Virtuelle Hauptstadt

Extrem cool: in Google Earth kann man jetzt einen virtuellen Rundgang durch Berlin machen, inklusive gerenderter 3D-Gebäude. Man muss jedoch Google Earth über die Seite 3D-Stadtmodell-Berlin.de starten. Genauer gesagt, muss man auf dieser Seite auf das Logo mit der Aufschrift „Berlin in der 3. Dimension erleben“ klicken (Google Earth 4 ist notwendig!).

In Google Earth kann man den temporären Ort links dann zu „Meine Orte“ verschieben, damit er beim nächsten Start automatisch geladen wird. Apropos laden: der Aufbau der 3D-Gebäude dauert ziemlich lang… dafür wird aber sogar der ursprüngliche Verlauf der Mauer angezeigt.

Das Sprichwort stimmt!

Neue Rubrik auf theglade.com: Videos. Dort werden in erster Linie die Videos archiviert, die im Lauf der Zeit im Blog veröffentlicht wurden. Spontan habe ich in der Unterrubrik „Videos von und mit der Zosse-Posse“ drei Clips vom Abiball 1998 veröffentlicht – die legendäre Sprichwortforschung!

Einen davon gibts jetzt auch hier (Teil 3):

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Man achte auf die Personen, die im Hintergrund auftauchen… es sind ein paar alte Bekannte dabei.

Timing ist alles!

Meine Güte, war das ein Stress heute morgen. Ich habe doch das Problem, dass der offizielle Termin für das Aufnahmegespräch in den Vorbereitungsdienst mitten in der Ausgrabung liegt. Ich hatte nun in den zurückliegenden Wochen versucht, den Termin zu verschieben, und dachte eigentlich, ich sei gescheitert.

Also rief ich beim Reisebüro an und buchte zwei Flüge. Einen direkt nach dem Examen bis zum Gespräch, und einen hinterher für den den Rest der Grabung. Als alles soweit fertig und zum Teil schon bestätigt war, checkte ich meine Emails. Darin war die Mitteilung, dass es ein Missverständnis gegeben hatte und dass der Termin für mich um eine Woche verlegt worden war. Perfekt! Allerdings musste ich nochmals im Reisebüro anrufen (mit dem ich etwa 30min vorher fast ne Stunde Flüge gesucht habe) und alles wieder canceln.

Trotzdem hat es (anscheinend) geklappt und ich kann jetzt sogar an der Examensfeier teilnehmen… da wird sich meine Mutter aber freuen!

Leere Kirchen

Der Idea-Nachrichtendienst meldet heute unter der Überschrift „Gottesdienstschwänzer ausschließen„:

Notorische Gottesdienstschwänzer sollten aus einer christlichen Gemeinde ausgeschlossen werden. Das sei „ein Akt der Liebe“, da die Gemeinde dem Betroffenen deutlich mache, „dass er in Rebellion zu Gottes Wort lebt“, heißt es in einem Beitrag in der Zeitschrift „Die Gemeinde“ (Kassel) des Bundes Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden (Baptisten- und Brüdergemeinden). Der Ausschluss sei allerdings der letzte Schritt. Man solle den Betroffenen auch zeigen, dass sie jederzeit wieder in der Gemeinde willkommen seien.

Ich dachte, die Zeiten der Kirchenzucht sind vorbei…

Ungewöhnliche Fahndung

Das ist AktenzeichenXY ungelöst – the next generation: In den USA haben Fahnder für einen Bankräuber ein Profil bei myspace.com eingerichtet.

Vor allem die Bildkommentare sind witzig, die Polizei will den Bankräuber offensichtlich reizen („Hier raube ich die Bank in Fort Smith aus – ich bin so cool!“).
Vielleicht klappt die Fahndung ja dadurch tatsächlich…

Gute Nachricht

Eine „gute Nachricht“ bekam ich heute vom theglade.com-Provider 1&1/Puretec:

Im Rahmen des „1&1 Performance Boost 2007“ wird mein Paket aufgewertet. Wichtigste Neuerung sind 2 GB Speicherplatz (statt bisher 500 MB) – und die sind bitter nötig, schließlich habe ich davon schon über 400 MB belegt. Mit der neuen Performance, die natürlich auch ein höheres Transfervolumen beinhaltet, steht weiteren (auch umfangreicheren) Videos auf theglade.com nichts mehr im Wege.

Zusätzlich habe ich festgestellt, dass 1und1 auch Blogs auf WordPress-Basis anbietet (inklusive automatischer Updates), wenn ich das früher gemerkt hätte, hätte ich ToLeBlog darüber gemacht und mir den Aktualisierungsstress gespart…

Das Tun der Anderen…

Bild.de hat gerade folgenden Teaser auf der Startseite: Klima-Schutz. Sollen wir Deutsche die Welt alleine retten? Wir sollen nicht mehr in den Urlaub fliegen! Aber die anderen verpesten weiter die Luft.

Der zugehörige Artikel hat die etwas abgeschwächtere Überschrift „Rette ich wirklich die Erde, wenn ich nicht mehr in den Urlaub fliege?“ und darin heißt es:

Umweltexperten und Spitzenpolitiker aller Parteien plädieren für mehr Urlaub in Deutschland – statt Flugreisen in alle Welt. Im Klartext: Wir sollen auf Mallorca verzichten!

Wir sollen auf Mallorca verzichten! Ich lass das mal so stehen, es kann sich jeder selbst überlegen, warum dort Mallorca steht und wer mit „wir“ gemeint ist.

Greenpeace-Geschäftsführerin Brigitte Behrens will Billigflüge sogar ganz verbieten lassen! Ein Hin- und Rückflug auf die Kanaren verursache genauso viel Schadstoffe wie ein Jahr Autofahren.

Greenpeace in allen Ehren, aber ich frage mich, wie das gemeint ist. Hat ein kompletter Flug diesen Schadstoffausstoss? Dann muss man ihn natürlich durch die Anzahl der Passagiere teilen. Und wieviele Kilometer Autofahren sind gemeint? Fragen, die Frau Behrens unter Umständen sogar beantwortet hat… aber die hier nirgends auftauchen.

Ganz im Sinne des Teasers werden dann noch Artikel verlinkt, die sich mit den (bösen) Amis, Russen und Chinesen beschäftigen und ihre Umweltsünden anprangert. Es ist natürlich ärgerlich, dass diese den Umweltschutz nicht so ernst nehmen, aber es ist doch ganz offensichtlich falsch, daraus zu schließen, dass die Deutschen weniger Umweltschutz betreiben brauchen.

Die Haltung „die anderen machen es doch auch“ in der Gesellschaft zu schüren, ist grundfalsch. Das andere falsch handeln, darf kein Grund sein, dass man selbst nicht das Richtige tut. Es ist natürlich in diesem konkreten Fall die Frage, was das Richtige ist und wie man blindem Aktionismus vorbeugen kann. Aber der Tenor dieser Berichterstattung über das Klimaproblem bei der Bildzeitung schürt den Trotz gegenüber den Politikern auf Basis des Neids auf andere, die sich weniger Gedanken zur Umwelt machen und damit auch weniger Einschränkungen haben (billiger Sprit etc.). Eine vernünftige(!) Umweltpolitik wird durch solch eine Haltung verhindert.

Theologie in 6 Bildern

Ich hatte heute kurzfristig einen Kreativschub und musste unbedingt etwas zeichnen. Also habe ich mir überlegt, das Lustige mit dem Nützlichen zu verbinden und daraufhin kurzerhand das Projekt „Theologie in 6 Bildern“ erfunden. Ziel ist es, einen bestimmten Sachverhalt (z.B. Lebensläufe wichtiger Personen) in sechs Bildern unterzukriegen (was unter Umständen sehr schwer sein kann).
Erstes Werk ist aus der Rubrik „Kirchengeschichte in 6 Bildern“ bwz. KG6: Das Wichtigste zu Augustin.

Kirchengeschichte in 6 Bildern: Augustin

… und es geht weiter!

Heute habe ich eine Übungsklausur in Kirchengeschichte geschrieben, über den Trinitarischen Streit. Damit sind meine Vorbereitungen in diesem Fach erstmal für weiteres ausgesetzt und ich werde mich einem anderen Fach widmen.

Vorher müssen aber diverse Hochzeitsplanungsangelegenheiten erledigt werden…