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Naja… das hört sich jetzt erstmal nicht schlecht an… aber da muss man dann ja auch mal genau hinsehen: Gesamtbevölkerungsstruktur, Bildungsniveau und so.
Und wer sagt denn, dass „sozial“ immer gleich gut ist?
Naja, in den Rubriken „Inklusion in Arbeitsmarkt“, „(Aus)Bildungschancen“ und „Generationenverhältnis“ liegt BW auf Platz 1. Bei der Wirtschaftsleistung sind nur Bremen und Hamburg besser (also auf jeden Fall Platz 1 von den „großen“ Bundesländern). Die Einkommensverteilung ist Mittelfeld und nur bei der Geschlechtergleichstellung ist BW hinten: auf Platz 13 (und da ist Bayern noch schlechter)!.
Und in Erlangen gab es in der Theologie sogar 3 Professorinnen, nicht bloß eine wie in Kiel! Desweiteren glaube iich aber, dass die Statistiken alle aus Bayern und BW kommen und deshalb so ausfallen. Was wäre wenn man zum Beispiel man „an Nord und Ostsee liegend“ zur Grundlage eines Ländervergleichs machen würde, na wer hätte da gewonnen?
Ach, wenn die Studien aus Süddeutschland kommen, wie kommt es dann, dass die Hansestädte so gut abschneiden?
Die Hansestädte schneiden gut ab! Ich wusste, dass es einen Haken gibt. Zufällig wohne ich ja in der Wiege der Hanse und kann versichern: Wer mit denen auf einem Niveau ist braucht ganz dringend externe Hilfe. McKinsey oder KPMG oder auch C&A. Kann eigentlich alles nur besser sein.
Quod erat demonstrandum: Schleswig-Holstein, meerumschlungen, ist nicht nur auf der Landkarte ganz weit oben! (Sondern auch bei den Schulden – beliebter Schleswig-Holsteiner-Witz: Wie heißt der zweithöchste Berg in SH? Bungsberg – der höchste ist der Schuldenberg. ;-) )