Nochmal (oder immer noch) verliebt in Berlin

Sonntag, 3. September 2006 von Tobias

Ein kleiner Nachtrag zur beliebten Telenovela mit dem Riesenabschied der Stars und den tausenden von Fans: Es geht weiter. Warum?

Warum muss man denn immer weitermachen? Die Serie war erfolgreich, das ist doch schön. Aber warum muss man jetzt neue Schauspieler bringen und daraus ne Dauerveranstaltung machen? Das wird doch früher oder später floppen – weil es einfach nicht mehr neu ist. Das Problem mit dem Fernsehen ist: Wenn etwas erfolgreich ist, dann wird es ewig weitergemacht und tausendfach kopiert – bis es völlig ausgelutscht ist.

Die erste Bigbrother-Staffel war erfolgreich, DSDS und die Popstars auch. Aber nach 5 Staffeln DSDS und 6 Staffeln Bigbrother juckt das doch gerade noch die ganz extremen Fans. Ich erinnere mich, dass wir uns früher getroffen haben, um Bigbrother I anzuschauen – bei keiner der folgenden Staffeln habe ich mehr als 1-2 Folgen am Stück gesehen. Es war nur noch wie eine Kopie um möglichst viel Geld zu scheffeln.

Natürlich ist es schwierig, immer wieder was Neues zu finden und ich möchte auch gar nicht sagen, dass man dieser Forderung der Medienkonsumenten nach immer mehr Abwechslung und noch mehr Schrott immer nachgeben sollte (das wirkt sich schließlich auch auf die ganze Gesellschaft und die Kirche aus). Aber bitte, liebe Fernsehmacher: Erspart uns das Szenario, dass es auf jedem Sender 1-2 Endlostelenovelas gibt. Wiederholt lieber ein paar Serien aus den 80ern. Die waren auch gut und haben vor allem irgendwann aufgehört…

Eine Reaktion zu “Nochmal (oder immer noch) verliebt in Berlin”

  1. ToLeBlog - Theologie und mehr » Blog Archiv » Das Geld kommt mit Lisa…

    […] Wie ich bereits am Ende der ersten “Verliebt in Berlin”-Staffel prophezeit habe, lief es nicht so optimal mit der Fortsetzung – was kein Wunder ist, wie ich es damals darlegte. Nun passiert das, was den Machern wohl der einzige Ausweg aus der Telenovela-Misere schien: Lisa kommt zurück. […]

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