Archiv der Kategorie 'Internet'

Ziemlich unkorrekt

Freitag, den 18. Dezember 2009

Ich habe doch tatsächlich über Facebook eine Einladung bekommen, in die Gruppe „Politically Incorrect“ der Seite pi-news.net einzutreten.

Wer wissen möchte, warum ich das nicht mache, darf sich einfach mal die Kommentare zu dem Artikel „Bonn: Moschee-Modell im Pfarrsaal vorgestellt“ durchlesen.

Die theglade-Domain-Familie wird kleiner

Freitag, den 13. November 2009

Freecity hat sein kostenlosen Domains endgültig eingestellt. Davon war nun auch meine Domain killdatailor.de betroffen. Da sie jedoch seit 6 Jahren nur noch als Umleitung existiert und ich keine Lust hatte, dafür zu zahlen, habe ich sie heute bei der Denic gelöscht. Die archivierten Inhalte bleiben jedoch wie bisher erhalten.

Reptilien, Reptilien, Reptilien

Mittwoch, den 4. November 2009

Hier längst überfälliger Nachtrag zum Zosse-Posse-Urlaub auf Kreta:

Ich besuchte dort mehrfach Aquaworld Crete, ein kleiner aber feiner Minizoo mit Fischen und Reptilien. Ich verstand mich gut mit dem Besitzer, der dort die z.T. heimischen Tiere auch zu Demonstrationszwecken schon mal aus dem Terrarium holt. Er gab mir wertvolle Hinweise, wo ich in der Gegend Schlangen und andere Reptilien fotografieren könnte und dank seiner Tipps gelangen mir sogar einige Schnappschüsse.

Diese und viele andere Fotos von den Reptilien in Aquaworld befinden sich nun unter Naturfotografie-Reptilien.

PS: Eines davon habe ich mir inzwischen auch als Poster bestellt. Ratet mal, welches.

Virales Marketing?

Dienstag, den 3. November 2009

Mit gewissen Bauchschmerzen habe ich immer wieder meine beiden LGW-Filmchen auf Youtube betrachtet, schließlich läuft im Hintergrund illegalerweise Musik. Heute bin ich zufälligerweise auf einen Artikel gestoßen, in dem das berühmte Hochzeitstanz-Video mit viralem Marketing für Chris Brown bzw. Sony in Verbindung gebracht wird.

Und tatsächlich blendet Youtube direkt im Video eine Werbung ein, wo man den Song bei iTunes kaufen kann. Lustig, dass das nicht bei allen Versionen des Videos geht, weil die Gema in Deutschland nämlich diese Art des Marketing offensichtlich nicht unterstützt.

Ich habe daraufhin mal meine beiden Videos angeschaut. Im einen Video (Musik: Enigma, Return to Innocence) kommt nichts, aber im anderen wird direkt das Take That Greatest Hits-Album angeboten. Und welches Label steht wohl auf der CD? Richtig: Sony. Die haben quasi Werbung durch mein Video… mir solls recht sein, dadurch hat sich auch die Gefahr verringert, für die unerlaubte Verwendung des Songs belangt zu werden.

Studienfahrt

Freitag, den 5. Juni 2009

Morgen Mittag geht es los: Eine Woche Istanbul mit Tourismus und Ökumenischen Gesprächen.

Als karnevalerprobter Neu-Niederrheiner und ehemaliger Anhänger von „Adiletten-Jürgen“ hier eine Einstimmung für mich, den Kurs und alle anderen. Ein Lied, das ich bis heute gar nicht kannte. Lena schon.

PS: Achtung Ohrwurmgefahr!!!

Kinder, Waffen, Politik

Mittwoch, den 13. Mai 2009

Die Bundesregierung verschärft das Waffenrecht, will simulierten Krieg verbieten lassen.

Auf der anderen Seite das hier: Armee umwirbt Kinder

Auch am neunten bundesweiten Mädchen-Zukunftstag „Girls’Day“, der am 23. April 2009, stattfand, warben die deutschen Militärs gezielt Minderjährige. Die Armee beschränkte das Alter der Teilnehmerinnen bei den über 150 Bundeswehr-Veranstaltungen an diesem Tag im Vorfeld zwar auf Mädchen der Jahrgangsstufen 9 und 10, die also zwischen 14 und 16 Jahren alt sind. Nun kam durch einen Bericht der Militärzeitschrift aktuell – Zeitung für die Bundeswehr heraus, dass selbst 11-Jährige beim „Girls’Day“ von der Armee umworben wurden: „Die elf Jahre alten Mädchen Katrin Janzen und Fenja Albrecht aus Hude setzten sich in die Pilotensitze eines Marinehubschraubers vom Typ ‚Sea Lynx‘ und kamen aus dem Staunen nicht heraus“, heißt es in dem „aktuell“-Bericht, mit der Überschrift „Überwältigende Eindrücke“.

[…]

Die Bundeswehr setzt aber auch gezielt selbst erstellte Medien ein um Nachwuchs zu gewinnen. Dazu gehört beispielsweise auch das Webportal treff.bundeswehr, das sich an Jugendliche von 14 bis 17 Jahren wendet. Die bunte Bundeswehr-Werbe-Website entging der Indizierung wegen der Verharmlosung des Kriegshandwerks im Jahr 2002 nur knapp. Auf der Website finden sich Videos von Panzern und Flugzeugen sowie Datenblätter von Maschinengranatwerfern und anderem Kriegsgerät neben Handy-Logos, Stundenplänen und kleinen Online-Videospielen.

[…]

Besonders Schüler sind Ziel der Bundeswehr-Werber: 2009 sollen 6526 Schulen angeschrieben und zu Bundeswehr-Werbeveranstaltungen eingeladen werden. Seit Oktober 2008 gibt es in Nordrhein-Westfalen die bundesweit erste Kooperationsvereinbarung zwischen einem Schulministerium und der Bundeswehr – ein Pilotprojekt, das später auch in anderen Bundesländern stattfinden soll. Jugendoffiziere sollen Laut der Vereinbarung im Sekundarbereich I und II und an Berufskollegs – also schon ab der 5. Schulklasse – eingesetzt werden um mit den Schülern über die Bundeswehr und deutsche Sicherheitspolitik zu reden. Der Vertrag sieht zudem die „Einbindung der Jugendoffiziere in die Aus- und Fortbildung von Referendarinnen und Referendaren sowie von Lehrkräften“ vor.

Dazu muss nicht mehr viel gesagt werden.

Das Militär und die Computerspiele

Sonntag, den 10. Mai 2009

Ich habe es schon so oft gelesen, auf deutsch und auf englisch (meist von Deutschen geschrieben). So oft, dass es einfach stimmen muss:

Solche Spiele wurden entwickelt in den USA, um Soldaten ihre Hemmungen zu nehmen. Entweder sitzen in den Think-Tanks der Militärs putzig-weltfremde Naivlinge. „Oder wir erkennen an, dass die Spiele schädlich sind.“

Ich muss dazusagen: Ich weiß nicht, ob es stimmt. Ich habe keine Ahnung, wofür das US Militär tatsächlich Computerspiele benutzt. Aber ich habe etwas auf der Homepage der US Army gefunden: „History of Military Gaming“

In today’s personal-gaming age, Smith said entertainment games and technologies are being modified and used in the military domain, and traditional games have been re-tooled for casual gamers and sold for entertainment.

„We are much more comfortable with using entertainment technologies for military training today,“ Smith said. Military-training simulations like JANUS and SIMNET have been incorporated into simpler commercial games. „America’s Army,“ a modification of Unreal Tournament;“ DARWARS Ambush,“ and adaptation of „Operation Flashpoint;“ and X-Box’s „Full Spectrum Warrior“ have all been used by the military.

„Marine Doom“ was one of the earliest examples of modifying games for training purposes, Smith added.

The game was an early modification of idSoftware’s „Doom II.“ Marine Lt. Scott Barnett, the project officer, and Marine Sgt. Dan Snyder, a designer and modeler, tweaked the commercial off-the-shelf product in the mid-1990s to enhance teamwork, coordination and decision-making training.

„It was primitive, but they showed the big idea of using games for training,“ Smith said.

Was das nun tatsächlich im Endeffekt bedeutet, das muss sich jeder selbst zusammenreimen. Ob und wie die Armee tatsächlich Spiele zur Enthemmung von Soldaten verwendet, dafür habe ich (natürlich, mag man sagen) nirgends Beweise gefunden. Aber wirklich entwickelt hat die Armee diese Spiele nicht, sondern bestehende modifiziert. Das zumindest kann man glauben, denn wer jemals Wolfenstein 3D, den ersten Ego Shooter, gespielt hat, dem dürfte klar sein, dass das nicht zum Training für Soldaten benutzt werden konnte.

Eine nicht objektive Quelle hat den Zusammenhang zwischen Computerspielen und dem Militär nochmals zusammengefasst: „Das Militär und die Computerspiele„.

Und an einem Punkt stimmt der Vorwurf des Hemmungsabbaus natürlich schon. Denn ein Ziel dieser Spiele ist, dass die Soldaten ihre Reaktionszeit verbessern. Das bedeutet im Klartext: Wenn der Feind auftaucht, schneller schießen.

Das Schweinesteak „Mexiko“…

Sonntag, den 10. Mai 2009

… ist bei Kaufland in letzter Zeit immer übermäßig vorhanden, denn anscheinend will es kaum keiner kaufen (außer mir).

Daran, wie man sich auf eine mögliche Schweinegrippe-Pandemie vorbereitet, hat ein Pharmakologe jetzt Kritik geübt. Nachzulesen auf spiegel.de: „Pharmakologe zweifelt an Wirksamkeit für Tamiflu„.

Es heißt dort:

Noch sei die Wirkung gegen das Schweinegrippe-Virus lediglich im Labor belegt. Aber auch bei der gewöhnlichen Grippe werde die Bedeutung des Wirkstoffs häufig weit überschätzt. Im Durchschnitt verkürze das Medikament die Krankheitsdauer nur um einen Tag. Im Zuge der Schweinegrippe-Epidemie fürchtet Mühlbauer nun, dass das Grippemittel viel zu großzügig eingesetzt wird.

[…]

Wie in Großbritannien eine ganze Schule mit Tamiflu zu behandeln, nur weil sich fünf Schüler mit dem Schweinegrippe-Virus infiziert hatten, hält er angesichts der Gefahr von Resistenzbildungen und der Nebenwirkungen des Medikaments für „fast schon unverantwortlich“.

Auch für 20 Prozent der Bevölkerung Anti-Grippe-Mittel einzulagern, wie es der Nationale Pandemieplan in Deutschland vorsieht, hält der Bremer Pharmakologe für übertrieben. Lediglich für Risikopatienten, medizinisches Personal, Polizei, Feuerwehr und ähnliche Berufsgruppen sollten die Medikamente vorrätig sein.

Im Falle einer Pandemie müsse dann eben dafür gesorgt werden, dass wirklich nur diese Personengruppen die Mittel erhalten.

Afrika und die Entwicklungshilfe

Samstag, den 9. Mai 2009

Schon vor einiger Zeit war auf Spiegel.de ein kritischer Artikel über die Entwicklungshilfe in Afrika: „Gescheiterte Entwicklungshilfe“.

Er ist in weiten Teilen sehr kritisch, vor allem gegenüber angeblichen „Schwärmern“ in der Dritte-Welt-Szene.

Auch wenn alle Bonos, Geldofs und Campinos dieser Welt auf „mehr Geld“ setzen, bleibt diese Politik gefährlich für die Entwicklung Afrikas.

Dennoch bringt der Artikel doch einige Punkte, denen ich aus eigener Erfahrung zustimmen kann.
Unter anderem auch dem Fazit, wie Afrika seine Würde wiederbekommen und behalten kann.

Das beste, was wir für Afrika tun können, ist, die Bildungschancen junger Leute zu verbessern. Aber etwas draus machen, Bildung in materiellen Fortschritt umsetzen, das müssen sie selber.

Und wo, neben der Vermittlung von Fähigkeiten, materielle und finanzielle Mittel nötig sind, muss der Grundsatz sein: Keine Geschenke! Wo Geld verteilt wird, nimmt das Übel gewöhnlich seinen Lauf. Entwicklungshilfe sollte prinzipiell nur noch als Kredit gegeben werden. Das setzt voraus, dass alle entwicklungswilligen Menschen Zugang zu Krediten haben. Dazu muss das bisher erfolgreiche Kleinkreditwesen – auch mit Entwicklungshilfe – so ausgebaut werden, dass es alle Armen erreicht.

Futterneid

Samstag, den 9. Mai 2009

Der Angriff aus dem Nichts.

Bitte, bitte, bitte lesen. Echt.

Freitag, den 8. Mai 2009

Um einen groben Überblick über Computerspiele und ihre Wirkung aus wissenschaftlicher Sicht zu bekommen, empfehle ich dringend folgende Diplomarbeit von Ferenc Nagy zu lesen: Computerspiele – Rezeption und Wirkung.

Was ich bisher angelesen und überflogen habe, war sachlich, nahm verschiedene Positionen gleichermaßen auf und stellte sie gegenüber. Besonders zu empfehlen ist Abschnitt 8 über die Risiken von Computerspielen.

Wer wenig oder keine Ahnung hat und wirklich qualifiziert über Computerspiele reden möchte: Lesen!

Reinhards Bildergalerien

Mittwoch, den 29. April 2009

Kerno hat mich auf die Bildergalerien von Reinhard aufmerksam gemacht. Wer jetzt denkt: „Den kenn ich doch!“, der hat recht.

Ganz besonders zu empfehlen ist die Galerie von der 3-Löwen-Tour-München 2008. Gleich fünf ehemalige Lehrer auf einem Haufen.

Ich bin schon gespannt auf die angekündigte diesjährige Tour.

Irreführende Berichterstattung

Sonntag, den 15. März 2009

Vieles kann man (besonders am Niederrhein) über den Mord an der 20-jährigen Türkin aus Rees lesen. (Nach Abtreibung ermodet, Ermittlungen auf Hochtouren, Familie ist zur Beerdigung in die Türkei geflogen, Fall schlägt in den Medien hohe Wellen).

In den Artikeln liest man immer wieder ähnliches, z.B.

Eine Entjungferung vor der Ehe und erst recht eine Abtreibung sind für Kurden ein großes Vergehen. Gülsüm fühlte sich als Deutsche und wollte auch so leben.

oder

Inzwischen wird mehr und mehr über die 20-jährige muslimische Kurdin bekannt, die vor 13 Jahren mit ihrer Familie nach Rees zog.

Heute nun habe ich mit einem Bekannten aus Rees über den Fall gesprochen, er ist Kurde. Tatsächlich bestätigte er mir meine Befürchtung, dass das Verhalten gegenüber Kurden in Rees angespannter wurde. Die Menschen sind (verständlicherweise) misstrauischer und z.T. auch schneller im (ver-)urteilen. Er erzählte mir, dass ein 4 Mann starkes Fernsehteam des WDR ein Interview von ihm wollte, was er ablehnte, weil er die Familie nur vom sehen kennt.

Denn: Nach seinen Angaben sind das gar keine Kurden, sondern türkische Araber. Und eben Muslime. Die Kurden in Rees sind aber zum Großteil Jesiden. Weil die Familie aber aus den Kurdengebieten kommt und die kurdische Gemeinschaft in Rees und Umgebung bekanntermaßen groß ist, wirft die Presse das schonmal gern in einen Topf. Den genauen Unterschied kennt man eh nicht.

Natürlich ist das nur ein kleines Beispiel. Dennoch: Die ganzen Erfahrungen der letzten Woche haben mein Misstrauen gegenüber den Medien um einiges vervielfacht. Und mir gezeigt, wie stark die Berichterstattung oft von Unwissenheit, Gleichgültigkeit und vor allem Sensationsgier geprägt ist. Leider.

Mein Fazit ist, dass ich in Zukunft dem, was ich in Fernsehen, Presse und Internet als vermeintliche Fakten erfahre, noch um einiges kritischer begegnen werde.

Nur noch ein paar Stunden…

Dienstag, den 3. März 2009

… dann ist die erste Fastenwoche vorbei. Und damit auch das Basenfasten, das Lena und ich seit Aschermittwoch gemacht haben.

Konkret bedeutete das den Verzicht auf folgende Dinge:

  • Fleisch und Wurst
  • Fisch
  • Milchprodukte
  • Weißmehlprodukte
  • Kaffee und Tee
  • Süßigkeiten, Süßgetränke usw.
  • Alkohol

Das heißt eigentlich nur Obst und Gemüse. Und das geht auch. Allerdings habe ich in den letzten Tagen festgestellt, dass es im Fernsehen in jeder zweiten Sendung nur ums Essen geht. Das Fastfoodduell in dieser Situation ist pure Quälerei. Wie auch Einkaufen, vor allem wenn vor dem Laden ein Hähnchengrillstand und (noch viel schlimmer) ein Stand mit Antipasti ist.

Jedenfalls dürfen wir morgen wieder „normal“ essen, gefastet wird trotzdem weiter. Ich verzichte auf Cola und alles panierte oder frittierte (also quasi auf Fastfood). Das ist zwar auch nicht so toll, aber es geht doch noch.

Ich hoffe nur, Joachim fastet nicht Fleisch. Dann können wir nämlich am Wochenende grillen!

PS: In Kürze wird es auch mal wieder ein neues Video geben. Soviel sei verraten: es wird darin um Fleischprodukte gehen. Und um Religion.

Terrarienzubehör am Niederrhein

Samstag, den 28. Februar 2009

Die Schildkröten müssen demnächst aus der Winterruhe und da es noch nicht warm genug für das Außengehege ist, kommen sie noch ein paar Wochen ins Terrarium. Das muss natürlich hergerichtet werden und dafür brauche ich Pinienrindenstücke und Kokosfasern.

Es stellte sich nur das Problem: woher bekommen. Sämtliche Zoohandlungen in der Gegend, die ich gefunden habe, hatten keinen Terrarienbedarf. Was also tun?

In meiner Verzweiflung schaute ich nach Online-Shops, wohl wissend, dass das Porto hoch sein würde bei 40 Litern Pinienrindenstücken. Ich fand die Seite www.terrarientechnik.de mit einem umfangreichen Sortiment. Rein aus Interesse schaute ich ins Impressum und traute meinen Augen nicht: der Sitz der Firma ist in Rees! Also bin ich hingefahren und habe das Zeug direkt vor Ort gekauft, und zwar zu einem wesentlich besseren Preis als in einem Zoogeschäft. Jetzt ist das Terrarium wieder bereit für die Schildkröten.