Examen, here we go!

Ich komme gerade von meiner Meldung zum Examen. Dort habe ich auch (endlich) meine Zulassungsarbeit zurückbekommen. Entgegen meiner B-fürchtungen hat die Zula meinen Kiel-Schnitt nicht versaut: Ich habe in Kiel insgesamt vier Arbeiten geschrieben und dafür viermal eine glatte Eins bekommen – so kann es weitergehen!

Wo liegt Springfield?

Noch in diesem Jahr sollen die Simpsons ins Kino kommen – es gibt bereits Trailer im Internet zu sehen.

Im besagten Trailer wird auch das Geheimnis gelüftet, in welchem Bundesstaat Springfield liegt. Wie man sehen kann, führt Flanders Bart auf einen Hügel, von dem aus man die 4 Staaten sehen kann, an die Springfield grenzt: Ohio, Nevada, Maine und Kentucky.

Wer die Geografie der USA nicht so gut kennt, dass er sofort weiß, wo die Staaten sind: Karte der Staaten der USA

Es hat sich nicht viel geändert…

Bischöfe verweigern das Abendmahl mit „häretischen“ Kollegen, setzen Gegenbischöfe in anderen Gegenden ein und ein Kirchenschisma steht jahrelang drohend bevor. Und alles wegen verschiedener theologischer Positionen, die auf unterschiedlichen Auslegungen der Schrift beruhen.

Wer glaubt, dass ich hier Zustände aus der alten Kirche beschreibe, hat recht. Dort gab es das ständig, in den vielen Etappen des trinitarischen Streites zum Beispiel.
Aber er hat auch unrecht, denn ich beschreibe außerdem die momentane Situation der Anglikaner, wie es unter Idea.de beschrieben wird.

Viel hat sich also wirklich nicht geändert.

Ein handschriftlicher Lebenslauf…

.. ist reine Schikane. Vermutlich haben das irgendwann mal irgendwelche alten Leute beschlossen, die den „jungen Leuten“ vor Augen führen wollten, wie früher alles viel schwieriger war, als es noch keine Computer gab.

Ich habe jedenfalls festgestellt, dass handschriftliche Tabulatoren ziemlich ungenau sind und rechtsbündig nahezu unmöglich ist :-)

Lehrveranstaltungsstatistik

Für meine bevorstehende Meldung zum Examen muss ich nachweisen, dass ich „ordentlich“ studiert habe. Dazu muss ich Belegbögen vorlegen oder alternativ eine Liste mit allen Lehrveranstaltungen.

Ich habe die Liste nun fertiggestellt, ein wenig sortiert und mir gedacht, daraus mal eine kleine Studiums-Statistik zu machen (ich war bei manchen Punkten selbst erstaunt). Für die folgende Auflistung gilt, dass die Werte in Klammern immer die Zahl der in Kiel belegten Veranstaltungen anzeigen.

Lehrveranstaltungen insgesamt in 11 Semestern: 64 (42)
Das bedeutet konkret, dass 2/3 der Lehrveranstaltungen in 5 Semestern Kiel dem 1/3 Lehrveranstaltungen in 6 Semestern Tübingen gegenüber stehen.

Die Veranstaltungen verteilen sich folgendermaßen auf die Disziplinen:

  • Altes Testament: 21 (16)
  • Neues Testament: 13 (7)
  • Kirchengeschichte: 8 (2)
  • Systematik: 5 (4)
  • Praktische Theologie: 11 (9)
  • Ökumene- und Missionswissenschaften: 4 (2)
  • Sonstige (Ethik, Judaistik): 2 (0)

Die Auflistung zeigt, dass 1/3 aller meiner Veranstaltungen AT waren, mit NT zusammen über die Hälfte. Die niedrige Zahl in Systematik liegt daran, dass ich Vorlesungen, die ich nur zur Hälfte gehört habe, nicht mitgezählt habe.

Nun noch die Top 3 bei den einzelnen Typen von Lehrveranstaltungen:

Vorlesungen:

  • NT: 6 (3)
  • AT: 5 (3)
  • KG: 5 (1)

Übungen:

  • AT: 8 (8)
  • NT: 3 (3)
  • KG: 2 (1)

Hauptseminare:

  • PT: 7 (5)
  • AT: 6 (4)
  • (OEK: 4 (2) Eigentlich keine Hauptseminare im eigentlichen Sinn)
  • ST: 3 (3)

Diese Statistik ist (glücklicherweise?) aus der Auflistung für das Prüfungsamt nicht unmittelbar erkennbar, da sie nach Semestern sortiert ist. So komme ich vielleicht um unangenehme Fragen nach zuwenig ST und zuviel AT herum…

Karnevalssong von LuB-Hiphop

Unbedingt mal reinschauen auf www.lub-hiphop.de und hört euch den Karnevalssong an – Lena war dabei, als sie ihn aufgenommen haben.

Ich hatte bereits in einem meiner ersten Einträge im Februar 2006 über die Gruppe aus Emmerich berichtet, in der „Karneval in Emmerich“ Bildergalerie (übrigens in den letzten Tagen eine der am häufigsten betrachteten Seiten) ist auch ein Bild von einem der Protagonisten.

So, und jetzt der Gag. In der Bildergalerie auf lub-hiphop.de ist auch ein Bild von mir! Findet ihrs?

Nachtrag zur Monatsstatistik: In den letzten Tagen haben es die Suchwörter „Emmerich“ und „Karneval“ in die Top 10 geschafft.

Die Verbreitung von Nachnamen

Geogen heißt ein Online-Dienst, der auf Basis der Telefonbucheinträge die Verbreitung von Nachnamen in Deutschland und Österreich anzeigen kann.

Demnach ist der Name „Schneider“ der dritthäufigste Name in Deutschland, nach Müller und Schmidt. Von der Häufigkeit her ist der Name allerdings in Süd- und Westdeutschland weiter verbreitet als z.B. im Nordosten.
Der Geburtstnamen meiner Mutter, Rommel, kommt deutschlandweit übrigens am häufigsten im Rems-Murr-Kreis vor.

Counter-Auswertung

Mein chCounter läuft jetzt genau einen Monat, Zeit für eine kleine Auswertung:

Seit dem 16.01.2007 waren 2303 Besucher auf theglade.com, die 15735 Seitenaufrufe getätigt haben. Der Tagesschnitt liegt dabei bei 71 Besuchern und 491 Seitenaufrufen, die meisten Besucher hatte ich am 24.01. mit 131.

Wie kommen die Besucher auf die Seite?

Die meisten kommen über Google (783 Besucher), alle anderen Suchmaschinen und einzelne verweisende Links sind zu vernachlässigen.
Die Top-Ten der Suchwörter ist dabei:

  1. Kebekus (67)
  2. Carolin (55)
  3. wap54g (45)
  4. dsds (40)
  5. tokio (40)
  6. hotel (38)
  7. rammstein (33)
  8. bildzeitung (31)
  9. kiel (24)
  10. lustige (22)

Und was schauen die Besucher an?

  1. ToLeBlog (8005) – alle Einträge, Archive etc. zusammengefasst
  2. Schweinehals.de (353) – komischerweise taucht das bei den Suchwörtern nicht auf
  3. theglade.com-Startseite (318)
  4. Pics’n’Stuff Übersicht (234)
  5. Startseite Khan’s glade (223) – die Startseite des CMS
  6. Das Archiv (94)
  7. Über mich (94)
  8. Gästebuch (87)
  9. Übersicht Cartoons (82)
  10. ToLeBlog – Autorenseite (69)

Wie zu erwarten ist, kommen die meisten Besucher als Deutschland, gefolgt von den USA und der Schweiz. Aber ich hatte unter anderem auch einen Besucher aus China, aus Argentinien, aus Russland und aus dem Jemen (!).

Das Verhältnis zwischen Internet-Explorer und Firefox beträgt 1051 : 677.

Wer noch mehr Infos möchte, kann sich die Statistik auch selbst unter www.theglade.com/chcounter anschauen.

Konzern Kirche

Heute auf idea.de

Der Vorsitzende der nordelbischen Kirchenleitung, Bischof Hans Christian Knuth (Schleswig), hat davor gewarnt, die evangelische Kirche wie einen Konzern führen zu wollen. Er bekräftigte damit seine Kritik am EKD-Impulspapier, dem nach seiner Meinung ein überholtes Organisationsmodell zugrunde liegt. Der Frankfurter Allgemeinen Zeitung sagte er: „Bei VW mag es für die Effektivität auf allen Ebenen eindeutige Kriterien geben. Für die Kirche geht das nicht. Wir dürfen uns kein Effektivitätskriterium einreden lassen, nach dem die Stabilisierung der Kirchenmitgliedschaft das oberste Ziel ist.“

Was würde Knuth wohl zum Projekt wirtschaftliches Handeln in der Kirche sagen?

Nochmal Füchse

Vor einigen Tagen schrieb ich etwas über die Jagd und die hohe Anzahl an Füchsen in den Städten. Heute lese ich auf FAZ.net unter der Überschrift „Fuchs, du hast die Stadt erobert„:

In den meisten Großstädten der Welt kennen Kinder Füchse nur aus dem Bilderbuch. In London kennen sie „Vulpes vulpes“ auch aus dem wirklichen Leben. In der britischen Hauptstadt leben mehr als 10.000 Rotfüchse, so viele wie in kaum einer anderen Metropole der Welt. Sie treiben sich in Gärten herum, ernähren sich aus Mülleimern und erschrecken neu in die Stadt gezogene Bewohner mit ihren martialischen Brunftschreien.

So hat angeblich auch die Queen bereits unter den Füchsen leiden müssen (einer ihrer Flamingos wurde gerissen) und selbst die Parlamentarier sind schon auf Füchse gestoßen. Diese Füchse werden natürlich intensiv bejagt, zum Teil auch mit Fallen.

Tierschützer verdammen diese Praktiken. „Einen Fuchs zu erschießen löst das Problem nicht. Ein paar Wochen später ist ein neuer Fuchs da“, sagt John Bryant von Animal Welfare.

Vielleicht sollten man es ja mit Konzepten zur „Selbstregulierung“ probieren, sicher würden 10000 Füchse sofort aus der Stadt verschwinden, wenn man das Umland durch Verzicht auf die Jagd attraktiver machen würde (Ha ha!).

Aber schließlich sind die Füchse in der Stadt ja auch nicht gefährlich:

Aus Sicht von Tierschützern sind die Füchse selten eine Gefahr für den Menschen. Laut einer Studie töten Füchse weniger als eine von hundert Katzen im Jahr, meist junge Kätzchen. In den vergangenen fünf Jahren passierte es im ganzen Land zweimal, dass ein Fuchs schlafende Kinder im Haus biss.

Ein Glück, dass es keine Tollwut in England gibt, sonst wäre die Sachlage wohl etwas anders.

Walkmühle-Szenen 3: Forellentanz

Die Stars des dritten Videos sind Bachforellen. Die Aufnahmen wurden im Irsbach zwischen der Walkmühle und Sulzbach aufgenommen, und zwar am 21.07.2002 und am 22.04.2003. Es ist dort normalerweise sehr schwierig, die scheuen Forellen über einen längeren Zeitraum zu filmen. Beide Male hatte ich jedoch Glück.
[MEDIA=3]
Beim ersten Mal war das Stativ schon aufgebaut, denn eigentlich hatte ich an einer flachen Stelle Flußkrebse gefilmt, als plötzlich zwei „tanzende“ Forellen direkt vor mich schwammen. Sie waren so mit ihrem Revierkampf beschäftigt, dass sie mich überhaupt nicht wahrnahmen.
Das zweite Mal sah ich die sehr große Forelle zum Glück schon, bevor sie mich sah. So konnte ich sie in Ruhe filmen, bis sie unter Wurzelwerk verschwand. Wer genau hinschaut, kann vielleicht die kleine Schmerle sehen, die am Anfang hinter der großen Forelle herschwimmt.

Natürlich leidet die Qualität des Videos darunter, dass die Fische im Wasser sind (und ich nicht), ich hoffe aber, man kann es trotzdem erkennen.

Lettischer Protest(antismus)

Der Erzbischof der evangelisch-lutherischen Kirche von Lettland ist zur Zeit in Deutschland bei der Versammlung um Bekenntnis, Erneuerung und Einheit der Kirche. Idea.de berichtet unter der Überschrift „Kirchliche Homo-Segnungen sind “null und nichtig”“ von seinen Äußerungen:

Eine solche Segnung sei nach Aussage des Neuen Testamentes ohnehin unmöglich, da Menschen in gleichgeschlechtlichen Beziehungen in Sünde lebten und deshalb keine Hoffnung auf das von Gott verheißene ewige Leben haben könnten. In Grundfragen christlicher Lehre und Ethik sei Demokratie in der Kirche nicht hilfreich.

Andere Meinungen ziehen Konsequenten nach sich:

Wenn Pfarrer in seiner Kirche die Position bezögen, dass gleichgeschlechtliche Beziehungen eine normale Alternative zur Ehe seien, würden sie ihrer Ämter enthoben.

Nun gut, mag der eine oder andere denken. Das gibt es auch in Deutschland… aber es geht noch weiter:

Das Kirchenoberhaupt verteidigte erneut den Beschluss seiner Kirche, die 1975 eingeführte Frauenordination 1995 wieder abzuschaffen, weil man sie für unbiblisch halte. „Es gibt nur einen Weg, wie man die Frauenordination begründen kann: Indem man sagt, dass nicht alle Stellen in der Bibel heute gültig sind.“ Die Segnung homosexueller Paare werde mit derselben Methode begründet. Die Frage, ob Frauen Pastorinnen werden können, sei keine Frage der Wertschätzung, Fähigkeiten oder Würde der Frau. Er selbst begrüße den Dienst von Frauen in der Kirche sehr. Das ändere aber nichts daran, dass die Bibel Frauen im Pastorenamt ablehne.

Nun ja… ich behaupte einfach, dass auch der Erzbischof nicht alle Bibelstellen für gültig ansieht. Auf dem Bild sieht es zumindest so aus, als ob er gelegentlich zum Frisör geht (ich weiß, dass die Sache mit dem Haare schneiden total ausgelutscht ist, aber es passt trotzdem!).