Reinklicken und Schulglocke

Mal wieder zwei Dinge aus der bunten Fernsehwelt:

Gestern fiel es mir bei Galileo mal wieder auf, es hieß am Ende „klicken sie doch mal bei pro7.de rein„. Wie müssen wir uns das vorstellen? Also wenn ich meine Browser öffne, komme ich nur auf Pro7 wenn ich in die Adresszeile www.pro7.de eingebe… außer natürlich, ich hätte es in meinen Favoriten. Oder ist damit gemeint, ich soll auf die Seite gehen und dann wild in der Gegend herumklicken… aber wo rein?  Also, ich besuche ja gerne eine Webseite, oder komme vorbei, oder gehe drauf, oder schaue drauf, aber reinklicken? Das wird aber ganz häufig gesagt, die Frage ist, warum? Ich habe recherchiert, und tatsächlich wurde „reinklicken“ bereits 2000 in den Duden aufgenommen (siehe heise.de). Das erklärt zumindest, warum es das Wort überhaupt gibt, ob es sinnvoll ist, ist dadurch noch nicht erklärt. Ich behaupte auch einfach, dass „Jahr-2000-fähig“ heute ein 14-jähriger überhaupt nicht mehr versteht. Und wozu brauchen wir überhaupt das Wort „highlighten“? Ich werde auf jeden Fall auch weiterhin nicht auf Pro7 reinklicken.

Das zweite fiel mir gestern bei einem Film zum wiederholten Male auf. Folgende Szene: Man sieht einen menschenleeren Schulhof und ein großes Schulgebäude. Dann plötzlich ein schrilles Läuten der Schulglocke und wie auf Kommando stürmen hunderte von brüllenden Schülern mit dem Klingeln aus der Schule. Wie soll das den gehen? Sammeln die sich während der letzten Stunde alle schon im Flur? Lassen die Lehrer die Schüler bereits 10min früher ihre Schulsachen zusammenpacken? Ich habe es in meiner Schulzeit nie geschafft, mit meiner Schulklasse im Pulk während der Schulglocke das Gebäude zu verlassen. Vielleicht ist das in Amerika ja anders, aber ich bezweifle es. Ich möchte mal einen Film sehen, in dem die Schulglocke läutet, und dann nach 1-2 Minuten die ersten Schüler aus der Schule tröpfeln…

Mutige Zeugen Jehovas

Gerade klingelts an der Tür und wer steht da? Die Zeugen Jehovas, die mit meinem Vater reden wollte, der aber nicht da war. Obwohl ich eigentlich keine Lust und Zeit hatte, haben sie mir ein kurzes Gespräch aufgedrängt und ich kann mich bei theologischen Diskussionen ja kaum zurückhalten. Wir redeten über die zunehmende Individualisierung von Glaube und Religion und in diesem Zusammenhang machte der eine (der Sprecher) einen folgenschweren Fehler. Er las mir diese Stelle vor (Markus 7, 6-8):

6 Er aber sprach zu ihnen: Treffend hat Jesaja über euch Heuchler geweissagt, wie geschrieben steht: «Dieses Volk ehrt mich mit den Lippen, aber ihr Herz ist weit entfernt von mir. 7 Vergeblich aber verehren sie mich, indem sie als Lehren Menschengebote lehren.» 8 Ihr gebt das Gebot Gottes preis und haltet die Überlieferung der Menschen fest.

Er wollte damit sagen, dass man sich nicht seine eigene Religion mit Geboten etc. basteln soll. Ich startete dann aber voll durch und meinte, dass es mich wundert, dass er ausgerechnet diese Stelle vorgelesen hat. Schließlich wäre das so ziemlich die einzige Stelle, an der praktisch innerbiblisch Kritik an zu enger Bibelauslegung geübt wird. Die Pharisäer haben sich zu sehr an den Wortsinn der Tora geklammert und sich dabei nicht an die eigentlichen Kernaussagen gehalten (Doppelgebot etc.). Übertragen könnte man dann auch sagen, man solle sich z.B. nicht zu stark an die Worte des Menschen Paulus klammern, sondern sich an die zentralen Aussagen der Evangelien halten. Die Stelle sehe ich persönlich als eine der besten Antifundamentalismus-Stellen in der Bibel neben „Der Buchstabe tötet aber der Geist macht lebendig“. (Ich war überdies kurz davor, das am Problem mit den Blutspenden und „liebe deinen Nächsten“ zu erörtern, habe es aus Zeitgründen aber gelassen).

Er versuchte dann, das Ruder rumzureißen, indem er darauf beharrte, dass es dabei um Erweiterungen der Tora ging, die die Pharisäer eigenmächtig gemacht haben. Er fand aber kein Gegenargument dagegen, dass sie dies ja wenn überhaupt, dann in wortgetreuer Auslegung der Tora gemacht haben. Es war fast schon lustig, kurz bevor ich den nächsten Agrumentationsgang starten konnte, meinte er: „ich seh schon, sie wollen weiterarbeiten – da wollen wir sie nicht länger aufhalten“ und gab mir noch nen Wachturm. Ich wette, die sind noch nie auf die Idee gekommen, die Stelle so zu lesen.
Na dann, bis zum nächsten Mal!

PS: „Always two there are, a master and an apprentice“ (Yoda). Der Lehrling hat übrigens kein einziges Wort gesagt.

The Legend of the Zelda-Fanpage

Beim stöbern auf meinem Rechner bin ich auf meinen alten NES-Emulator gestoßen und haben angefangen, das alte NES-Spiel „The Legend of Zelda“ zu spielen. Meines Erachtens eines der besten Adventures, die es jemals gab. Da ich aber nicht so viel Zeit habe, wie früher jeden Screen für eine Karte abzuzeichnen und alles zigmal nach Items zu durchforsten, habe ich nach Karten im Internet gesucht. Auf einer tollen Fanseite für alle Zelda-Episoden (www.zfans.de) fand ich dann tatsächlich auch Oberwelt- und Palastkarten für Zelda 1. Total happy habe ich mich also Level um Level weitergekämpft und heute habe ich dann tatsächlich Level 6 geschafft (von 9), indem ich die Karte von zfans.de benutzt habe.
Soweit, so gut. Die Seite lief wunderbar, die Hinweise waren super und ich war guten Mutes, das Ding heute oder morgen zu beenden (früher haben wir Monate gespielt!). Als ich aber mit Level 6 fertig war und dann die Karte von Level 7 anschauen wollte, kam ein 404 Fehler. Nicht gefunden… Ich habe es mit Level 8 versucht… ging auch nicht. Erst habe ich befürchtet, dass die letzten Level nicht mehr auf der Seite waren, also Deadlinks auf der Übersichtsseite. Aber weit gefehlt… es war noch schlimmer. Als ich die Übersichtskarte laden wollte – fehlte sie auch. Ich überprüfte meine Internetverbindung, aber sie ging.
Also, nochmal ganz von vorn. Ich gab www.zfans.de in meinen Browser ein, und bekam plötzlich eine Baustellenseite „Hier entsteht eine neue Internetpräsenz“. Die haben mir also praktisch „unter der Maus“ die Homepage geschlossen. Ich war und bin erschüttert! Habt ihr sowas schonmal erlebt? Dass eine Seite dichtmacht, auf der ihr gerade seid?

ich bin ’s mal wieder…

Also von wegen Feuerwehrfeste und Zwiebelfleisch… was Tobi vergessen hat zu erwähnen ist, dass die Zwiebeln und einige Äpfel (für das gute Gewissen) seinem Gastrointestinaltrakt nicht wirklich gut getan haben… ich hab schon immer gesagt – zuviel Fleisch ist ungesund *g*!

Ansonsten find ich so Feste auch immer ganz lustig, vor allem weil ich auch als Nicht-Schwaikheimerin dort immer wieder Leute treffe, die ich kenne und schon lange nicht mehr gesehen habe. Z.B. Söhne von ehemaligen Physiklehrern denen man sagen muss, dass sie sich bis Mitte Februar hätten zurückmelden müssen (eigentlich 2. Semester Luft- und Raumfahrtechnik).

Hier in Pfrondorf hat sich dafür nicht wirklich was verändert. Ich war heute mal in unserer sogenannten Post. Eine Mini-Filiale in einem Leder – und Fellladen versteckt, wo man nicht einmal Pakete kaufen kann… muss doch unbedingt ein Paket an mein Patenkind schicken. Aber so ist das wohl wenn man auf dem Land wohnt. Dann werd ich morgen mal in die „Großstadt“ Kirchentellinsfurt fahren und endlich mein Paket auf den Weg bringen! Gute Nacht zusammen!

Hauptstadt Hautnah online

Mein Bruder hat seine Wohnung in Berlin bezogen und sein Blog gestartet: Hauptstadt Hautnah – Brucle in Berlin. Das Logo stammt übrigens von mir…

Wer sich wundert, warum mein Bruder und ich uns gegenseitig „Brucle“ nennen: Brucle ist eine Figur aus dem Kulttrashfilm „Dei Mudder sei Gesicht„, der bei uns in der Gegend (unter anderem auf meinem alten Schulhof) gedreht wurde. Klassisch der Dialog: „Aber Mutter, in Vollmilch ist doch viel mehr drin“ – „Ach Brucle, emmer musch du mir widerschprecha!“ oder auch die Aktion, wo Brucle mit einem Schild rumläuft, auf dem „Schild“ steht.

Großartiger Klassiker, der Film, oda? Hasch du, willsch du, brauchsch du?

Google und die Wirren des Internets

Angeregt von einem etwas veralteten Idea-Bericht über den „bösen“ Googlekonzern und seine finsteren Machenschaften in China und sonstwo, habe ich mich ein wenig über Onlinerecht und Datenschutz informiert. Begonnen habe ich bei Google und seinem Gmail-Service, der die Emails der Anwender auf Spam und Viren durchsucht. So weit, so gut. Zusätzlich sucht er nach Begriffen um dann Werbeanzeigen gezielt zu schalten. Also, man nehme an, ich schreibe eine Email über meinen Fernseher, dann bekommt der Empfänger von Google neben meiner Mail das Werbebanner von einem Unterhaltungselektronikhandel angezeigt. „Praktisch“ sagen die von Google, „kritisch“ sagen die Datenschützer, „unnötig“ – sag ich! Dass Google in China das Web zensiert um dort mit den Konkurrenten mithalten zu können (die das seit Jahren machen) kann ich durchaus verstehen. Bei idea-mäßigen Horrorszenarien, dass Google irgendwann bestimmt, wer welche Information bekommt, habe ich dann zudem Zweifel, ob hier nicht ein neuer Antichrist heraufbeschworen werden soll.

Was mich nachdenklich macht, sind die Fragen des Onlinerechts, die mich als Webmaster betreffen. Auf rettet-das-internet.de gibt es eine Vielzahl von Beispielen, die einem die Lust am Internet gehörig vermiesen können. Ich bin froh, dass meine Fotos, Grafiken und Zeichnungen alle von mir sind, sonst würde ich sie glatt runterschmeissen. Werbebanner auf der Homepage sind von vorneherein gefährlich, da sie nämlich jede private zu einer gewerblich genutzten Seite machen – und damit ein volles Impressum brauchen. Glücklicherweise hat mich noch nie eine Abmahnung getroffen, wenn man mal von fingierten Ebay-Rechnungen absieht. Aber dennoch erinnere ich mich mit Schrecken an den Typen, der unter meiner Email-Adresse in irgendwelchen illegalen Foren aktiv war – und mir Ärger mit der selbsternannten Internetpolizei einbrachte.

Ich werde mir jedenfalls meine Seite nochmals auf problematische Dinge checken und hoffen, dass ich auch weiterhin von gierigen Markeninhabern und ihren windigen Anwälten verschont bleibe. Das wünsche ich euch im übrigen auch!

FFF – Feuerwehrfest-Fazit

Die beiden größten Feste in meinem Heimatort beginnen mit einem F: das alle zwei Jahre stattfindende Fleckenfest sowie das jährliche Feuerwehrfest… das am letzten Wochenende war. Es hat sich mal wieder die gesamte Schwaikheimer Festlesgemeinde eingefunden, ich wusste bereits im voraus, wen ich auf jeden Fall dort treffen würde. Natürlich gab es auch wieder die Floriansbar, die wie jedes Jahr völlig überfüllt war. Und das wichtigste am Feuerwehrfest ist: das Zwiebelfleisch! Ich habe es geschafft, dieses Jahr 5 Portionen zu vernichten, mit Pommes, Kartoffelsalat oder Brot – es war wie immer köstlich! Allerdings war die Zwiebelration ausreichend für die nächsten Monate… :-)

Als ich allerdings Sonntags in der Schlange anstand (es gab einen gewissen Zwiebelfleisch-Engpass, was aber NICHT an mir lag), standen hinter mir zwei Frauen, die sich beschwerten, dass es so ewig dauert und dass Leute sich vordrängeln und überhaupt. Darauf muss man doch vorbereitet sein! Es ist doch klar, dass Sonntag mittags keine 30-50 Leute auf einmal mit Fleisch versorgt werden können… wenn man nicht warten kann, darf man eben nicht aufs Fest – oder man bestellt bei der Bedienung. Ich versteh das nicht…

Update

Da ich inzwischen weiß, dass Kommentare zu einem Beitrag schnell an Zahl und Umfang zunehmen können (siehe Libertas Cara), habe ich eine kleine nützliche Funktion eingebaut, die die letzten Kommentare auf der Navigationsleiste zeigt. Joachim, das wär doch auch was für euch, oder?

Viva Chilonia!

Ich bin mal wieder zur Abwechslung in Kiel, habe heute meine Schlüssel für die Fakultät abgegeben und noch einige andere Formalitäten erledigt. Mittags war ich mit Katja, Björn, Joachim, Rode und Tim in der Mensa, und es war lustig wie immer. Ich zweifle stark daran, dass ich in Tübingen noch so eine Gruppen (von Theologen!) finde, mit denen man ähnlich viel Blödsinn machen kann. Die Tübinger sind einfach viel bräver als die Studenten im Sündenpfuhl Kiel… Aber zum Glück bin ich ja wieder da und kann die ganze Sache etwas aufmischen. Ich habe bereits bei der Auswahl der Veranstaltungen im nächsten Semester darauf geachtet, dass auch Seminare und Übungen dabei sind, in denen man sich etwas streiten kann. Streitkultur war früher unter den Theologen ein hohes Gut, hat sich aber bei vielen Harmonietheologen und Resignierern zurückentwickelt. Ich plädiere für eine Wiederbelebung der Streitgespräche auch in den Seminaren. Allversöhnung, die historisch-kritische-Methode und die Frage vom Standpunkt der Kirche zu Homosexualität, das sind Themen, um die gestritten werden kann und muss! Als Stadtstudent lebt man auch nicht unter dem sozialen Druck eines Studienhauses, daher kann ich mir gewisse Dinge jetzt erlauben, ohne Angst haben zu müssen, dass ich kein Mittagessen mehr in Ruhe verbringen kann oder spätabends noch Leute an meine Tür klopfen, die sich um mein Seelenheil sorgen. Hamdillah!

Juhuu, trala – Internet ist wieder da!

Heute morgen kam meine Vermieterin und brachte zwei Dinge, auf die ich schon ewig gewartet habe:

1. Die Sony-Fernbedienung, damit ich meinen neuen DVD/DivX-Player anschließen kann und

2. Das WEP-Passwort für den Wireless-Zugang!

Als Folge davon bin ich jetzt endlich auch in Tübingen im Internet und kann überdies meine ganzen DVDs auf dem großen Fernseher anschauen… ein Traum.

Für alle Kieler übrigens ein Hinweis: Ich fahre morgen nach Kiel und bin bis Freitag dort!

Landtagswahlen

Die Wahl ist gelaufen. Alle Direktmandate außer Mannheim Nord hat sich die CDU gekrallt und hätte damit fast die absolute Mehrheit bekommen… aber letztlich ist es doch gut, dass sie dennoch für eine stabile Mehrheit einen Koalitionspartner braucht. Und auch wenn da wild spekuliert wird, vermute ich, dass Oettinger keine Experimente mit den Grünen macht, sondern seine schwarz-gelbe Koalition weiterführt. Für die SPD tut es mir tatsächlich fast leid, ich kann auch nicht nachvollziehen, warum die SPD schlechte Sympatiewerte hat und Ute Vogt gute. Bei mir ist es gerade umgekehrt… Grundsätzlich war der Versuch, mal wieder mit einer SpitzenkandidatIN an die Regierung zu wollen, löblich – aber in Baden-Württemberg reiner Idealismus. Wenn eine Frau es schaffen kann, dann muss sie bei der CDU sein (auf Bundesebene ist das übrigens ähnlich… siehe Angie).

Seis drum. Jedenfalls sind in meinem Heimatwahlkreis Waiblingen die Kandidaten Palm (CDU) sowie dank Ausgleichs- und sonstiger Mandaten Altpeter (SPD) und Justizminister Goll (FDP) im Landtag – und damit ist der Wahlkreis auch bestens vertreten. Die FDP hatte übrigens in meinem Heimatort lockere 15,93 % geholt, das bester Ergebnis im ganzen Rems-Murr-Kreis (nur zur Info für Joachim).

Die lange Zosse-Posse-Filmnacht

Beim Umräumen meiner Sachen bin ich unter anderem auf meine ganzen Camcorder-Kassetten gestoßen. Bei der Gelegenheit habe ich sie im Rechner katalogisiert und bin gerade dabei, sie querzuschauen um herauszufinden, was auf jeder drauf ist. Es sind ein paar echte Brüller drauf, was mich auf die (schon lange herumgeisternde) Idee einer Zosse-Posse-Filmnacht gebracht hat. Gibt es für sowas denn Interesse unter den wilden 13? Hier eine kleine Auswahl der Filme:

  • Gemeinsames Helge-Schneider-lesen bei Bäßlers unten (1997) – „Vier Männer allein in einem Raum….“
  • Party von Simon und Irene (1997) – Benni und DER Witz.
  • Meine Geburtstagsparty im Keller (1998) – „Ischs dr Schneider? Wirklich? Scheiße!“
  • Aichstrutsee (1998) – „Wir drehen das Boot…“
  • Tabu-spielen und Helge-Schneider-lesen bei Bäßlers oben (1999) – sehr cool!
  • Mitschnitt einer Skatnacht bei mir im Keller (1999)
  • Bemalen und putzen des Power-Enten-Kadetts, Matzes Party mit Übergabe (1999)
  • Reginas Geburtstag (2000)
  • Making of Danielas Gipsfigur von Matze (2000)
  • Expo-2000-Tour (2000)
  • Geburtstag von Sabine und Armin im Jakobushaus (2000) – „Tanz, Vampir, Tanz! Halt dei Goscha! Tanz!“
  • Simons coming-home-party (2001) – inklusive Livemitschnitt von DEN ultimativen Zosse-Posse-Dauerbrenner-Stories
  • Zosse-Posse-Weihnachtsessen bei Tobi (2001) – mit Tischbrand: extrem cool!
  • Yvis roter Geburtstag (2002)
  • Geburtstag Sabine und Armin (2002)
  • Zosse-Posse-Legoland-Trip (2003)
  • Ein Geburtstag von Sabine und Armin, Jahr bisher unbekannt…
  • Sowie diverse andere kleine Häppchen

Also, wie schauts aus?

Deutschland, deine Fernsehshows…

Im Blick auf meinen letzten Kommentar zu Lotta fielen mir heute abend beim Zappen durch den Fernsehsumpf weitere erwähnenswerte Sendungen auf:
1. Exklusiv, die Reportage (RTL II). In der Sendung ging es um verschiedene Sorten von Sparern. Der erste Typ, ein Student, war ein sogenannter „Freeganer“, er zieht über die Märkte und fragt nach Produkten, die weggeworfen werden und die er dann mitnimmt. Er will damit ein Zeichen gegen die Überflussgesellschaft setzen. Find ich prinzipiell gut, dasn Modell gibts aber schon, nennt sich „Tafeln“… und diese Leute brauchens wirklich. Der zweite Typ sammelte Schrott und verkaufte ihn – Alteisen bringt Geld, hat der CVJM auch schon vor 30 Jahren gemacht. Die letzte Frau verbringt den halben Tag damit, Prospekte mit Sonderangeboten zu wälzen um genau zu wissen, was sie wann wo kaufen muss, damit sie ein paar Cent spart. Das wäre jetzt an sich noch nicht schlimm, aber sie hat auch beschrieben, wie sie „richtig spart“. Sie bringt Dinge mit kleinen Schäden kurz vor Ablauf der Garantie zurück und sucht sich dann billigere Austauschprodukte um noch Geld rauszukriegen. Ich möchte ja nicht bestreiten, dass die wirtschaftliche Lage von vielen Leuten sie dazu zwingt, sehr sparsam zu sein, aber bewirken SOLCHE AKtion nicht, dass die wirtschaftliche Gesamtsituation NOCH schlechter wird – und damit einen Teufelskreis? Konkret: Wenn die Frau nach einem halben Jahr einen leicht abgewetzten Rucksack zurückbringt, umtauscht und noch Geld rausbekommt – macht der Laden Verlust. Um das auszugleichen wird alles andere teurer (oder die Löhne billiger)…
2. TV Total (Pro7). Stefan Raab hat nichts zu Ute Vogts Orgasmuslüge gesagt (siehe Bildzeitung) – ich war bitter enttäuscht…
3. Rent a pocher (Pro7). Oli Pocher und Elton haben sich in einem Selbstversuch total besoffen und sind dann Fahrrad gefahren. Auch wenn es eigentlich NICHT witzig ist, wenn Leute sich sinnlos betrinken, muss ich zugeben, dass es dennoch einen gewissen Unterhaltungswert hatte. Passend zu diesem Thema ist
4. Taff (Pro7) von gestern, kam auch überall im Radio: Alkoholkonsum unter Frauen nimmt zu, britische Mädchen trinken sogar locker die Jungs unter den Tisch. Spontan fiel mir ein, dass ich in Kiel einige Frauen kenne, die die Engländerinnen locker schlagen könnten. Angeblich hätten viele junge Engländerinnen inzwischen Leberwerte wie alte Frauen – auch da würde ich einige mir bekannte Personen hinzuzählen, bei denen vermutlich auch die Gehirnzellen schon sehr gelitten haben… Entweder die Engländerinnen sind wirklich so schlimm, oder die Studie hat die falschen Leute befragt.