Mittermeier über die Schwaben…
Reality aus der Dose
Ich kann diesen ganzen gestellten Müll nicht mehr sehen! Dieses ganze angebliche Reality-Fernsehen, diese vielen Shows mit „echten“ Leuten von der Straße, die ganz natürlich sind – ich ertrage sie nicht mehr. Schon Sekunden sind eine Qual.
Diese ganzen Bauern, die Frauen suchen und auch im zehnten Take noch natürlich wirken wollen. Diese Pseudo-Gesellschaftsquerschnitts-Vertreter beim perfekten Dinner, die in irgendwelchen angemieteten Wohnungen Zeug kochen. Dazu Reportagen mit Filmteams, die ein halbes Jahr filmen, was später angeblich alles an einem Tag stattgefunden hat. Nervende Teenies, gecoachte Talkgast-Fakes und Familien, die vom Fernsehen an der Tür „überrascht“ werden (dabei ist der Kameramann schon im Haus und filmt von innen – wollen die mich für blöd verkaufen?). Das alles – und noch viel mehr – nervt mich ungemein.
Da schau ich lieber Serien. Von mir aus sogar schlechte Serien, da bemühen sich die Schauspieler wenigstens zu schauspielern und tun nicht so, als ob das jetzt wirklich alles echt wäre.
Realityfernsehen find ich nur noch zum Aufregen. Weil es eben nicht Reality ist, sondern nur Fernsehen.
Stefan Raab hat mal gesagt: „Glaubt nicht, was ihr im Fernsehen seht. Nichts davon ist echt.“ Und er muss es ja wissen.
Erinnerung an die gute alte Zeit
Zu sehen ist eine Szene aus dem Unterricht beim Großmeister Dankfried L. Das erinnert mich an lustige Begebenheiten wie die Aktion mit der Schießbaumwolle (*knall*, *klirr*, *türe auf*, „KINDSKOPF!!!!“) oder die Bremskrafttest am kaputten Baum.
Googlefaul
Immer wieder schicken mir Freunde Kettenbriefe zu, über großartige Enthüllungen oder todkranke Kinder.
Anstatt dem Reflex „Das klingt ja total wichtig!“ nachzugeben, bitte vorher einmal googeln. „Kettenbrief“ und das jeweilige Thema ergeben meist sofort relevante Treffer – oft auf Spamlisten. Grundsätzlich gilt die Regel: Solange etwas nicht von einer halbwegs seriösen Webseite (z.B. Nachrichtenseiten) bestätigt ist, ist es Müll.
Klingt komisch, ist aber so.
Home Improvement
Nachdem ich vor einigen Wochen bereits die losen Fliesen an der Terrassentreppe provisorisch angeklebt habe, musste ich heute schon wieder ran: das Rolladenband im Arbeitszimmer war gerissen.
Auf zu Obi, neues Band gekauft und selbst eingebaut. Alles andere dauert zu lange… Bisher ging der Rolladen immer sehr schwer und bei der Installation des neuen Bandes habe ich auch herausgefunden, warum: Das Ding war falsch montiert.
Aber jetzt geht alles wieder. Vielleicht bringt „Hör mal, wer da hämmert“-Schauen ja doch was… Har har har!
Al’s Weisheiten
Heute gehört, passend zu Michaels Kommentar:
Wie man sich fettet, so wiegt man.
Schuldenfalle
Es gibt Werbung, die gehört wirklich verboten. Wie die für „günstige Sofortkredite“, „auf Wunsch auch schufafrei“.
Das Motto dieser Werbung lautet „‚Endlich das Leben wieder genießen“ – mit einem Kredit. Wozu man den verwenden kann? Um z.B. das Girokonto auszugleichen, Rechnungen zu bezahlen, in Urlaub zu fahren (!) oder mal wieder ausgiebig shoppen zu gehen (!!) um das Leben wieder lebenswert zu machen (!!!). Die Zielgruppe ist klar. Nicht Menschen, die eine saubere Finanzierung z.B. für ein Startkapital benötigen – sondern Menschen, die eh schon kein Geld haben um Rechnungen zu bezahlen.
Ich stelle mir vor, dass Leute darauf wirklich anspringen und sich dann einen „günstigen“ Kredit holen, z.B. 5000 €. Bei einer monatlichen Rückzahlung von 107 € über 60 Monate müssen sie dann fast 6500 € zurückzahlen. Geld, das sie ja aber vorher schon nicht hatten.
Darum halte ich diese Art von Werbung schlicht für unverantwortlich. Den Leuten zu erzählen, dass sie fällige Rechnungen am besten dadurch begleichen, in dem sie sich in neue finanzielle Verpflichtungen begeben (und den Rest vom Geld für Shopping ausgeben) ist eine Frechheit. Die Krone der Absurdität wäre solch eine Werbung natürlich während einer Sendung über Schuldenberatung. Das wäre dann so krank, dass es schon fast wieder lustig wäre. Aber ich trau’s ihnen zu…
Die Funktion der Babilu-Skulptur
Nachdem mir heute freundlicherweise ein Foto der Skulptur geschickt wurde, überkam es mich und ich habe das Ding sofort ins Spiel eingebaut.
Dadurch habe ich die wahre Funktion des „Kunstwerks“ aufgedeckt:
[MEDIA=15]
Nachtrag: Jetzt als Video!
Kontraproduktiv
Wenn man möchte, dass etwas aus dem Internet verschwindet, damit es möglichst nicht weiterverbreitet wird – was macht man dann?
Dagegen klagen und eine große Internetseite abschalten lassen, natürlich. Damit alle darüber berichten und auch der letzte politikverdrossene Gelegenheitssurfer sich plötzlich für den Sachverhalt interessiert.
Kinder zeichnen Tobi
Da meine Hospitationsphase im Schulvikariat jetzt vorbei ist, kann ich leider nicht mehr bei den Erstklässlern im Unterricht dabei sein. Das fanden die Schüler so schade, dass sie mir zum Abschied viele Bilder gemalt haben, auf denen ich zum Teil auch abgebildet bin.





Skulptur
Kann mir mal irgendjemand bitte ein Bild vom Kunstwerk auf dem Babilu-Kreisel schicken? Ich hab nirgends im Netz eins gefunden…
Seltsam, seltsam…
Gerade eben waren die Zeugen Jehovas bei mir. Allerdings sind sie überhaupt nicht klassisch mit Bibel etc. aufgetreten, sondern haben mir nur ein kleines Faltblatt in die Hand gedrückt, der Titel: „Hätten Sie gern eine Antwort?“.
Dann haben sie kurz auf die Bibelstellen verwiesen, und mich gefragt, ob ich denn eine Bibel habe. Ich habe gesagt, ich habe viele Bibeln, denn ich bin ev. Vikar.
Daraufhin sagte Sie: „Oh, ja… dann können Sie ja damit umgehen.“ Und weg waren sie.
Sehr ungewöhnlich. Aber vielleicht machen sie sich jetzt ein Kreuzchen und kommen bei Gelegenheit wieder. Ich bin ja theologischen Diskussionen nicht abgeneigt ;-)
Heiteres Figurenraten
Im Rahmen des Spiels musste ich eine neue Figur zeichnen, diesen Bären.

Nun die Preisfrage: Wer ist das?
Nachtrag: Als Hilfestellung die Figur im Zusammenhang. Jetzt ist es aber wirklich einfach!

Heute auf der Kreissynode
Ach, Sie haben doch in Württemberg diese Gruppierungen in der Landessynode.
Die haben so komische Doppelnamen: Glaube und Heimat* oder so ähnlich…
* Es handelt sich dabei entweder um die Ev. Wochenzeitung in Mitteldeutschland oder um die Monatsschrift der heimatvertriebenen Böhmerwälder.
Manchmal ist das Auge größer als der Mund
Das gilt auch für diesen australischen Python.