Polt

Ich habe mit den Bäßlers gestern ein Video von Gerhard Polt gesehen, Sketche aus seiner 80er-Serie „Fast wia im richtigen Lebn“.

Sein bester und bösester Spruch daraus:

„Sie, diese Inder da, dass die so dünn sein, also i moan, i glaub fast, dass die so dünn san, so mager, des kimmt daher, also i glaub, die essen zu wenig.“

Das Heer der Fliegen

Rund ums Tote Meer gibt es eine Fliegenplage, das berichtet Israel-netz.de, zusätzlich gibt es auch Probleme mit der Austrocknung des Toten Meeres. Um beide Dinge wollen sich nun Israelis und Jordanier gemeinsam (!) kümmern.

Israelische und jordanische Experten haben damit begonnen, gemeinsam gegen die Probleme des Toten Meeres zu kämpfen. Sie wollen zum einen einer überhand nehmenden Fliegen-Plage Herr werden, zum anderen soll die Austrocknung des Toten Meeres gestoppt werden.

Vergangene Woche hatten sich israelische und jordanische Regionalräte aus dem Gebiet des Toten Meeres in der jordanischen Ortschaft Safi getroffen.

Und woher kommt die Fliegenplage?

„Wir haben schon alles gegen diese Fliegenplage unternommen“, sagte Litvinoff laut einem Bericht der Tageszeitung „Ha´aretz“. „Wir haben Spezialisten eingeflogen und alle möglichen Pestizide benutzt. Doch die Fliegen kommen weiterhin von der jordanischen Seite. Einige Monate lang kann man nicht mal mehr draußen sitzen.“ Die Israelis schauten sich bei dem Besuch die Quelle des Problems auf den Feldern von Safi an: ein Dünger, der die Fliegen anzieht. „Die Menschen hier sind arm, daher können sie sich keine besseren Dünger leisten“, sagte Faruk Arslan, ein jordanischer Ökologe aus der Gruppe.

Nun soll ein „Friedenspark“ errichtet werden, die Weltöffentlichkeit und die UNESCO über das Problem der Austrocknung unterrichtet werden, außerdem soll der Handel zwischen beiden Regionen verbessert werden (wahrscheinlich gibts dann besseren Dünger).

Der Besuch in Jordanien war von der Umweltschutzorganisation „Friends of the Earth – Middle East“ (FoEME) organisiert worden, in dem Israelis, Jordanier und Palästinenser zusammenarbeiten.

Es geht also, dass trotz der politischen Lage Vertreter eigentlich verfeindeter Gruppen zusammenarbeiten. Das verbindende Element war hier die gemeinsame Sorge um die Region. Nun, was ist an dieser Region so besonderes, habe ich mich gefragt.

Die jordanische Seite des Toten Meeres ist ein genaues „Spiegelbild“ der israelischen Seite. In der Region gibt es viele chemische Raffinerien, Entsalzungsanlagen und Hotels. (js)

Ich vermute, dass Raffinierien und Entsalzungsanlagen sich weder um die Austrocknung noch um die Mückenplage scheren. Aber die Hotels (und Kliniken, die es dort gibt) sind vermutlich ein Problem: Wenn man nicht mehr draußen sitzen kann, kommt irgendwann auch keiner mehr. Und wenn es kein Totes Meer mehr vor der Hoteltüre gibt (sondern 10 km weit weg) auch nicht. Und das ist ärgerlich für die Touristikbranche, noch dazu weil das Tote Meer doch so schön weit weg ist von Golan, dem Libanon und Syrien. So gibt es sicherlich auch eine finanzielle Motivation für das Abkommen.

Es ist trotzdem schön, dass die Zusammenarbeit funktioniert. Die Verantwortlichen haben eingesehen, dass man das Problem nur gemeinsam lösen kann. Ein Modell für viele Regionen…

Haxen und Filet machen mir das Leben schee

Die wohl größte Enttäuschung dieses jungen Jahres hatte ich am Samstag Abend. Ich hatte mich schon Tage, Wochen, ach was sag ich, seit Februar 2006 auf einen Besuch bei Lothar im Besen gefreut. Der Grund: Haxen mit Sauerkraut.

Am Samstag war es so weit, wir gingen zu fünft bzw. siebt in den Besen. Als wir bestellen wollten, der Schock: Haxen ist aus! Armin, Tobias und mir stand die Enttäuschung ins Gesicht geschrieben. Was tun? Spontan entschieden wir uns für Kesselfleisch, was zwar auch lecker ist, aber keinesfalls ein Ersatz für Haxen sein kann (dafür aber auch wesentlich weniger Fett hat).

Wir hoffen nun auf den nächsten Besuch…

Ritter im Quadrat

Am Samstag war ich mit dem Verein der Freunde und Ehemaligen meiner Schule im Ritter-Museum in Waldenbuch. Dort gibt es eine interessante Ausstellung zum Thema „Bewegung im Quadrat“. Eine Vielzahl der „Kunstwerke“ hätte zwar auch ich machen können, nur wäre ich dann etwa 100 Jahre zu spät dran. Die Künstler haben meist mit optischen Tricks statische Objekten in Bewegung versetzt (z.B. mit dem vom Scanner bekannten Moirée-Effekt). Anschließend gab es noch interessante Gespräche bei einer Trinkschokolade im Café, wo ich mich unter anderem mit meinem ehemaligen Deutsch-LK-Lehrer unterhalten konnte.

Ich war danach noch im Ritter-Shop und hab mich mit besonderen (und vor allem günstigen) Ritter-Sport-Tafeln eingedeckt. Jetzt hab ich wieder für ne Weile Schokolade. Passend dazu kam gestern unser Ritter „Schokokochbuch“, das wir durch Sammeln der Punkte auf Ritter-Produkten erhalten haben. Lecker, was man da alles machen kann!

Das ist doch nur ein Casting…

Jetzt wissen wir es dank Bildzeitung endlich „offiziell“: So werden die Zuschauer getäuscht!

Was den Zuschauern bisher verschwiegen wurde: Bevor ein Kandidat überhaupt vor die Jury mit Dieter Bohlen, Anja Lukaseder und Heinz Henn treten darf, muss er ein sogenanntes Pre-Casting (das Casting vor dem Casting) bestehen. Doch da geht es oft nicht um Stimme – es werden bewusst Kandidaten weitergeschickt, die kaum einen Ton treffen, an denen sich die Jury aber mit gemeinen Sprüchen austoben kann.

So wirklich neu ist das ja nicht… das hätte sich jeder halbwegs vernünftige Mensch auch selbst denken können.

Auch Jessy-Bruce Triplett-Arestirado (26) versuchte sein Glück und musste ebenfalls durch das Pre-Casting. „Mir wurde gesagt, dass ich in der Sendung am nächsten Tag bloß nichts von dieser Vorauswahl verraten sollte.“

Als ob die Jury das nicht wüsste… das ist echte Kandidatenverarschung.

Für Andreas Röming (19) war es einfach eine coole Show. Der Münchener sang erst gar nicht, sondern strippte zur mitgebrachten CD in einem schrägen Kimono-Outfit.

„Ich habe den Auftritt beim Pre-Casting schon gemacht und damit war auch klar, dass ich weiterkomme“, erzählt er. „Der Produzent ist gleich danach zu mir gekommen und sagte: ‚Hey, genau so machst du deinen Auftritt morgen auch wieder.‘ “ Andreas erklärte ihm, dass er aber gar nicht singen kann. „Doch ich sollte gar nicht singen, ich sollte nur strippen.“

Was hab ich gesagt? Der Stripper war ein Fake-Kandidat!!!! Ich habs gewusst…
Und was sagt RTL?

Sendersprecher Christian Körner: „Die Jury kann sich nicht 30 000 Kandidaten persönlich angucken. Und skurrile Kandidaten kommen durchs Pre-Casting, weil es auch in der vierten Staffel von ,DSDS‘ Teil des Konzepts ist, sowohl tolle Stimmen als auch witzige oder skurrile Castingszenen zu zeigen.“

Alles klar! Aber dann nennt es nicht „Deutschland sucht den Superstar“ sondern „Bohlen beleidigt Möchtegernstars“… Selbst schuld, wer da noch mitmacht.

Ungeklärte Verhältnisse

Wir erinnern uns, dass die Bildzeitung reißerisch über die Affäre Seehofers berichtet hat (siehe dazu auch Bildblog.de).

Da die Geschichte nach der vielen Kritik und den neueren Entwicklungen etwas in den Hintergrund gerückt ist, versucht Bild, es anzusprechen, wo es nur geht.

Im Artikel „Seehofer kämpft weiter um Parteivorsitz“ heißt es:

Seehofer tourte gestern über die „Grüne Woche“ in Berlin. Am Rande sagte er zu BILD: „Eine einvernehmliche Lösung wäre immer besser.“ […]

Schaden ihm seine ungeklärten privaten Verhältnisse?

Seehofer: „Ich glaube nicht.“

Er „tourte“. Das klingt, als ob Seehofer nur auf der „Grünen Woche“ war, um Wahlkampf zu machen. Dass er als Bundeslandwirtschaftsminister das Ding eröffnet hat, stand dort natürlich nicht.

Fast die gleiche Frage nach den (nach Meinung der Bildzeitung) ungeklärten Verhältnissen stellt Bild auch Günther Beckstein im Interview.

BILD: Ist Seehofers ungeklärte private Situation ein Handicap?

Beckstein: Nein. Diese Fragen dürfen heute keine Rolle mehr spielen. In meinem Glauben ist ganz wichtig, dass man Fehler und Sünden vergeben bekommt. Und ich bin sicher, dass er selbst eine Klärung herbeiführen wird.

Gute Antwort. Daran sollten sich die Papstfreunde von der Bildzeitung mal ein Beispiel nehmen. Für die Bildzeitung bedeutet Vergebung vermutlich gut katholisch eine vorhergehende Buße (und zwar öffentlich, damit man sie ausschlachten kann!)… das hat Protestant Beckstein aber sich nicht gemeint.

Und was Beckstein auch nicht sagt, ist, dass Seehofer zur Klärung sicher nicht mit der Bildzeitung reden wird. Das ist zumindest zu empfehlen…

Hinter der Kuh

Mit Scooter verbinde ich das Ende meiner Schulzeit, Unterstufendiscos, Final Excesse und ähnliches. Als ich heute auf Bild.de las, dass er gerade eine neue Maxi mit dem Namen „Behind the Cow“ herausgebracht habe, habe ich kurz reingeschaut .. und war überrascht.
Scooter goes India, das ganze Video ist im Bollywood-Stil. Und zusätzlich gibt es nicht nur das charakteristische, hallige Scooter-Gerufe, sondern auch noch Hiphop-Einlagen von Fatman Scoop (Den kennen wir noch von seiner Kooperation mit den Massiven Tönen: „Komm schon, Baby, beweg dein Arsch“). Das passt auch bestens, denn Fatman Scoop singt nicht, er schreit…

Obwohl Scooter nicht so ganz meine Richtung ist, hat der Song doch irgendwas und ich werde ihn mal im Hinterkopf behalten.

Bohlens Beleidigungen

Wie schon bereits bei Libertas-Cara zu lesen war, sind Bohlens Sprüche in der aktuellen DSDS-Staffel noch härter geworden und haben eine Empörungswelle ausgelöst. Die Bildzeitung berichtet unter der Überschrift „Bohlens Sprüche sind menschenverachtend„:

Mit seiner beleidigenden Fäkalsprache löst Bohlen einen Sturm der Empörung aus. Politiker und Kirchenvertreter sind entsetzt. In Internetforen fordern Zuschauer, Bohlen vom Schirm zu nehmen.

Mal abgesehen davon, dass es für die Bildzeitung nichts Besseres gibt als die ersten Castingsendungen (man beachte die Vielzahl der DSDS-Artikel) bringt die Bildzeitung auch nach jeder Sendung die aktuellsten (besten?) „Hammer-Sprüche“ selbst. Aber zurück zur Kritik, Kai Gehring, jugendpolitischer Sprecher der Grünen, sagt:

Wie sich Herr Bohlen in einer Musiksendung gebärdet, ist eine Zumutung für alle Zuschauer.

Niemand muss DSDS schauen, oder hab ich da was verpasst? Wie Löwenzahn schon sagte: „Ausschalten.“.
Bischof Kähler erklärte:

„Ich kann nur an die Vernunft aufgeklärter Menschen appellieren, sich nicht durch den Kot ziehen zu lassen, der ihnen da vorgesetzt wird. Kandidaten, die dort antreten, stellen sich einem Musikwettbewerb und nicht mehr.“

Nein. Sie stellen sich nicht irgendeinem Musikwettbewerb, sondern DSDS-Staffel 4 (!). Wer die bisherigen Staffeln gesehen hat, müsste wissen, was auf ihn zukommt.
FDP-Vorsitzende Piper appelliert dagegen an RTL und fordert, Bohlen abzusetzen:

Den Sender fordere ich auf, auf die Qualität der deutschen Sprache und den Erziehungsaspekt dieser Show zu achten.“

Das richtet sich ja wohl gegen die Falschen. Leute, das ist RTL! Was haben die nicht sonst schon für Mist gemacht? Sendungen, bei denen sich nicht nur normale Leute wie bei Bigbrother, sondern sogar Prominente total niedermachen haben lassen. Was kann man von RTL schon erwarten?

Daher sagt RTL auch:

,DSDS‘ polarisiert, provoziert und zeigt witzige, skurrile Casting-Situationen. Alles, auch die nachträglich eingefügten Comedy-Elemente, sind durch die realen Situationen beim Casting entstanden und davon inspiriert.

So wurde das Gehen einer etwas beleibte Kandidatin mit Stampfgeräuschen untermalt – was sie nicht besonders lustig fand.

Die veralberten Kandidaten dürfte das kaum trösten. Nicole ist von der RTL-Häme tief getroffen, sagte gestern zu BamS: „Wenn ich gewusst hätte, dass sich bei ,DSDS‘ über mein Äußeres so lustig gemacht wird, wäre ich auf keinen Fall angetreten. Das alles hat mich verletzt.“

Mädle! Hast du die ersten 3 Staffeln gesehen? Da war das auch schon so! Das hättest du dir eigentlich denken können!
Aber ich vermute, dass die meisten Kandidaten über die anderen Kandidaten im Fernsehen lachen und sagen „Ha ha, sind die schlecht, aber mir kann das ja nicht passieren, denn ich bin ja der nächste Superstar!“. Diese Selbstüberschätzung ist die einzige Möglichkeit, die erklärt, warum so eine große Anzahl von Leuten sich immer noch so derb beleidigen lässt.

Und wie ich bereits bei Libertas-Cara vermutet habe, sind ein Teil der Kandidaten vermutlich gekauft oder gehen nur hin, um mal ins Fernsehen zu kommen (siehe z.B. dieser komische Stripper).

Khanproductions.de

Mir ist aufgefallen, dass „khanproductions“ einer der häufigsten Suchbegriffe ist, der Besucher auf meine Seite führt. Ich hab ein wenig recherchiert und tatsächlich bin ich bei Google der erste Treffer, da meine Domain khanproductions.de wohl durch ihr vergleichbar hohes Alter eine ziemlich gutes Ranking hat.

Nun gibt es aber seit einiger Zeit eine indische Bollywood-Produktionsfirma mit der wundervollen Domain khanproductions.com und ich vermute, dass die meisten Besucher eigentlich dorthin wollen…

Simon, wo bist du jetzt?

Simon Natterer ist das Patenkind meines Vaters und zur Zeit für ein Jahr in Bolivien. Ich hatte zwar immer davon gehört, dass er auch ein Blog hat, habe es aber bisher nie gefunden. Heute habe ich endlich die Adresse erfahren:

Es ist beim Gratistagebuch-Service WoBistDuJetzt.com und hat die einprägsame Adresse http://simonnatterer.wobistdujetzt.com.

Durch diesen Eintrag kann Simons Tagebuch nun in Kürze auch gegoogelt werden, damit andere es einfacher haben.

Die Kirche auf der grünen Wiese

Kirche auf der grünen Wiese

Die Taufe am Sonntag fand in dieser kleinen Dorfkirche in der Nähe von Wittenberge statt. Ich finde es ausgefallen, dass überhaupt kein Weg zur Kirche führt und vermute, dass bei starkem Regen der Kirchenbesuch (noch) geringer ausfällt.
Zusätzlich zum großen Kirchenraum gibt es im Eingangsbreich noch eine kleineren Teil, die Winterkirche. Wenn ich die Pastorin richtig verstanden habe, wird jedoch auch dieser Raum Sonntags nicht voll und oftmals findet der Gottesdienst im Pfarrhaus statt. Da soll sich mal ein württembergischer Pfarrer über schlechten Gottesdienstbesuch beschweren…

Pimp & rate my Blog

Schon seit längerem wollte ich wissen, wieviele Leute ToLeBlog besuchen, wie sie auf die Seite kommen und was sie sich dort anschauen. Also installierte ich den chCounter, der auch theglade insgesamt überwacht und schöne Statistiken liefert. Zusätzlich besorgte ich mir das WordPress-Plugin „Popularity contest„, das die Popularität einzelner Beiträge aus den Aufrufen, Kommentaren und Pingbacks berechnet.

Nachdem der chCounter einen Tag lief, stellte ich in überrascht fest, dass ich ziemlich viele Besucher habe (zumindest mehr, als ich gedacht hatte). Zusätzlich fiel auf, dass die meisten über Google reinkommen (chCounter listet auch die Suchwörter auf, unter denen eine Seite gefunden wurde).
Da anscheinend viele Beiträge gelesen werden, ohne dass es dazu Kommentare gibt, habe ich ein Bewertungssystem eingerichtet (das Plugin heißt wp_Postrating). Vielleicht bekomme ich dadurch mehr Rückmeldung…