays!?

Dienstag, den 10. April 2007

Was viele Schwaikheimer bis zum Anfang des Jahres nicht wussten: Schwaikheim ist im Internet recht berühmt. Allerdings für eine recht zweifelhafte Sache.

Wie man auf diversen Seiten lesen kann, wenn man nach „Schwaikheim“ und „Parkplatz“ etc. sucht, sind die Parkplätze an der B14-Ausfahrt Schwaikheim ein beliebter Treffpunkt für gewisse Aktivitäten. Ich zitiere:

B14 Stuttgart – Backnang

Kurz vor der Ausfahrt Schwaikheim gibt es auf beiden Seiten Parkplätze nach der Brücke; im Wald dahinter lebhaftes Treiben fast zu jeder Tages- und Nachtzeit.

Es ist relativ klar, was man sich darunter vorstellen muss. Ich selbst habe öfters beobachtet, wie es funktioniert (hat): Ein Auto fährt aus dem Parkplatz „Korber Kopf“ auf die B14 (dort sprach man sich anscheinend ab), verläßt die Ausfahrt sofort wieder, um dann nach der Brücke auf den Waldparkplatz abzubiegen.

Das Problem hat inzwische auch die Gemeinde erkannt, deshalb kann man auch auf der Homepage Schwaikheim.de im Nachrichtenarchiv folgendes lesen:

Der immer mehr zunehmende Missbrauch des Waldparkplatzes am ehemaligen Café Waldeck als Homosexuellentreffpunkt bedeutet eine starke Beeinträchtigung des Waldes der Gemeinde Schwaikheim in Bezug auf die Nutzung des Waldes als Naherholungsgebiet für die Schwaikheimer Bürgerinnen und Bürger. Der Parkplatz wird auch immer mehr als Müllhalde mißbraucht. Diese Beeinträchtigungen stören und beunruhigen auch das Wild.

Müllhalde? Gerüchte zufolge stand dort sogar ein Sofa. Der Satz mit dem Wild ist allerdings eher lustig… die armen Rehe, sie werden „beunruhigt“. Egal. Es musste jedenfalls etwas passieren.

Der Technische Ausschuss hat daher Ende Januar 2007 beschlossen, folgende von der Polizeidirektion Waiblingen und dem Landratsamt Rems-Murr-Kreis vorgeschlagenen Absperrmaßnahmen durchzuführen:

– An der Zufahrt zum Waldparkplatz wurde eine Schranke und ein absolutes Halteverbotsschild angebracht.
– An der Info-Bucht wurde ein eingeschränktes Halteverbot aufgestellt.
– An der Einmündung zwischen dem Waldparkplatz und der Info-Bucht wurde ein absolutes Halteverbot ausgesprochen.

[…]

Die Absperrmaßnahmen sind bereits vollzogen. Die Polizei wird die Einhaltung der Vorschriften in diesem Bereich konsequent überwachen.

Hoffentlich. Denn hier kommt der eigentliche Grund, warum ich das alles schreibe: Heute abend, als ich so gegen 20:00 Uhr vorbei gefahren bin (es war draußen immer noch recht warm), standen die besagten Parkbuchten voller Autos. Was die Fahrer wohl gemacht haben?

Vielleicht waren es ja auch nur Schwaikheimer Bürger, die das zurückeroberte Naherholungsgebiet nutzen wollten…

Den Plot…

Montag, den 9. April 2007

… von „18 und 3 – Black Jack oder Todd“ gibt es jetzt auf theglade.com.

You can’t beat the feeling!

Montag, den 9. April 2007

Mal wieder was von Idea.de, heute unter der Überschrift „Wenn Christus sich einen Schluck Coca-Cola gönnt„:

Ein italienischer Spielfilm darf zu Ostern nicht erscheinen, weil darin Jesus Christus aus einer Dose Coca-Cola trinkt. Aufgrund der Szene hat der Getränkekonzern Rechtsmittel eingelegt und Regisseur Claudio Malaponti gezwungen, die Szene herauszuschneiden.

[…]

Der Film mit dem Titel „Sieben Kilometer vor Jerusalem“ erzählt die Geschichte eines
Werbefachmanns, der in seiner Midlife-Krise eine Reise ins Heilige Land antritt. Unterwegs nimmt er einen Tramper mit – es stellt sich heraus, dass es sich um Jesus Christus handelt, der kurz darauf den umstrittenen Schluck aus der Dose nimmt.

Die Frage ist nun, warum der Konzern dagegen vorgeht, ist dies doch ganz offensichtlich ein (unbezahlter) Fall von product-placement. Ich vermute, dass Coca-Cola befürchtet, dass genau dies das Problem ist und aufrührerische Christen gegen den Konzern protestieren. Ich frage mich jedoch, ob das Trinken von Coca-Cola nun wirklich so ein schwerwiegendes theologisches Problem darstellt.

Mit dieser Meinung stehe ich anscheinend nicht allein:

Regisseur Malaponti ist über das Einschreiten von Coca-Cola verärgert. Die Veröffentlichung des Films verzögere sich nun um mindestens drei Wochen. Dabei habe der Streifen bereits Unterstützer im Vatikan. Angeblich habe ihm sogar der Papst einen Brief geschrieben, in dem er ihm versichere, die Cola-Szene verletze nicht die Gefühle der Christen.

Nun gut, ich weiß nicht, inwiefern der Papst für alle Christen und ihre Gefühle sprechen kann, aber in diesem Punkt hat er zumindest meine Zustimmung. Allerdings gibt es sicher auch Christen, die sich darüber aufregen würden, weil Coca-Cola doch so ein böser Konzern ist, der andere kaputtmacht und überdies das natürlich ein ganz schlechtes Vorbild für die Jugend ist, denn Cola ist doch so ungesund.

Dass es solche Reaktionen gibt, ist unvermeidbar, bei einer Flasche Wein wäre es auch nicht anders. Also alles Bähmulla bei Coca-Cola!

Die Welt geht unter!

Samstag, den 7. April 2007

Wir werden alle sterben! Verhungern, um genauer zu sein! Bald! Sehr bald! Genauer gesagt: an diesem Wochenende! Woher ich das weiß? Tausende von Hamstereinkäufern können nicht irren!

Was heute beim Real los war wird nur noch vor Weihnachten und Neujahr getoppt. Wie ich gehört habe, war es am Donnerstag bereits ähnlich. Es kann doch nicht sein, dass man wegen eines Tages mehr plötzlich Unmengen an zusätzlichen Einkäufen benötigt. Ich jedenfalls nicht.

Allerdings wurde ich auch ganz komisch angeschaut, weil ich kaum etwas im Einkaufswagen hatte. Vielleicht war das ein Fehler. Ich werde mich mal am Dienstag melden, ob ich verhungert bin.

Altes System

Freitag, den 6. April 2007

Vorher kam der Anruf eines Bekannten mit Computerproblemen. Er hatte versehentlich im laufenden Betrieb unter Windows das Windows-Verzeichnis umbenannt. Trotz sofortiger Reparierversuche konnte er zusehen, wie sein Windows sich von Sekunde zu Sekunde mehr verabschiedete, bis nur noch der blinkende Cursor hinter dem „C:\>“ da war.

Ein XP-System (mal abgesehen davon, dass das vermutlich gar nicht gehen würde) wäre wohl total aufgeschmissen. Es war aber ein Rechner von 1999 mit NT. Nach dem Neustart hatte das System es irgendwie im abgesicherten Modus in die Eingabeaufforderung geschafft. Komischerweise hat NT bei der Gelegenheit ein neues Windowsverzeichnis erstellt. Deshalb war der Bekannte (trotz DOS-Handbuch) mit dem Umbenennen überfordert.

Meine mit wenig Zuversicht ausgesprochene Anweisung, erst das neue Windows-Verzeichnis umzubenennen und dann das alte wieder in „Windows“ zu ändern, hat erstaunlicherweise auf Anhieb funktioniert. Und danach hat NT auch wieder ohne Murren gestartet.

Ob das wohl bei XP oder Vista auch geklappt hätte?

Meine „blaue Mappe“…

Donnerstag, den 5. April 2007

… kam heute mit der Post. Sie ist bis zum Rand gefüllt mit Informationen und Formularen für meinen Einstieg in das Berufsleben.

Ich habe die diversen Merkblätter mal quergelesen und weiß jetzt, dass ich ein öffentliches Gebäude (Schule) nicht mehr betreten darf, wenn in meinem Haushalt die Pest ausgebrochen ist…