Drum prüfe, wer sich ewig bindet…

Bei den Amerikanern gibt es Sachen, die kann man sich gar nicht vorstellen. Zu Beispiel die Homepage marryourdaughter.org, ein

[…] introduction service assisting those following the Biblical tradition of arranging marriages for their daughters.

Natürlich stellen die Macher sicher, dass der Dienst auch legal ist und liefert zusätzlich sofort Informationen zur biblischen Tradition des Brautpreises.

Within the United States girls can marry as young as 13 years old with parental permission, and the Bride Price is a custom of long standing, mentioned many times in the Bible, and as such is a protected religious practice.

Nun die Frage, was so eine (selbstverständlich minderjährige) Braut kostet. Die Preise liegen zwischen 4000 $ und 100.000 $, wobei die für 4000 $ bereits 17? ist, also kurz vor „nicht mehr vermittelbar“. Die wertvolle Hailey ist hingegen 16 und

[…] a rising star on her way up. She’s already been in local billboard ads and has modeled for national catalogues. Her dream is to break into the movies and TV and she’s looking for a husband who lives in the Southwest and will help her achieve her dream.

Na, wenn das kein Schnäppchen ist. Der absolute Gipfel an der Grenze zur Geschmacklosigkeit ist jedoch die Anzeige von Courtney, 13, aus dem Süden der USA (Kosten: 50.000$).

Courtney’s grandmother married at 13, her mother married at 13, and Courtney has decided she wants to keep the tradition going. She would prefer to stay close to her large extended southern family and loves farm or at least rural life. She got an A in Home Ec. and has read up on what else would be expected of her as a wife and is looking forward to it.

Ich frage mich schon die ganze Zeit, ob das tatsächlich ernst gemeint ist. Ich befürchte, leider ja.

Zwei der Mädels sind angeblich auch schon „verlobt“ und dürfen demnächst ihrem Käufer Ehegatten dienen und damit Gottes Willen erfüllen. Eine Angabe des Kinderwunsches (evtl. Zahl) fehlt bei allen Angeboten, denn selbstverständlich bekommt eine Frau nach der biblischen Tradition Kinder, bis es nicht mehr geht…

Ob Eva Herman das alles wohl gut finden würde?

Wir haben es geschafft…

…und sind auch in der Sternstr. wieder im Zwischennetz -wie herrlich! Auch sonst nimmt die Wohnung gestalt an, die Küche steht und die Kartons werden weniger! Samstag kann kommen (auch wenn die meisten irgendwie nicht kommen aber dann wirds eben ein Einweihnungspartyle!) – ich freu mich dass WIR hier angekommen sind und darauf dass ihr uns alle bald mal besuchen kommt am schönen Niederrhein!

Das Salz in der Suppe

Bild.de bringt heute unter der Überschrift „Mehr als sechs Gramm pro Tag sind ungesund“ eine Liste mit dem Salzgehalt von verschiedenen Lebensmitteln.

Allerdings ist mir die Vorgehensweise bei der Erstellung der Liste nicht ganz klar. Hier ein Auszug:

Fisch aus der Dose 100 g 6,03 g
Cheeseburger 114 g 1,30 g
Currywurst 134 g 1,58 g
Pommes Frites 135 g 0,72 g

Das ist ja noch halbwegs einleuchtend, wobei mir doch etwas unklar ist, warum es nun ausgerechnet 134 g Currywurst sein müssen, aber 135 g Pommes.

Nun wirds aber interessant, jetzt kommen nämlich die bösen Lebensmittel:

Senf 250 g 3,25 g
Ketchup 570 g 7 g

Wer jedoch mal schnell zum Mittagessen ein halbes Pfund Senf und über ein halbes Kilo Ketchup verdrückt, für den ist der Salzgehalt sicher das geringste Problem.

Nun aber zum Sieger des Wettbewerbs „Ungesündestes Salzprodukt“:

Tütensuppe 100 g 10,9 g

Was auf den ersten Blick unauffällig aussieht, wird jedoch dann interessant, wenn man bedenkt, dass in einer Tüte Tütensuppe im Schnitt zwischen 30 und 40 g Inhalt sind. Man muss also für die 10,9 g Salz etwa zwei – drei Packungen vernichten. Und das bedeutet, dass das an die 1,5 l Suppe sind. Na denn Mahlzeit!

Vor 10 Jahren…

… hatte ich gerade einen Monat Zivildienst hinter mir. Ich fuhr jeden Tag nach Vaihingen mit der S-Bahn, abends zockte die Stamm-Zosse-Posse Skat in wechselnden Locations.

Der zurückliegende Sommer war heiß gewesen, fast jeden Tag hatte ich den Abend (nach dem Zivi) im Freibad verbracht. Ich hing dort mit Leuten rum, von denen ich die meisten seit Jahren nicht mehr gesehen habe.

Vor 10 Jahren trauerte die Welt noch immer um Diana, ich trauerte meiner Schulzeit hinterher.

Vor 10 Jahren, am 08.09.1997 wurde bei der Internic die Domain „theglade.com“ eingetragen und freigeschaltet. Ab diesem Zeitpunkt war ich im Besitz meiner ersten Domain.

Wie es dazu kam? Die L@np@ge bei Compuserve (seit 10 Jahren keine Änderung mehr) war mir zu klein geworden (Siehe auch Best of L@nl@nd). Also hatte ich mich bei Tills Bruder erkundigt und mit Hilfe einer frisch beantragten Kreditkarte bei seinem Anbieter Digiweb in den USA eine Domain reserviert. Mehr Infos dazu gibt es in der Geschichte von theglade und dem theglade 1.0 – Archiv.

Das alles ist nun 10 Jahre her und seitdem hat sich viel getan. Meine 25 MB Speicherplatz bei Digiweb sind inzwischen zu 2 GB bei 1und1.de angewachsen, von denen ich über 840 MB verwende. Die Zahl meiner Domains beträgt nun Zehn – passend zum Alter von theglade.

Die Umfrage zu den besten Inhalten von theglade in 10 Jahren, die ich vor einiger Zeit gestartet habe, wurde kaum beachtet. Trotzdem hier die Ergebnisse: Gewonnen haben „Best of 2000„, „Stäffelestour 2006“ und „Schwabenguide I-IV“ mit jeweils 18% der Stimmen.

Ich persönlich kann mich nicht so recht entscheiden, was ich als „besten“ Inhalt aus 10 Jahren theglade.com betrachte. Auf was ich jedoch besonders stolz bin, ist das Zosse-Posse-Spiel „Entenwahn 2002 XXL“. Daher finde ich es etwas schade, dass niemand für den Entenwahn XXL-Guide gestimmt hat.

Ich hoffe, dass ich theglade.com auch weiterhin mit nützlichem und sinnlosem Zeug füttern kann und dass sich auch zum 20. Geburtstag noch Besucher dafür interessieren (in diesem Jahr bisher 21792).

Worst case

Ich war heute spazieren, über die Felder und durch die Schrebergärten rund um Schwaikheim. Natürlich hatte ich meine Digitale Spiegelreflex dabei und habe munter alles mögliche fotografiert.

Irgendwann in den Scherbergärten hörte ich ein seltsames Vogelgeschrei, das ich nicht kannte. Ich schlich mich langsam näher und plötzlich sah ich sie: Zwei Käuzchen, die zwischen Apfelbäumen hin- und herflogen. Ich pirschte mich noch näher an, setzte die Kamera an (eines der Käuzchen saß frei in einem Baum) und drückte ab. Nichts. AKKU LEER!

Man kann sich unschwer vorstellen, wie ich mich geärgert habe. Das ist eben der Nachteil bei digitaler Fotografie. Wie hoch ist wohl die Wahrscheinlichkeit, dass ich nochmals einen Steinkauz an einem sonnigen Tag bei guten Lichtverhältnissen vor die Linse bekomme? Ich möchte gar nicht darüber nachdenken.

Allerdings tröste ich mich damit, dass bei einer analogen Kamera vermutlich genau in dem Moment der Film zuende gewesen wäre.

Ein Zitat

Ich bin heute beim Surfen auf eine Diskussion über Islam / Mohammed / türkische Zwangsehen usw. gestoßen und habe dort ein Zitat gefunden.

Es stammt von Mustafa Kemal Atatürk, dem Begründer der modernen Türkei und ist aus seiner Rede, auf der die Umbildung des türkischen Staates beruht:

„Der Islam, diese absurde Gotteslehre eines unmoralischen Beduinen, ist ein verwesender Kadaver, der unser Leben vergiftet.“

Ja, das hat Atatürk gesagt. Es ist sicherlich vielen islamisch-konservativen, das Türkentum hochhaltenden Türken nicht klar, dass eine „islamische“ Türkei in der Tradition Atatürks nicht möglich ist – wie das Zitat eindeutig belegt.

1846

Ein Rekordtag! Heute hatte ich die höchste Zahl von Seitenaufrufen seit Statistikstart am 16.01.2007: 1846 Page-Impressions von 106 Besuchern!

Und warum? Ganz einfach, weil die Bildergalerie der Hochzeit von Juli und Sam unter den Gästen bekannt wurde und dadurch eine Menge Leute auf die Seite kamen, die sich dann einige Zeit lang dort aufgehalten haben (Rekord: 142 Seitenaufrufe in 47 Minuten).

Leider hat aber trotz der vielen Seitenaufrufe keiner einen Kommentar oder einen Gästebucheintrag hinterlassen… :-(

Het spel begint

Wir haben letzte Woche eine Küche gekauft, bei Ikea in Holland. Mal abgesehen davon, dass dort alles auf Holländisch war, ist natürlich auch die Aufbauanleitung auf Holländisch. Und holländische Ikea-Monteure montieren nur in Holland.

Es wird also ein Riesenspaß, das Ding aufzubauen, wenn es da ist.

Spam nervt

Als ich in den letzten Tagen meine Emails nicht an meinem Notebook sondern im Webmailer gelesen habe, fiel mir wieder die Flut von Spammails auf, die meinen Posteingang zumüllt.

Leider ist ein Großteil der Mails Kommentarspam von theglade.com und in letzter Zeit finden sich sogar fast täglich Viagra-Einträge im Gästebuch. Dagegen musste etwas getan werden. Ich habe nämlich keine Lust, jeden zweiten Tag hunderte von (zur Moderation stehenden) theglade-Kommentare zu löschen oder das Gästebuch von bescheuerten Einträgen zu reinigen.

Also habe ich mir den Quellcode der beiden Contenido-Module auf meinen PDA geladen und während der Zugfahrt etwas herumgedoktert. Mir kam folgende Idee: Die Spameinträge haben grundsätzlich ewig lange URL-Listen. Normale Kommentare verweisen jedoch nur selten auf Webseiten.

Nun habe ich folgendes gemacht: Durch das Hinzufügen einer kleinen Abfrage in beiden Modulen wird ein Kommentar bzw. ein Gästebucheintrag nur dann in die Datenbank eingetragen, wenn im Text höchstens zweimal die Zeichenfolge „http://“ vorkommt. Dadurch wird die Spamflut hoffentlich auf ein Minimum zurückgehen. Und da die Kommentareinträge (ohne Rückmeldung) einfach gar nicht in die Datenbank geschrieben werden, muss ich sie auch nicht moderieren.

Mal sehn, ob es hilft! Sollte es tatsächlich funktionieren, werde ich die Einschränkungen der Kommentarfunktion wieder aufheben.

Pub-Hopping @ Kiel

Ich hatte gestern einen ausgefüllten 14-Stunden-Tag in Kiel, in dem ich eine Vielzahl von Lokalitäten besucht und viele nette Menschen getroffen habe. Wenn es am Montag genauso toll wird, werde ich glücklich zurückfahren.

Um mich vom anstrengenden Durch-Kiel-Laufen zu erholen, war ich zwischenzeitlich mit Joachim in „Evan allmächtig“ im Cinemaxx. Der Film war an sich nicht schlecht, jedoch auch nicht besonders überragend. Er kommt zwar meines Erachtens nicht an „Bruce allmächtig“ heran, ist aber für Konfirmandenfreizeiten etc. sicherlich genauso gut geeignet.