Die Dschüri

In letzter Zeit fiel mir immer wieder auf, dass im Fernsehen von der „DSDS-Dschüri“ die Rede ist. Ich habe in meinem Duden nachgeschaut und dort wird die Aussprache folgendermaßen angegeben:
ʒy’ri (Schüri) bzw. ʒy:ri (Schiri)

Aber „Dschüri“ ist eine Mischung aus der französischen Aussprache und der englischen… und ich krieg jedesmal die Krise, wenn ich das hör.

Geschenkter Drucker

Gestern habe ich einen neuen Computer für meinen Vater gekauft, da sein Athlon 800 mit Windows ME nicht mehr richtig funktioniert hat. Zusätzlich gab es einen neuen Drucker, denn er benutzte noch den alten HP 710C, den ich noch während der Schulzeit (von Sylvio) bekommen habe.

Wir waren bei Alphatec, da im Prospekt ein Rechner für 699 € inklusive Flachbildschirm angepriesen wurde. Dort angekommen, war das Angebot bereits auf 599 € gesunken (!) und zusätzlich gab es noch einen Canon Tintenstrahler dazu.
Den wollte ich jedoch nicht, auf meine Frage, ob ich denn wenn ich den Canon nicht nehme, dann einen Preisnachlass auf den Laserdrucker bekomme (den ich wollte), war die Antwort natürlich: Nein, das geht nicht! Von mir aus, dann hab ich eben den Laserdrucker gekauft und den Canon auch noch mitgenommen.

Nach wenigen Stunden waren der Rechner installiert und auch die Daten vom alten ME-System übernommen. Es war endlich mal ein Upgrade, das ohne Probleme ablief… und alle sind zufrieden!

Quo vadis, theglade?

Heute fiel mir auf, dass die neue Version von theglade schon zwei Jahre alt ist. Gleichzeitig habe ich festgestellt, dass theglade in diesem Jahr 10 Jahre alt wird.

Ich weiß nicht, wie es mit theglade weitergehen soll, wenn ich mein Studium (hoffentlich) in diesem Jahr beende. Einige von Euch sind seit vielen Jahre treue Leser, also frage ich Euch: Wie soll es weitergehen? Dass ich mit ToLeBlog weitermache, ist ziemlich sicher, aber was ist mit den hunderten von Megabytes Zosse-Posse- und theglade-Archiv?

Mir kam spontan die Idee, eine Hitliste der besten theglade-Inhalte aus 10 Jahren zu veröffentlichen. Was waren denn Eure Highlights? Also mir fielen spontan die Armin-Love-Seite, die Hitliste der Tiere 1999 diverse Tiere des Monats ein (z.B. Ölkäfer und Pinselkäfer). Auch die drei Schwabenguides gehören mit Sicherheit dazu…
Ich würde gerne aus den Vorschlägen, die ich bekomme, eine Abstimmung machen und das Ergebnis zum 10. Geburtstag veröffentlichen (bis dahin ist noch ne Weile Zeit).

Außerdem hätte ich gerne Vorschläge, was unbedingt noch fehlt, was zum Jubiläum also noch erstellt werden sollte. Ich weiß z.B., dass in Kiel schon sehnsüchtig auf den Schwabenguide IV gewartet wird. Oder gibt es irgendwelche technischen Dinge, die Ihr auf der Seite vermisst (Kommentierung/Bewertung von Beiträgen, etc.)? Ich bin für alles offen…

Für alle, die jetzt glauben, ich hätte für sowas gar keine Zeit: Stimmt! Aber keine Angst, das Jubiläum ist erst nach meinem Examen…

Fahren im Schnee

Wir waren heute in Hohenheim um Lenas Diplomarbeit abzugeben. Als wir gemütlich mit unserem ABS-Twingo durch den Wald zuckelten, kam im Radio: „18 km Stau auf der B27“. Allerdings haben wir davon nichts gesehen, obwohl wir mindestens 10 km davon hätten mitkriegen müssen… Auch ansonsten ging das Fahren eigentlich relativ gut, ich habe allerdings 3 Typen von Autofahrern auf dem Weg erleben dürfen, die eigentlich bei Eis und Schnee nichts auf der Straße verloren haben:

  1. Der Oje-Oje-Typ: Er fährt angestrengt und hochkonzentriert bei dem kleinsten Anflug von Schnee und Matsch mit ca 20 km/h über die Bundesstraße, und zwar hauptsächlich aus Sorge um sein teueres Auto.
  2. Der Guckloch-Typ: Er räumt nur soviel frei, dass er halbwegs etwas sieht. Die 25 cm Schnee auf Dach und Kühlerhaube lässt er liegen, denn „die bläst der Wind ja runter“. Was bei PKWs beim Hintermann zu völligem Sichtverlust führen kann, ist bei LKWs durch die großen Eisbrocken lebensgefährlich.
  3. Der Ich-fahr-wie-sonst-auch-Typ: Das schlimmste an diesem Autofahrer ist nicht die überhöhte Geschwindigkeit, sondern das dichte Auffahren. Ich kann nicht verstehen, wie mir jemand bei Schneematsch so dicht auffahren kann, dass ich seine Augenfarbe im Rückspiegel erkenne…

Würden diese drei Typen von der Straße verschwinden, gäbe es sicher weniger Unfälle im Winter.

So hem’mrs doch wella!

Schnee in Tübingen

Wochenlang war das Gejammer groß, dass dies gar kein richtiger Winter sei und viel zu warm und so weiter. Seit gestern Abend ist Winter, und zwar richtig mit weiß und glatt und kalt.

Die meisten Leute erinnern sich aber erst wenn sie 20 cm eingeschneit sind daran, dass Schnee sich nicht von selbst wegräumt (zumindest nicht in einer vertretbaren Zeit). Wer jetzt beim Schippen jammert, der bekommt von mir nur ein „so hem’mrs doch wella!“

Natürlich gibt es auch ein Verkehrschaos, denn das ist auch normal bei starkem Schneefall. Und wer jetzt noch Ende Januar ohne Winterreifen vom Winter „überrascht“ wurde, dem ist sowieso nicht zu helfen.

Es ist vollbracht…

JUHUU!!!! Ich kanns noch gar nicht glauben, ich habs tatsächlich geschafft, der Drucker rattert und alles wird gut!!! Meine Diplomarbeit ist endlich fertig und damit ein weiterer Schritt zum Dipl.-LM.-Ing. Lena Kunz geschafft! Danke an alle die mich ertragen haben, vorallem an Tobi!!! So jetzt werd ich mich dann demnächst auf den Weg nach Hause durch die Berge von Schnee machen und hoffe das das auch noch gut geht!!! Viele Grüße von einer müden aber stolzen und glücklichen Diplomarbeit-in-gedruckter-Fassung-in-der-Hand-Halterin!

Polt

Ich habe mit den Bäßlers gestern ein Video von Gerhard Polt gesehen, Sketche aus seiner 80er-Serie „Fast wia im richtigen Lebn“.

Sein bester und bösester Spruch daraus:

„Sie, diese Inder da, dass die so dünn sein, also i moan, i glaub fast, dass die so dünn san, so mager, des kimmt daher, also i glaub, die essen zu wenig.“

Das Heer der Fliegen

Rund ums Tote Meer gibt es eine Fliegenplage, das berichtet Israel-netz.de, zusätzlich gibt es auch Probleme mit der Austrocknung des Toten Meeres. Um beide Dinge wollen sich nun Israelis und Jordanier gemeinsam (!) kümmern.

Israelische und jordanische Experten haben damit begonnen, gemeinsam gegen die Probleme des Toten Meeres zu kämpfen. Sie wollen zum einen einer überhand nehmenden Fliegen-Plage Herr werden, zum anderen soll die Austrocknung des Toten Meeres gestoppt werden.

Vergangene Woche hatten sich israelische und jordanische Regionalräte aus dem Gebiet des Toten Meeres in der jordanischen Ortschaft Safi getroffen.

Und woher kommt die Fliegenplage?

„Wir haben schon alles gegen diese Fliegenplage unternommen“, sagte Litvinoff laut einem Bericht der Tageszeitung „Ha´aretz“. „Wir haben Spezialisten eingeflogen und alle möglichen Pestizide benutzt. Doch die Fliegen kommen weiterhin von der jordanischen Seite. Einige Monate lang kann man nicht mal mehr draußen sitzen.“ Die Israelis schauten sich bei dem Besuch die Quelle des Problems auf den Feldern von Safi an: ein Dünger, der die Fliegen anzieht. „Die Menschen hier sind arm, daher können sie sich keine besseren Dünger leisten“, sagte Faruk Arslan, ein jordanischer Ökologe aus der Gruppe.

Nun soll ein „Friedenspark“ errichtet werden, die Weltöffentlichkeit und die UNESCO über das Problem der Austrocknung unterrichtet werden, außerdem soll der Handel zwischen beiden Regionen verbessert werden (wahrscheinlich gibts dann besseren Dünger).

Der Besuch in Jordanien war von der Umweltschutzorganisation „Friends of the Earth – Middle East“ (FoEME) organisiert worden, in dem Israelis, Jordanier und Palästinenser zusammenarbeiten.

Es geht also, dass trotz der politischen Lage Vertreter eigentlich verfeindeter Gruppen zusammenarbeiten. Das verbindende Element war hier die gemeinsame Sorge um die Region. Nun, was ist an dieser Region so besonderes, habe ich mich gefragt.

Die jordanische Seite des Toten Meeres ist ein genaues „Spiegelbild“ der israelischen Seite. In der Region gibt es viele chemische Raffinerien, Entsalzungsanlagen und Hotels. (js)

Ich vermute, dass Raffinierien und Entsalzungsanlagen sich weder um die Austrocknung noch um die Mückenplage scheren. Aber die Hotels (und Kliniken, die es dort gibt) sind vermutlich ein Problem: Wenn man nicht mehr draußen sitzen kann, kommt irgendwann auch keiner mehr. Und wenn es kein Totes Meer mehr vor der Hoteltüre gibt (sondern 10 km weit weg) auch nicht. Und das ist ärgerlich für die Touristikbranche, noch dazu weil das Tote Meer doch so schön weit weg ist von Golan, dem Libanon und Syrien. So gibt es sicherlich auch eine finanzielle Motivation für das Abkommen.

Es ist trotzdem schön, dass die Zusammenarbeit funktioniert. Die Verantwortlichen haben eingesehen, dass man das Problem nur gemeinsam lösen kann. Ein Modell für viele Regionen…

Haxen und Filet machen mir das Leben schee

Die wohl größte Enttäuschung dieses jungen Jahres hatte ich am Samstag Abend. Ich hatte mich schon Tage, Wochen, ach was sag ich, seit Februar 2006 auf einen Besuch bei Lothar im Besen gefreut. Der Grund: Haxen mit Sauerkraut.

Am Samstag war es so weit, wir gingen zu fünft bzw. siebt in den Besen. Als wir bestellen wollten, der Schock: Haxen ist aus! Armin, Tobias und mir stand die Enttäuschung ins Gesicht geschrieben. Was tun? Spontan entschieden wir uns für Kesselfleisch, was zwar auch lecker ist, aber keinesfalls ein Ersatz für Haxen sein kann (dafür aber auch wesentlich weniger Fett hat).

Wir hoffen nun auf den nächsten Besuch…

Ritter im Quadrat

Am Samstag war ich mit dem Verein der Freunde und Ehemaligen meiner Schule im Ritter-Museum in Waldenbuch. Dort gibt es eine interessante Ausstellung zum Thema „Bewegung im Quadrat“. Eine Vielzahl der „Kunstwerke“ hätte zwar auch ich machen können, nur wäre ich dann etwa 100 Jahre zu spät dran. Die Künstler haben meist mit optischen Tricks statische Objekten in Bewegung versetzt (z.B. mit dem vom Scanner bekannten Moirée-Effekt). Anschließend gab es noch interessante Gespräche bei einer Trinkschokolade im Café, wo ich mich unter anderem mit meinem ehemaligen Deutsch-LK-Lehrer unterhalten konnte.

Ich war danach noch im Ritter-Shop und hab mich mit besonderen (und vor allem günstigen) Ritter-Sport-Tafeln eingedeckt. Jetzt hab ich wieder für ne Weile Schokolade. Passend dazu kam gestern unser Ritter „Schokokochbuch“, das wir durch Sammeln der Punkte auf Ritter-Produkten erhalten haben. Lecker, was man da alles machen kann!

Das ist doch nur ein Casting…

Jetzt wissen wir es dank Bildzeitung endlich „offiziell“: So werden die Zuschauer getäuscht!

Was den Zuschauern bisher verschwiegen wurde: Bevor ein Kandidat überhaupt vor die Jury mit Dieter Bohlen, Anja Lukaseder und Heinz Henn treten darf, muss er ein sogenanntes Pre-Casting (das Casting vor dem Casting) bestehen. Doch da geht es oft nicht um Stimme – es werden bewusst Kandidaten weitergeschickt, die kaum einen Ton treffen, an denen sich die Jury aber mit gemeinen Sprüchen austoben kann.

So wirklich neu ist das ja nicht… das hätte sich jeder halbwegs vernünftige Mensch auch selbst denken können.

Auch Jessy-Bruce Triplett-Arestirado (26) versuchte sein Glück und musste ebenfalls durch das Pre-Casting. „Mir wurde gesagt, dass ich in der Sendung am nächsten Tag bloß nichts von dieser Vorauswahl verraten sollte.“

Als ob die Jury das nicht wüsste… das ist echte Kandidatenverarschung.

Für Andreas Röming (19) war es einfach eine coole Show. Der Münchener sang erst gar nicht, sondern strippte zur mitgebrachten CD in einem schrägen Kimono-Outfit.

„Ich habe den Auftritt beim Pre-Casting schon gemacht und damit war auch klar, dass ich weiterkomme“, erzählt er. „Der Produzent ist gleich danach zu mir gekommen und sagte: ‚Hey, genau so machst du deinen Auftritt morgen auch wieder.‘ “ Andreas erklärte ihm, dass er aber gar nicht singen kann. „Doch ich sollte gar nicht singen, ich sollte nur strippen.“

Was hab ich gesagt? Der Stripper war ein Fake-Kandidat!!!! Ich habs gewusst…
Und was sagt RTL?

Sendersprecher Christian Körner: „Die Jury kann sich nicht 30 000 Kandidaten persönlich angucken. Und skurrile Kandidaten kommen durchs Pre-Casting, weil es auch in der vierten Staffel von ,DSDS‘ Teil des Konzepts ist, sowohl tolle Stimmen als auch witzige oder skurrile Castingszenen zu zeigen.“

Alles klar! Aber dann nennt es nicht „Deutschland sucht den Superstar“ sondern „Bohlen beleidigt Möchtegernstars“… Selbst schuld, wer da noch mitmacht.

Ungeklärte Verhältnisse

Wir erinnern uns, dass die Bildzeitung reißerisch über die Affäre Seehofers berichtet hat (siehe dazu auch Bildblog.de).

Da die Geschichte nach der vielen Kritik und den neueren Entwicklungen etwas in den Hintergrund gerückt ist, versucht Bild, es anzusprechen, wo es nur geht.

Im Artikel „Seehofer kämpft weiter um Parteivorsitz“ heißt es:

Seehofer tourte gestern über die „Grüne Woche“ in Berlin. Am Rande sagte er zu BILD: „Eine einvernehmliche Lösung wäre immer besser.“ […]

Schaden ihm seine ungeklärten privaten Verhältnisse?

Seehofer: „Ich glaube nicht.“

Er „tourte“. Das klingt, als ob Seehofer nur auf der „Grünen Woche“ war, um Wahlkampf zu machen. Dass er als Bundeslandwirtschaftsminister das Ding eröffnet hat, stand dort natürlich nicht.

Fast die gleiche Frage nach den (nach Meinung der Bildzeitung) ungeklärten Verhältnissen stellt Bild auch Günther Beckstein im Interview.

BILD: Ist Seehofers ungeklärte private Situation ein Handicap?

Beckstein: Nein. Diese Fragen dürfen heute keine Rolle mehr spielen. In meinem Glauben ist ganz wichtig, dass man Fehler und Sünden vergeben bekommt. Und ich bin sicher, dass er selbst eine Klärung herbeiführen wird.

Gute Antwort. Daran sollten sich die Papstfreunde von der Bildzeitung mal ein Beispiel nehmen. Für die Bildzeitung bedeutet Vergebung vermutlich gut katholisch eine vorhergehende Buße (und zwar öffentlich, damit man sie ausschlachten kann!)… das hat Protestant Beckstein aber sich nicht gemeint.

Und was Beckstein auch nicht sagt, ist, dass Seehofer zur Klärung sicher nicht mit der Bildzeitung reden wird. Das ist zumindest zu empfehlen…

Hinter der Kuh

Mit Scooter verbinde ich das Ende meiner Schulzeit, Unterstufendiscos, Final Excesse und ähnliches. Als ich heute auf Bild.de las, dass er gerade eine neue Maxi mit dem Namen „Behind the Cow“ herausgebracht habe, habe ich kurz reingeschaut .. und war überrascht.
Scooter goes India, das ganze Video ist im Bollywood-Stil. Und zusätzlich gibt es nicht nur das charakteristische, hallige Scooter-Gerufe, sondern auch noch Hiphop-Einlagen von Fatman Scoop (Den kennen wir noch von seiner Kooperation mit den Massiven Tönen: „Komm schon, Baby, beweg dein Arsch“). Das passt auch bestens, denn Fatman Scoop singt nicht, er schreit…

Obwohl Scooter nicht so ganz meine Richtung ist, hat der Song doch irgendwas und ich werde ihn mal im Hinterkopf behalten.