Zufälle II

Nachdem ich bereits gestern über zufällige Begegnungen im Traumpalast berichtete, setze ich heute noch eins drauf:

Ich bekam nämlich heute eine Email der betreffenden Person, dass der Kumpel, mit dem diese Person im Kino war, eben dieser Person ebenfalls eine Email geschrieben hat, weil er nämlich zufällig (?) (!) auf oben erwähnten Beitrag im Blog gestossen ist.

Ich bin mal gespannt, was dieser Eintrag für zufällige Folgen hat…

Zufälle

Ich bin normalerweise so etwa 2-3x im Jahr in Waiblingen im Kino. Nun ist es so, dass man in Traumpalast fast immer Leute trifft, die man kennt.

Wie groß ist jedoch die Wahrscheinlichkeit, dass man regelmäßig, dh. wiederholt, die gleichen Leute trifft, die man jedoch auch NUR dort trifft? Also wenn ich jetzt z.B. jemanden in den letzten 6-7 Jahren etwa 5-6x getroffen habe, und zwar immer NUR im Waiblinger Kino, und zwar praktisch jedes zweite Mal, wenn ich dort war – ist denn sowas nicht seltsam?

Überlange Episode

Ich war heute im Simpsons-Film. Nachdem ich vergeblich jemanden gesucht hatte, der mit mir den Film anschaut bzw. ihn noch nicht gesehen hatte, bin ich dann mit meiner Cousine und ihrer Freundin ins Kino (beide sind zusammen etwa so alt wie ich).

Der Film an sich war nicht schlecht… er war aber auch nicht überragend gut. Er war wie eine langgezogene Episode, wobei langgezogen wörtlich zu verstehen ist. Es wurden Dinge manchmal breitgetreten, die in einer normalen Folge einfach kurz und knackig gewesen wären.

Außerdem war er etwas zu schnulzig und weniger bissig im Vergleich zu normalen Folgen. Vor allem Flanders war übertrieben gut und wurde zugunsten amerikanischer Familienidylle weniger veräppelt als sonst.

Über Marges Stimme habe ich mich ja bereits geäußert.

Ohne Ruhm

Noch am Wochenende habe ich zu Lena gesagt, dass in Pokalspielen manchmal Überraschungen passieren und gelegentlich sogar große Mannschaften verlieren.

Verloren haben die Bayern zwar am Ende nicht, aber großartig mit Ruhm bekleckert haben sie sich gegen Burghausen auch nicht.

Der Torwart Riemann war der coolste. Vor allem die Aktion, SELBST einen Elfmeter gegen Kahn zu schießen, fand ich extrem abgefahren. Zum Glück hat Kahn (auch) noch ein paar Elfmeter gehalten (und damit den Sieg für die Bayern gerettet), sonst wäre es wohl eine ziemliche Schmach gewesen.

Es zeigt sich, dass Spieler für 70 Millionen keine Garantie für den Sieg sind, nicht mal gegen Regionalligisten.

Das verkannte Rauchverbot

Seit gestern gilt in Gaststätten und öffentlichen Einrichtungen in Baden-Württemberg ein absolutes Rauchverbot – außer in gesonderten Räume oder draußen.

Die Stuttgarter Zeitung berichtet heute unter der Überschrift „Bedrohte Existenzen“ über die Reaktion von Wirten und Gästen.

Hier einige Zitate von empörten Rauchern:

„Was sollen wir uns eigentlich noch alles verbieten lassen“
[…]
„Das ist der größte Betrug am Bürger und ein Einschnitt in meine Persönlichkeitsrechte“, sagt Albert, der seinen Nachnamen nicht in der Zeitung lesen möchte. Mit 67 Jahren könne er wohl selbst über sein Leben und seine Gesundheit bestimmen.
[…]
„Mich stört allerdings gewaltig, dass mit dem Gesetz sowohl die Gäste als auch die Unternehmer bevormundet werden“
[…]
„Militante Nichtraucher stören sich an allem: Ich wette, auch am Geruch in der Kirche.“
[…]
„Manche konsumieren Psychopharmaka, andere dopen sich mit Alkohol. Die stigmatisiere ich ja auch nicht“

Ich verstehe ja, dass die Raucher wütend sind, aber ganz offensichtlich haben die meisten gar nicht verstanden, was überhaupt der Sinn dieses Verbots ist.
Denn es geht nicht darum, den Rauchern das Rauchen zu verbieten, sondern primär darum, die Gesundheit der Nichtraucher zu schützen! Also sowohl von anderen Gästen als auch von Wirten, Kellnern etc.

Natürlich bedeutet das, dass die Raucher nicht mehr rauchen dürfen, wo auch Nichtraucher sind. Der Vergleich mit Psychopharmaka oder Alkohol ist jedoch völlig fehl am Platze, da damit keine (zumindest nicht direkt) Unbeteiligte geschädigt werden – beim Rauchen schon.
Es geht also auch nicht um eine Bevormundung, schließlich darf ja jeder zuhause so viel Rauchen wie er will, es ist nur ganz offensichtlich eine Tatsache, dass gewisse „Persönlichkeitsrechte“ dort aufhören, wo andere geschädigt werden. Und das ist beim Passivrauchen der Fall.

Jetzt können die Raucher ja sagen (und tun sie auch), dass die um ihre Gesundheit besorgten Nichtraucher schließlich nicht in die Kneipen kommen müssen, wenn es sie so stört. Das ist jedoch ein Eigentor… denn dasselbe können die Nichtraucher jetzt sagen, wenn Raucher sich über das Verbot in Gaststätten beschweren.

Mauereidechsen

Als ich vor langer Zeit zum ersten Mal im Stiftsgarten war, habe ich mir vorgenommen, bis zum Ende meines Studiums irgendwann einmal die zahlreichen Eidechsen zu fotografieren, die dort herumhuschen. Es handelt sich dabei nämlich um Mauereidechsen (Podarcis muralis), die in Deutschland ziemlich selten und auch stark gefährdet sind.

Heute habe ich dies nach dem Erledigen der diversen Formalitäten getan, einige der Bilder gibts in der Reptilien-Galerie.

Mauereidechse (Podarcis muralis)

Extrem artikuliert

Ich war heute auf dem Studentensekretariat und hab mich exmatrikuliert, vorher war ich noch auf dem Dekanat und habe mein Diplom abgeholt. Das ist zwar nicht notwendig für meinen späteren Beruf, aber nach 16 Hochschulsemestern möchte ich doch bitte auch einen akademischen Grad haben.

Ich bin jetzt also „Dipl.-Theol.“, ganz im Gegensatz zu meinem Bruder – der ist nämlich Dubbl-Theol.!

Wochenrückblick

Wie ihr sicher festgestellt habt, war ich in der letzten Woche ziemlich viel unterwegs, daher gab es keine Updates.

Bis Donnerstag war ich in Emmerich, Lena und ich haben dort eine Wohnung gefunden. Die Nachmieter in Tübingen stehen auch schon fest, jetzt muss nur noch der Umzug organisiert werden.

Am Freitag habe ich dann einige Formalitäten in Tübingen erledigen müssen (die Exmatrikulation steht an etc.).

Samstag und Sonntag war ich bei meiner Oma, es war nämlich Walkmühlefest. Zwei Erkenntnisse konnte ich auf dem Fest gewinnen:

  • Es kann(!) gutgehen, wenn man alles durcheinander trinkt, jedoch nur mit Hilfe von leckeren (fettigen) Fleischspießen.
  • Angeblich klingt mein Lachen wie „ne Gotze, die ouf’n Blechdoch bingelt“. Da ich jedoch das spezifische Geräusch sächsischer Katzen nicht kenne, kann ich das leider nicht beurteilen…

Nachtrag: Die Flasche, auf die ich zeige, ist eine Pulle Williams, die zu Beginn des Festes voll war. Man beachte auch das leicht gerötete Auge, das lag aber nicht am Getränk!
Danke an Susann für das Foto.

Pizza, Party und ein Marder

Der Examensjahrgang hat heute das Examen in einer Pizzeria gefeiert. Danach war ein Großteil noch im Stift im Weinkeller.

Da ich mit dem Auto unterwegs war, konnte ich keinen Alkohol trinken (im Gegensatz zu meinem hackedichten Bruder) und habe mich auf Africola beschränkt. Trotzdem hatte ich ne Menge Spaß, Bilder folgen (vielleicht) noch.

Als ich dann zum Auto lief, das im Stiftshof parkte – was sah ich da? Ein Steinmarder saß auf dem Autodach. Mir fällt in letzter Zeit häufiger auf, dass verräterische Spuren auf dem Faltdach des Twingo sind. Warum jedoch Marder und Katzen so gerne auf dem Dach sitzen, ist mir ein Rätsel.

Ich hoffe auf jeden Fall, dass meine Kabelschützer den Marder von Verbiss abgehalten haben – sonst wird die nächste Fahrt beim ADAC enden.