Monatsarchiv für Mai 2009

Meine Folien gehen aus

Sonntag, den 24. Mai 2009

Folien für den Tintenstrahldrucker sind nicht mehr so teuer. Aber früher waren sie das einmal. Ziemlich teuer sogar.

Mein Folienvorrat ist fast erschöpft. Das passt, da mein Tintenstrahldrucker sowieso seine letzte Patrone fährt, auf Papier drucke ich nur noch mit meinem Farblaser.

Hier aber die Geschichte, wie ich an meinen Satz mit 50 Transparentfolien von Epson kam.

1996 wechselte der Besitzer von ComTech. Dadurch änderte sich das ganze System und auch das Sortiment. Der Vertrag des Sortimenthändlers von Druckerpapier und ähnlichem wurde nicht mehr verlängert.
Zum Jahreswechsel war Inventur. Wir zählten alles und notierten den Bestand in den Bestandslisten, Kontrolle inklusive.

Dann war da dieser Pack mit 50 Transparentfolien von Epson übrig. Preis: 199 DM.

Das Problem war, dass die Folien in der Bestandsliste nicht auftauchten. Was tun damit? Mein Chef meinte “Kannst du die brauchen?”. Ich bejahte natürlich und schob hinterher, dass die ja aber 199 DM kosten. Da meinte er: “Offiziell haben wir die doch gar nicht mehr im Bestand… also gehören sie dir.”

Ich weiß noch, die ersten Folien, die ich (farbig) bedruckte, waren für ein Referat im Bio-Leistungskurs. Der Pack mit den ursprünglich 50 Folien hat mich seither begleitet. Jetzt, 13 Jahre später, benutze ich die letzten Folien für meinen eigenen Unterricht.

Zugegeben, die Qualität der Folien ist nicht mehr so berauschend und die Beschichtung klebt etwas. Aber ich hab sie ja auch umsonst bekommen – und da will man ja nicht meckern…

Revolverkosmetik

Sonntag, den 24. Mai 2009

Gestern lernte ich auf einem Geburtstag einen britischen Regierungsbeamten kennen, mit dem ich mich länger Zeit über alles mögliche unterhalten habe. Wir kamen auch auf das britische Waffenverbot zu sprechen und er erzählte mir einige Dinge, die mir aus den Zeitungsberichten anders in Erinnerung waren.

Da war zum Beispiel dieser Artikel in der Zeitung über den Vortrag von “Gun Control Network”-Mitglied Michael North. Im Artikel hieß es am Ende:

Seit 1997, seit das Gesetz zum Waffenverbot durchgesetzt wurde, hat es in England im Übrigen keinen Amoklauf mehr gegeben.

Das stimmt so natürlich und ist auch gut. Allerdings ist das nur die halbe Wahrheit. Denn das verschärfte Waffenrecht hatte in anderen Bereichen überhaupt keine bis sogar gegenteilige Effekte.
In einem Artikel von “the independent” von 2007 fand ich folgende Abschnitte:

Ministers also faced criticism over claims that gun crime has fallen, as Home Office figures showed that deaths and injuries in gun attacks increased from 864 in 1998-99 to 3,821 in 2005-06.

[..]

But Mr Cameron, who will hold talks on gun crime with the former New York mayor Rudolph Giuliani next month, said the Government was “complacent”. He said: “Jack Straw’s self-satisfied comments today expose this Government’s complacent attitude to the growing problem of gun crime on Britain’s streets.

Das entspricht in etwa dem, was mir gestern abend erzählt wurde. Denn de facto wurde durch das Verbot von Handfeuerwaffen der Schwarzmarkt so richtig angefeuert, so dass jetzt jeder kleine Drogendealer eine illegale Waffe hat und die Verbrechen mit Waffen zugenommen haben. Die (illegalen) Waffen auf der Straße, so der Regierungsbeamte, seien ein echtes Problem.

Natürlich ist ein Verbot von Handfeuerwaffen in Privatbesitz mehr oder weniger nachvollziehbar und wahrscheinlich sogar sinnvoll. Nur wenn als Beispiel Großbritannien herangezogen wird, dann sollen doch bitte die Fakten auch stimmen.
Und wenn ein Zusammenhang bestehen sollte zwischen dem Firearms Act 1997 und einem Anstieg der Verletzungen und Tötungen durch Waffen um das 4fache… dann sollte man sich das vielleicht nochmal überlegen.

Strahlenkanone II

Mittwoch, den 20. Mai 2009

Vor einiger Zeit habe ich über die Seite mobilfunk-schwaikheim.de und ihre Forderungen berichtet. In der Diskussion mit einem der Verantwortlichen habe ich die etwas plakative Forderung nach einem mobilfunkmastfreien Schwaikheim kritisiert.

Inzwischen wurde auf der Seite etwas verändert. Die erste Forderung lautet jetzt:

vorhandene Mobilfunkmasten sollen aus dem Ort verbannt werden
(Gemeinde ist aufgefordert, geeignete Standorte außerhalb zu finden)

Das ist natürlich konkreter und nicht mehr ganz so unrealistisch.

Was mich allerdings wirklich interessieren würde:
Auf der Seite wird aufgelistet, wo wieviele Mobilfunkantennen in Schwaikheim und Umgebung zu finden sind. Das ist schön und gut, sagt aber nicht viel über die tatsächliche Belastung aus.

Ich hätte folgenden Vorschlag, damit nicht immer nur die einen gegen die anderen wettern und Mobilfunkkritiker, Mobilfunkbefürworter und Mobilfunkneutrale mit Statistiken und mehr oder weniger anerkannten Studien um sich werfen:

Wie wäre es denn, wenn ein Gutachten (von einer staatlich anerkannten Stelle, Amt für Strahlenschutz, was weiß ich) erstellt werden würde, mit einem Strahlungsprofil von Schwaikheim. Dann könnte man tatsächlich sehen, wie groß die Belastung, z.B. in der Seestraße, am Rathaus, auf dem Gorronner Platz, in der Uhlandschule, in Kindergärten etc. ist. Und dann hätte man auch wirklich die Basis für eine sachliche Diskussion. Wo werden denn z.B. die Werte der Salzburger Resolution genau überschritten, und um wieviel? Das wäre doch eine wirklich sinnvolle Sache, meines Erachtens.

Natürlich kostet das was und natürlich müsste davon einen Großteil (wenn nicht alles) das Mobilfunk Bürgerforum zahlen. Aber der Nutzen, den so ein Gutachten als Argumentationshilfe und für die Sensibilisierung der Bevölkerung hätte, wäre das allemal wert.

Wenn – ja, natürlich nur, wenn da auch rauskommt, dass die Strahlungsbelastung wirklich sehr hoch ist… aber sollte die Belastung nicht so hoch sein, wäre das ja auch eine gute Nachricht.

Kinder, Waffen, Politik

Mittwoch, den 13. Mai 2009

Die Bundesregierung verschärft das Waffenrecht, will simulierten Krieg verbieten lassen.

Auf der anderen Seite das hier: Armee umwirbt Kinder

Auch am neunten bundesweiten Mädchen-Zukunftstag “Girls’Day”, der am 23. April 2009, stattfand, warben die deutschen Militärs gezielt Minderjährige. Die Armee beschränkte das Alter der Teilnehmerinnen bei den über 150 Bundeswehr-Veranstaltungen an diesem Tag im Vorfeld zwar auf Mädchen der Jahrgangsstufen 9 und 10, die also zwischen 14 und 16 Jahren alt sind. Nun kam durch einen Bericht der Militärzeitschrift aktuell – Zeitung für die Bundeswehr heraus, dass selbst 11-Jährige beim “Girls’Day” von der Armee umworben wurden: “Die elf Jahre alten Mädchen Katrin Janzen und Fenja Albrecht aus Hude setzten sich in die Pilotensitze eines Marinehubschraubers vom Typ ‚Sea Lynx’ und kamen aus dem Staunen nicht heraus”, heißt es in dem “aktuell”-Bericht, mit der Überschrift “Überwältigende Eindrücke”.

[...]

Die Bundeswehr setzt aber auch gezielt selbst erstellte Medien ein um Nachwuchs zu gewinnen. Dazu gehört beispielsweise auch das Webportal treff.bundeswehr, das sich an Jugendliche von 14 bis 17 Jahren wendet. Die bunte Bundeswehr-Werbe-Website entging der Indizierung wegen der Verharmlosung des Kriegshandwerks im Jahr 2002 nur knapp. Auf der Website finden sich Videos von Panzern und Flugzeugen sowie Datenblätter von Maschinengranatwerfern und anderem Kriegsgerät neben Handy-Logos, Stundenplänen und kleinen Online-Videospielen.

[...]

Besonders Schüler sind Ziel der Bundeswehr-Werber: 2009 sollen 6526 Schulen angeschrieben und zu Bundeswehr-Werbeveranstaltungen eingeladen werden. Seit Oktober 2008 gibt es in Nordrhein-Westfalen die bundesweit erste Kooperationsvereinbarung zwischen einem Schulministerium und der Bundeswehr – ein Pilotprojekt, das später auch in anderen Bundesländern stattfinden soll. Jugendoffiziere sollen Laut der Vereinbarung im Sekundarbereich I und II und an Berufskollegs – also schon ab der 5. Schulklasse – eingesetzt werden um mit den Schülern über die Bundeswehr und deutsche Sicherheitspolitik zu reden. Der Vertrag sieht zudem die “Einbindung der Jugendoffiziere in die Aus- und Fortbildung von Referendarinnen und Referendaren sowie von Lehrkräften” vor.

Dazu muss nicht mehr viel gesagt werden.

Das Militär und die Computerspiele

Sonntag, den 10. Mai 2009

Ich habe es schon so oft gelesen, auf deutsch und auf englisch (meist von Deutschen geschrieben). So oft, dass es einfach stimmen muss:

Solche Spiele wurden entwickelt in den USA, um Soldaten ihre Hemmungen zu nehmen. Entweder sitzen in den Think-Tanks der Militärs putzig-weltfremde Naivlinge. „Oder wir erkennen an, dass die Spiele schädlich sind.“

Ich muss dazusagen: Ich weiß nicht, ob es stimmt. Ich habe keine Ahnung, wofür das US Militär tatsächlich Computerspiele benutzt. Aber ich habe etwas auf der Homepage der US Army gefunden: “History of Military Gaming”

In today’s personal-gaming age, Smith said entertainment games and technologies are being modified and used in the military domain, and traditional games have been re-tooled for casual gamers and sold for entertainment.

“We are much more comfortable with using entertainment technologies for military training today,” Smith said. Military-training simulations like JANUS and SIMNET have been incorporated into simpler commercial games. “America’s Army,” a modification of Unreal Tournament;” DARWARS Ambush,” and adaptation of “Operation Flashpoint;” and X-Box’s “Full Spectrum Warrior” have all been used by the military.

“Marine Doom” was one of the earliest examples of modifying games for training purposes, Smith added.

The game was an early modification of idSoftware’s “Doom II.” Marine Lt. Scott Barnett, the project officer, and Marine Sgt. Dan Snyder, a designer and modeler, tweaked the commercial off-the-shelf product in the mid-1990s to enhance teamwork, coordination and decision-making training.

“It was primitive, but they showed the big idea of using games for training,” Smith said.

Was das nun tatsächlich im Endeffekt bedeutet, das muss sich jeder selbst zusammenreimen. Ob und wie die Armee tatsächlich Spiele zur Enthemmung von Soldaten verwendet, dafür habe ich (natürlich, mag man sagen) nirgends Beweise gefunden. Aber wirklich entwickelt hat die Armee diese Spiele nicht, sondern bestehende modifiziert. Das zumindest kann man glauben, denn wer jemals Wolfenstein 3D, den ersten Ego Shooter, gespielt hat, dem dürfte klar sein, dass das nicht zum Training für Soldaten benutzt werden konnte.

Eine nicht objektive Quelle hat den Zusammenhang zwischen Computerspielen und dem Militär nochmals zusammengefasst: “Das Militär und die Computerspiele“.

Und an einem Punkt stimmt der Vorwurf des Hemmungsabbaus natürlich schon. Denn ein Ziel dieser Spiele ist, dass die Soldaten ihre Reaktionszeit verbessern. Das bedeutet im Klartext: Wenn der Feind auftaucht, schneller schießen.

Das Schweinesteak “Mexiko”…

Sonntag, den 10. Mai 2009

… ist bei Kaufland in letzter Zeit immer übermäßig vorhanden, denn anscheinend will es kaum keiner kaufen (außer mir).

Daran, wie man sich auf eine mögliche Schweinegrippe-Pandemie vorbereitet, hat ein Pharmakologe jetzt Kritik geübt. Nachzulesen auf spiegel.de: “Pharmakologe zweifelt an Wirksamkeit für Tamiflu“.

Es heißt dort:

Noch sei die Wirkung gegen das Schweinegrippe-Virus lediglich im Labor belegt. Aber auch bei der gewöhnlichen Grippe werde die Bedeutung des Wirkstoffs häufig weit überschätzt. Im Durchschnitt verkürze das Medikament die Krankheitsdauer nur um einen Tag. Im Zuge der Schweinegrippe-Epidemie fürchtet Mühlbauer nun, dass das Grippemittel viel zu großzügig eingesetzt wird.

[...]

Wie in Großbritannien eine ganze Schule mit Tamiflu zu behandeln, nur weil sich fünf Schüler mit dem Schweinegrippe-Virus infiziert hatten, hält er angesichts der Gefahr von Resistenzbildungen und der Nebenwirkungen des Medikaments für “fast schon unverantwortlich”.

Auch für 20 Prozent der Bevölkerung Anti-Grippe-Mittel einzulagern, wie es der Nationale Pandemieplan in Deutschland vorsieht, hält der Bremer Pharmakologe für übertrieben. Lediglich für Risikopatienten, medizinisches Personal, Polizei, Feuerwehr und ähnliche Berufsgruppen sollten die Medikamente vorrätig sein.

Im Falle einer Pandemie müsse dann eben dafür gesorgt werden, dass wirklich nur diese Personengruppen die Mittel erhalten.

Kleiner Grundkurs Geografie

Samstag, den 9. Mai 2009

Emmerich liegt am Niederrhein, im Westen von Deutschland. Es liegt südlicher als Bielefeld, Hannover oder Berlin.

Die Entfernung zur (deutschen) Nordsee bei Emden beträgt rund 250 km, das sind 50 km weiter als von Schwaikheim zum Bodensee.

Die Entfernung nach Bremen beträgt knapp 300 km, das ist etwa so weit wie von Schwaikheim nach Marburg oder nach Garmisch-Partenkirchen oder an die tschechische Grenze oder nach Luzern in der Schweiz oder nach Liechtenstein.

Wenn es also in Hamburg (Entfernung 421 km) und Schleswig-Holstein Stürme gibt, bedeutet das nicht zwangsläufig, dass es in Emmerich auch stürmt. Und auf keinen Fall ist der Kirchentag in Bremen bei uns “um die Ecke”.

Afrika und die Entwicklungshilfe

Samstag, den 9. Mai 2009

Schon vor einiger Zeit war auf Spiegel.de ein kritischer Artikel über die Entwicklungshilfe in Afrika: “Gescheiterte Entwicklungshilfe”.

Er ist in weiten Teilen sehr kritisch, vor allem gegenüber angeblichen “Schwärmern” in der Dritte-Welt-Szene.

Auch wenn alle Bonos, Geldofs und Campinos dieser Welt auf “mehr Geld” setzen, bleibt diese Politik gefährlich für die Entwicklung Afrikas.

Dennoch bringt der Artikel doch einige Punkte, denen ich aus eigener Erfahrung zustimmen kann.
Unter anderem auch dem Fazit, wie Afrika seine Würde wiederbekommen und behalten kann.

Das beste, was wir für Afrika tun können, ist, die Bildungschancen junger Leute zu verbessern. Aber etwas draus machen, Bildung in materiellen Fortschritt umsetzen, das müssen sie selber.

Und wo, neben der Vermittlung von Fähigkeiten, materielle und finanzielle Mittel nötig sind, muss der Grundsatz sein: Keine Geschenke! Wo Geld verteilt wird, nimmt das Übel gewöhnlich seinen Lauf. Entwicklungshilfe sollte prinzipiell nur noch als Kredit gegeben werden. Das setzt voraus, dass alle entwicklungswilligen Menschen Zugang zu Krediten haben. Dazu muss das bisher erfolgreiche Kleinkreditwesen – auch mit Entwicklungshilfe – so ausgebaut werden, dass es alle Armen erreicht.

Futterneid

Samstag, den 9. Mai 2009

Der Angriff aus dem Nichts.

Bitte, bitte, bitte lesen. Echt.

Freitag, den 8. Mai 2009

Um einen groben Überblick über Computerspiele und ihre Wirkung aus wissenschaftlicher Sicht zu bekommen, empfehle ich dringend folgende Diplomarbeit von Ferenc Nagy zu lesen: Computerspiele – Rezeption und Wirkung.

Was ich bisher angelesen und überflogen habe, war sachlich, nahm verschiedene Positionen gleichermaßen auf und stellte sie gegenüber. Besonders zu empfehlen ist Abschnitt 8 über die Risiken von Computerspielen.

Wer wenig oder keine Ahnung hat und wirklich qualifiziert über Computerspiele reden möchte: Lesen!

Geistige Brandstiftung

Donnerstag, den 7. Mai 2009

Über 20.000 Brandstiftungen gibt es jährlich in Deutschland, die meisten davon aus Gründen des Versicherungsbetrugs, manche durch Kinder und einige von krankhaften Brandstiftern.

Wie wird man zu einem krankhaften Brandstifter, frage ich mich? Ich weiß es nicht. Ob es in der Kindheit liegt? An der Erziehung? Am Umfeld? Ist es gar ein genetischer Defekt, für den man gar nichts kann? Ich weiß es nicht.

Aber, unabhängig von den Ursachen: Was kann man gegen krankhafte Brandstifter tun? Wie kann man verhindern, dass unschuldige Menschen durch solche Täter leiden müssen oder gar getötet werden?

Nun, ich hätte ein paar Vorschläge:

1. Zunächst einmal müsste zündeln unter Strafe gestellt werden, schon bei kleinen Kindern und Jugendlichen. Das Spiel mit dem Feuer (dazu gehören auch Adventskränze, Böller, Grillen, Lagerfeuer) ist aus der Gesellschaft zu verbannen, damit mögliche Täter gar nicht erst mit Feuer in Berührung kommen können.

2. Kerzen werden abgeschafft, Kamine auch. Offenes Feuer ist nur noch staatlich anerkannten Feuermeistern gestattet, Heizen mit Holz wird verboten. Praktischer Nebeneffekt: Aufforstung der Wälder gelingt.

3. Jegliches Werkzeug, mit dem Feuer gemacht werden kann, darf nicht mehr hergestellt, verkauft und besessen werden. Feuerzeuge und Streichhölzer sind aus den Haushalten zu entfernen, Landratsämter dürfen unangemeldete Kontrollen durchführen. Praktischer Nebeneffekt: Rauchen wird unmöglich.

3.1. Auch Anleitungen, wie solche Geräte hergestellt werden können, werden verboten. Wer solche Anleitungen z.B. im Internet anbietet, wird bestraft, da er dadurch möglichen Brandstiftern Behilfe zur Tat leistet.

4. Das Zeichnen von Flammen wird unter Strafe gestellt. Auch Wortspiele und Sprichwörter mit Feuer dürfen nicht mehr verwendet werden, da sie vielleicht unterbewusst das Verlangen, Feuer zu legen, auslösen können.

Ich glaube, dass nur durch diese Maßnahmen Brandstiftungen durch Pyromanen verhindert werden können.

Natürlich könnte man mir jetzt Aktionismus vorwerfen, aber sind diese Vorschläge nicht gerechtfertigt, wenn dadurch möglicherweise normale Bürger davon abgehalten werden könnten, zu bösartigen Tätern zu werden?