Oje, oje…

Ich habe heute (vermutlich unglücklicherweise) festgestellt, dass beim Metzger im Real marinierte Holzfällergrillscheiben total günstig sind. Noch günstiger als Hals! Und die schmecken auch noch super!

Ich muss zwar anmerken, dass ich heute das Mittagessen ausgelassen habe, aber ich glaube, ich hätte auch sonst ohne Probleme das ganze Ding verdrücken können. Zum Glück habe ich nen Stepper… aber ob der gegen Holzfällersteaks ankommt? Ich glaube nicht…

Ich bin zu alt…

.. für Studentenpartys. So kam es mir gestern vor, als ich auf der Nikolaus-Theologen-Party war. Man muss auch zugeben, dass ich den Altersdurchschnitt nicht gerade gesenkt habe (wenn auch viele noch ältere da waren), denn es waren eben hauptsächlich Abiturienten und 1.-3.-Semester da. Diesen Eindruck hatte ich zumindest. Ich bin daher schon kurz nach 0 Uhr wieder heim (und da ging die Party eigentlich erst richtig los)…

Es wird echt Zeit, mit dem Studieren aufzuhören!

Ich hab sie alle!

Am 07.03.2004 habe ich die erste „Nash Bridges„-Folge heruntergeladen und seit heute habe ich die 122 Folgen komplett. Die letzte Folge, die mir noch gefehlt hatte, war Episode 117 „Ferngesteuert“. Jetzt brenn ich mir die 40 GB auf DVDs und bin nicht mehr darauf angewiesen, dass VOX oder RTL2 die Serie irgendwann wiederholen.

Da die AVIs alles Fernsehmitschnitte (mit VOX-Symbol) und keine DVD-Rips sind, war die Download-Aktion sogar legal :-)

Du hast die Arschkarte gezogen!

Ihr solltet wirklich mal ausprobieren, einfach irgendwelche Domainnamen in den Brower einzugeben. Ich probiere es regelmäßig mit Wörtern, die mir gerade so einfallen. Heute gab ich arschkarte.de ein – und landete prompt bei einem Service, der eben solche anbietet.
Man kann dort entweder kostenlos digitale Karten verschicken, oder sich ein persönliches Kartenset bestellen um z.B. dem ungeliebten Kollegen eine Karte mit dem Aufdruck „Danke für die saubere Aktion“ ins Postfach zu legen.

Wem niemand einfällt, der eine solche Karte verdient hat, für den haben die Macher einige Vorschläge. Unter anderem finden sich dort Bill Gates, Stefan Raab oder auch „Bundeskanzler Gerhard Schröder“ – was dafür spricht, dass die Seite nicht ganz tagesaktuell ist.

Egal, der digitale Kartenservice funktioniert. Ich habs ausprobiert ;-)

Unser CVJM

Gerade habe ich auf idea.de folgenden Artikel gefunden „Württemberg: CVJM bleibt konsequent missionarisch„. Darin geht es um den neuen Vorsitzenden des CVJM-Landesverbandes, Uwe Rechberger. Der Studienassistent am Bengelhaus löst Volker Gäckle ab, der bisher Studienleiter des ABH war und nun Direktor des Liebenzeller Missionszentrums ist. Im Artikel ergreift auch Landesbischof i.R. Maier das Wort, der mal Rektor des Bengelhauses war.
Der Vorsitz wurde diesmal quasi innerhalb des ABH weitergegeben, aber das muss ja nicht unbedingt schlecht sein. Durch den Verweis auf Maier wurde der Artikel jedoch schon etwas Bengelhaus-lastig.

Im Artikel steht unter anderem:

Ferner betonte Rechberger den überkonfessionellen Charakter des CVJM. Auch in Leitungsgremien könnten Katholiken mitwirken. Entscheidend sei nicht die Kirchenzugehörigkeit, sondern der gemeinsame Glaube an Jesus Christus und die Liebe zu jungen Menschen.

Hier muss ich anmerken, dass im Schwaikheimer CVJM in den letzen Jahren immer auch Katholiken im Vorstand waren, zum Beispiel der aktuelle und der vorletzte 1. Vorsitzende. Wir sind also ein vorbildlicher CVJM. Zumindest im Blick auf die Interkonfessionalität. Ob die ABHler das auch beim missionarischen Anspruch sagen würden? Ich weiß es nicht…

Die Zosse-Posse-Spruchmaschine

Nachdem die ultimative Zosse-Posse-Sprüchesammlung inzwischen ziemlich umfangreich geworden ist, dachte ich mir, dass ich damit ja auch was machen könnte.
Also habe ich im Zuge eines WordPress-Updates ein Plugin eingerichtet, dass bei jedem Aufruf zufällig einen Spruch anzeigt. Ich habe mal 40 Sprüche eingegeben, sobald es langweilig wird, werde ich die anderen auch noch eingeben…

Domains, Domains, Domains

Wie bereits erwähnt hat Freecity die Domain Zosse-Posse.de gekündigt. Simon und ich hatten einige Mühe, 1&1 und die Denic davon zu überzeugen, dass diese Domain nun von Simon auf mich übetragen werden soll (ohne Mehrkosten für Simon). Nach einigen (vmtl. nicht kostenlosen) Anrufen und diversen Mails hat aber jetzt alles geklappt und die Domain ist wieder freigeschaltet. Subbr Sach!

Wegen diverser markenrechtlicher Unsicherheiten im Bezug auf die jährliche „Orangenaktion“ des CVJM Weltdienstes Württemberg habe ich kurzentschlossen vor kurzem die Domain orangenaktion.de gesichert und auf die Homepage des CWD umgeleitet.

Der CVJM Schwaikheim bekommt nach der Kirchengemeinde Schwaikheim nun auch einen neuen Internetauftritt auf CMS-Basis. Momentan befindet sich die Seite im Aufbau unter der unser-cvjm.de/cms/, in Kürze wird auch die eigentliche Domain cvjm-schwaikheim.de von Strato zu 1&1 umziehen und mit unser-cvjm.de zusammengeführt.

In Planung ist weiterhin der Umzug von schweinehals.de ins theglade.com-Paket bei 1&1, dann sind endgültig alle meine Domains von Strato weg.

Nochmal Killerspiele

Habe gerade eine Rede von Stoiber gesehen, in der er sagte, Killerspiele müssten verboten werden, da sie Jugendliche zur Gewalt verleiten würden. Die Kinder orientieren sich angeblich an den Handlungen der Spiele und ahmen es in der Realität nach.

Wenn sich jemand an Doom für einen Amoklauf orientieren wollte, müsste er nur eine Stihl-Säge kaufen (die gibts auch ohne Waffenschein) und dann ein Gemetzel veranstalten. DAS wäre „Killerspiel“-inspiriertes Amoklaufen.

Und noch zum Quake-Level von der Schule des Amokäufers, den er angeblich erstellt hat (laut Bildzeitung, Spiegel.de berichtige das inzwischen):
Ich habe selbst einmal den dritten Stock meiner Schule als Level für Doom nachgebaut, und für ein eigenes Ballerspiel (!), das „Return to insanity“ heißen sollte (wurde aber nicht fertig). Zusätzlich gab es Spiele von mir, in denen in diversen Räumen der Schule diverse Personen auftraten (wer die Spiele kennt, weiß wovon ich rede). Mal abgesehen davon, dass ich nie an meiner Schule Amok gelaufen bin – Schulen werden ständig als Levels für Ballerspiele nachgebaut, denn sie eignen sich einfach dafür: sind groß mit vielen Räumen – und die Schüler sind täglich dort. Außerdem ist es wesentlich cooler, statt eines mittelalterlichen Schlosses ein richtiges Gebäude nachzubauen, dass die Kumpels auch kennen. Sowas schafft Ansehen unter Freunden und Mitschülern… DESHALB machen das die Jugendlichen, nicht um für einen Amoklauf zu üben.

PS: Ich möchte an dieser Stelle nur mal erwähnen, dass auch Wohnheime sich als Levels eignen. Spontan fällt mir da ein gewisses Haus in Tübingen ein, dass sich wunderbar als Quake-Level machen würde – inklusive Mittelalter-Optik.

Ich habe übrigens tatsächlich einmal ein Spiel entworfen, dass „Stiftlerjagd“ hieß… es wurde aber auch nie fertig… es war auch nicht wirklich brutal, man bewarf sich mit Königsberger Klopsen, bis die Gegner kotzen mussten. Angefangen hatte ich damit nach einem Mittagessen, bei dem es mal wieder Königsberger Klopse mit Kapern gab… damit kann man mich wirklich jagen!

Die Counterstrike-Gesellschaft

Nach dem Amoklauf an der Schule in Emsdetten geht die alte Diskussion wieder los (Spiegel.de: Politiker streiten über Umgang mit PC-Killerspielen).
Während die Grünen grundsätzliche Dinge klären wollen

„Wenn die Informationen zutreffen, dass der Täter gesellschaftlich isoliert war und seine Zeit hauptsächlich mit dem Spielen von Killerspielen verbracht hat, dann muss jetzt verstärkt eine Debatte um Förderung von Medienkompetenz und einer sinnvollen Computernutzung geführt werden“, sagte der Geschäftsführer der Grünen-Fraktion, Volker Beck.

prescht die CDU richtig vor:

[…] der stellvertretende Unionsfraktionsvorsitzende Wolfgang Bosbach. „Sollte sich tatsächlich herausstellen, dass der 18-jährige Täter sich über einen längeren Zeitraum und intensiv mit sogenannten Killerspielen beschäftigt hat, müsste der Gesetzgeber nun endlich handeln“, sagte er. PC-Killerspiele wie „Counterstrike“ müssten verboten werden.

[…]

Bosbach forderte in der „Netzeitung“ eine Verschärfung des Jugendschutzes: „Wir brauchen einen wirksamen Jugend-Medienschutz, aber keine Killerspiele, die zur Verrohung führen können.“ Ähnlich äußerte sich der Brandenburgs Innenminister Jörg Schöhnbohm (CDU): „Killerspiele leisten einen verhängnisvollen Beitrag zur leider wachsenden Gewaltbereitschaft und fördern aggressives Verhalten. Deshalb muss konsequent gegen Spiele vorgegangen werden, die Gewalt verherrlichen“, sagte Schönbohm.

Es ist schön, wenn es so einfach ist. Die SPD sieht alles etwas differenzierter:

SPD-Innenexperte Dieter Wiefelspütz sprach sich dafür aus, ein Verbot gewaltverherrlichender Spiele zumindest in Betracht zu ziehen. Er stellte allerdings klar, dass nicht jeder, der ein Killerspiel spiele, „automatisch zum Massenmörder“ werde. Nötig sei vor allem eine generelle Auseinandersetzung mit den Ursachen von Jugendgewalt.

In der Tat. Es mag zwar sein, dass in Einzelfällen solche Spiele die Gewaltausbrüche gefördert haben, aber ein pauschales Urteil ist dann wohl doch zu hart. Schließlich müsste ich dann ebenfalls ein Massenmörder sein… und was für einer. Ich habe schließlich schon Gewaltspiele (DOOM und Wolfenstein 3D waren auf dem Index) gespielt, da konnte die Counterstrike-Generation noch nicht mal sprechen…

Das Problem ist ein grundsätzliches, wie auch der Präsident des Lehrverbandes, Josef Kraus, feststellte.

„Brutale Computerspiele und Videofilme gaukeln Jugendlichen den schnellen Sieg des Stärkeren vor“, sagte er der „Bild“-Zeitung. „Auswege für den Verlierer bieten sie nicht.“ Kraus kritisierte auch den Werteverfall in der Gesellschaft: „Drogen, Konsum, Spaß sind die einzigen Werte, die Pop- und TV-Stars noch vermitteln.“ Von Eltern und Lehrern verlangte er, ihren Kindern durch eigenes Handeln ein positives Zukunftsbild zu vermitteln.

Es ist Ironie, dass er dies ausgerechnet der Bildzeitung sagte, die mit ihrer Berichterstattung auch nicht wirklich gegen den Werteverfall arbeitet. Seine Forderung nach Vorbildfunktion und Vermittlung eines positiven Zukunftsbildes von Eltern und Lehrern (und damit auch dem Staat) ist jedoch völlig richtig. Allerdings ist das schwer. Viel schwerer, als einfach den Gewaltspielen die Schuld zu geben und sie zu verbieten.
Noch dazu kann niemand garantieren, dass es nach einem Verbot keine Amokläufe von Jugendlichen mehr gibt. Verbote von Spielen bringen sowieso nichts, solange sie in anderen Ländern gekauft werden können (oder online runtergeladen werden). Dieses Verbot würde das Problem nicht lösen, sondern wäre ein reines Selbst-auf-die-Schulter-Klopfen der Politiker.

Nachtrag: Bernd-Michael Haese hat zu dem Thema eine ähnliche Meinung, siehe nordelbien-blog.