Getreu diesem Motto hatten wir am Wochenende Besuch aus dem Süden, zeitweise 12 Personen, die zum Großteil bei uns in der Wohnung oder auf der Wiese vor der Wohnung übernachtet haben.
Gestern hatte mein Bruder schriftliches Examen in Kirchengeschichte. Sein Thema zu KG 3 (Reformation) war:
Die Auswirkungen der Reformation auf den Pfarrdienst im 16. Jh.
Tadaa! Was für ein Thema. Ähnlich wie meines. Darauf lernt ja keiner, das muss man sich irgendwie im Hirn zusammensuchen.
Es hängt alles an der Benotung, denn schließlich kann sich jeder KG-Professor (unglücklicherweise zurecht) auf die Position zurückziehen, dass er von jedem Studenten, der 12 Semester Theologie studiert hat, erwarten kann, dass er zu diesem Thema etwas weiß.
Dumm, dass das stimmt. Je nachdem, was erwartet wird, eben. Denn wenn man mit Proseminar- und Vorlesungserinnerungen ne 2-3 kriegt, ist ja nichts dagegen zu sagen. Nur befürchte ich, dass dies nicht der Fall ist.
Wir haben uns heute (endlich) einen neuen Fernseher gekauft, nachdem wir das eigentlich schon letztes Jahr geplant hatten. Glücklicherweise haben wir gewartet - inzwischen sind die LCD-Fernseher nämlich viel günstiger geworden.
Es ist jetzt ein Grundig, 94 cm Bildschirmdiagonale und, das war mir besonders wichtig, Full HD-fähig. Bei Saturn war er sogar 200 € runtergesetzt, wir haben dann gleich die 5 Jahres-Reparatur und Vor-Ort-Service dazugenommen - bei so einem Gerät kann sich das unter Umständen lohnen.
Als ich dem Verkäufer sagte, dass wir den Fernseher nehmen, da meinte er in einem feststellenden und etwas resignierten Ton auf dem Weg zu seinem Infoschalter: “Mit der 0%-Finanzierung dann.” Darauf antwortete ich schnell (und etwas entrüstet), dass ich selbstverständlich bar zahle, bzw. mit EC-Karte. Sein Gesicht hellte sich etwas auf und er meinte freudig: “Ja dann ist ja alles bestens.” Und als ich ihn fragend anschaute kam nur ein “Was glauben Sie, was ich hier jeden Tag erlebe…”
Seis drum… er steht und jetzt wird er mit CSI Miami und Dr. House eingeweiht. Vielen Dank an dieser Stelle an meine Oma, deren Hochzeitsgeschenk der Fernseher zu einem großen Teil ist.
Nachtrag Werbepause: Hier ein Bild (inklusive Horatio)
Das hier ist ein 24-ml Fläschen mit Reinigungsflüssigkeit für Linsen, hauptsächlich benötigt für die Objektive meiner Spiegelreflex-Kamera. Damit klappt die Reinigung echt super. Das Fläschchen ist deshalb auch nur noch etwa halb voll (gekauft noch in Kiel, wohlgemerkt).
Nun ist es seit einiger Zeit so, dass Flüssigkeiten im Flugzeug nicht mehr ohne weiteres ins Handgepäck dürfen. Es dürfen maximal Mengen von jeweils 100ml in eine durchsichtige, verschließbare Plastiktüte. Darunter fallen auch Kosmetika, Duschgel etc.
Und nun ratet mal, was sowohl in Düsseldorf als auch in Las Palmas ohne weiteres in meinem Handgepäck durchging. Richtig.
Man muss dazu noch anmerken, dass es nicht nur ein Fläschchen mit Flüssigkeit ist, sondern sogar ein Fläschchen mit dem Warnhinweis “Reizend!”. Nicht auszudenken, was passiert wäre, wenn ich die Reinigungsflüssigkeit dem Piloten in die Augen gesprüht hätte…