Rime – Ein Videospiel zum Thema Trauer

Samstag, 1. Juli 2017 von Tobias

In den vergangenen Tagen habe ich das Spiel “Rime” auf PS4 durchgespielt. Es ist vermutlich das emotionalste Spiel, das ich je gespielt habe, sowohl von der Atmosphäre als auch von der Story her.

Achtung, der folgende Text enthält massive Spoiler!

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Kaum zu glauben, geradezu unfassbar

Samstag, 29. April 2017 von Tobias

Ich weiß gar nicht genau, wie ich diesen Beitrag schreiben soll. Hätte mir jemand noch vor einem Jahr das angekündigt, hätte ich ihn für völlig verrückt erklärt.

Gestern sind zwei unfassbare Dinge geschehen, die im weitesten Sinne miteinander zu tun haben. Erstens hat Pixel-Luther beim Ideenwettbewerb der Landeskirche völlig überraschend gewonnen – an meinem Geburtstag. Weitere Infos dazu gibt es noch, da ich zuhause gegrillt habe und bei weit abgeschlagenem Voting die Verleihung nicht besucht habe, weiß ich noch gar nicht genau, was dieser Gewinn bedeutet.

macpro3

Schon VOR dem Gewinn habe ich jedoch ein Geschenk bekommen, dass bei mir technisch gesehen alles auf den Kopf stellt. Unter meinem Schreibtisch steht seit vorhin nicht nur ein i7 mit Win7Ultimate / Win10 sondern auch ein Mac Pro.

Echt.

Ich kann es selbst kaum glauben.

Er ist gebraucht und nicht das neueste Modell, aber das reicht mir, denn ich brauche ihn eigentlich nur um Pixel-Luther auch fürs iPhone veröffentlichen zu können.

Inzwischen habe ich bereits eine Apple-ID und das Programm läuft jetzt auch, sogar der Transfer vom PC auf den Mac hat funktioniert. Ich muss nun mal schauen, ob und wie sich die Versionen für beide System unterscheiden damit ich dann auf dem System arbeite, auf dem es mehr Möglichkeiten gibt.

Ein Apple-Jünger und Mac-Poweruser werde ich aber wohl kaum werden…

Pixel-Luther – ein Computerspielprojekt in der Schule

Mittwoch, 12. April 2017 von Tobias

Mein aktuell laufendes Projekt Pixel-Luther (Facebook / Twitter) ist ein Projekt, bei dem ich an der Gemeinschaftsschule mit SchülerInnen gemeinsam ein Jump’n’Run zu Martin Luther und der Reformation entwickle. Alle Infos gibt es auf der begleitenden Webseite www.pixel-luther.de

Ich habe mit Pixel Luther beim Ideenwettbewerb “Kirche macht was” der Württembergischen Landeskirche mitgemacht. Über ein Voting für mein Projekt würde ich mich sehr freuen!

Pfarrplan RUN!! – Das Spiel zum Pfarrplan 2024

Donnerstag, 23. März 2017 von Tobias

Der sogenannte “Pfarrplan 2024″, ein Prozess zur Umstrukturierung und Einsparung von Pfarrstellen in unserer Landeskirche hat mich dazu inspiriert, das bereits veröffentlichte “Steinmetz RUN!” etwas umzubauen. Herausgekommen ist: “Pfarrplan RUN!!” – das Spiel zum Prozess.

Als kleiner Pfarrer rennt man durch die Regionen der Landeskirche und sammelt Gemeindeglieder(-münzen) ein. Ziel ist es genug einzusammeln, damit die Pfarrstelle erhalten bleibt.

Die aktuelle Version ist mit 12 Leveln komplett.

Das Spiel ist in Google Play für Android Geräte verfügbar.

Hier die Browservariante, Steuerung per Maus oder “Leertaste”. Die Version im Browser kann evtl. vereinzelt Grafikfehler haben, diese sind in der Androidversion nicht vorhanden.

Material: Sinn des Lebens mit Videospiel “Journey”

Sonntag, 19. März 2017 von Tobias

Material für: Schule
Thema: Sinn des Lebens, unterschiedliche Religionen
Schulart/Klasse: Haupt-/Realschule, Klasse 9-10, das Material kann auch für höhere Klassen überarbeitet werden

Das RU-Thema “Sinn des Lebens” eignet sich sehr gut um Bezüge zu aktueller Musik, Film und sogar Videospielen herzustellen. Ein dafür geeignetes Spiel ist z.b. das preisgekrönte “Journey”, das für PC und PS4 erhältlich ist.

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Steinmetz RUN! – das neue Zosse-Posse-Spiel

Donnerstag, 12. Januar 2017 von Tobias

Ich habs endlich wieder getan – 6 Jahre nach der letzten Veröffentlichung meiner App ist jetzt die Testversion eines neuen Zosse-Posse Spiels verfügbar.

Steinmetz RUN!! – Jäger der verlorenen Haxen” ist ein einfacher Runner. Ziel ist es, durch Sprünge möglichst alle Haxen in einem Level einzusammeln um sie zu Lothar Besenbär in den Besen zu bringen. Der Einsatz wird dann durch guten Maier-Wein belohnt.

Das Spiel ist momentan auf 8 Level beschränkt und verwendet zum Teil Grafiken und Sounds aus vorherigen Spielen. Es ist eigentlich für Android, es gibt jedoch auch eine im Browser spielbare Variante, die jedoch nicht ganz so flüssig läuft und auch Schriftfehler hat. Eine Veröffentlichung für iOS ist möglich, aber bisher noch nicht vorgesehen.

Das Spiel ist in Google Play für Android Geräte verfügbar. Es ist allerdings – kein Scherz – erst ab 18 freigegeben! Grund dafür: Verweis und Anreiz/Verklärung von Alkohol. Aha. Weisste Bescheid.

Hier die Browservariante, Steuerung per Maus oder “Leertaste”.

Martin Luther ruft an

Samstag, 26. November 2016 von Tobias

Dieses Jahr habe ich beim Seniorenadvent der Gemeinde mal was anderes gemacht und einen Sketch vorgespielt. Passend zum Reformationsjubiläum ruft Martin Luther bei mir an und diktiert lokale Thesen für die Kirchengemeinde. Hinweis zum besseren Verständnis: “Armin” ist der (anwesende) Ortsvorsteher von den Grünen, er betreibt einen Bioladen.

Material: Adventliches mit Playmobil

Freitag, 25. November 2016 von Tobias

Bereits vor einigen Jahren habe ich für die vier Adventssonntage kurze Playmobil Bildergeschichten zu Lukas 1 und 2 gestaltet. Die Bildergeschichten eignen sich gut für Andachten in Kinderkirche, Jungschar oder auch Grundschule.

Zacharias im Tempel und die Ankündigung der Geburt Johannes des Täufers

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Weihnachtsgeschenk-Idee für US-Republikaner

Samstag, 12. November 2016 von Tobias

Diesmal was politisches: das ultimative Playmobil-Set zum neuen Präsidenten der USA. Liebevoll in Szene gesetzt mit den wichtigsten Zielen seiner Präsidentschaft, von Kohle und Öl-Förderung bis hin zur Ausweisung von “anchor-babys”.

Da das Verfallsdatum der Wahlversprechen wohl sehr hoch ist, wäre es jedoch vermutlich nur kurz im Handel.

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Luther, Luther, immer wieder Luther

Freitag, 28. Oktober 2016 von Tobias

Der Playmobil-Luther ist aktuell auf der ganzen Welt unterwegs und taucht ständig überall auf. Zusätzlich zu dem, was ich in diesem Blog bereits zum Thema Reformation und Playmobil gemacht habe, gibt es in diesem Jahr nur noch eine neue Grafik von mir.

Ein Luther ohne Bibel, sondern passend zum Reformationstag mit Hammer und (Thesen)-Papier. Die hochauflösende Grafik kann sogar bis zu einer Größe von 1,5x1m gedruckt werden – ich habe es ausprobiert, wie man unten sehen kann. Dadurch, dass das Thesenpapier leer ist, kann man dort auch Zettel mit aktuellen Hinweisen, Terminen o.ä. drüberkleben.

Datei herunterladen: Luther hochauflösend

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Aktuelle Eindrücke vom Umgang mit Fakten im Internet

Montag, 24. Oktober 2016 von Tobias

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Webseiten-Jubiläum

Donnerstag, 25. August 2016 von Tobias

Heute gibt es ein kleines Jubiläum zu feiern: vor 20 Jahren ging meine erste Webseite online. Zumindest ist die älteste übrig gebliebene Datei von diesem Datum. Sicherheitskopien sind leider keine mehr vorhanden. Das “L@nl@nd” (bei Compuserve gehostet) war eine ziemliche Quatschseite, aber der Ursprung von theglade.com. Hier das damalige Logo mit Splinky von Mururoa. Voll 90er.

25878 oder ein Tag auf der Gamescom

Freitag, 19. August 2016 von Tobias

25878, soviele Schritte habe ich laut meinem Handy heute gemacht. Ich war dazu 14 Stunden unterwegs und habe knapp über 20 km zurückgelegt, die meisten davon auf der Gamescom in Köln. Diese Strecke verwundert nicht, schließlich habe ich alle für Besucher zugänglichen Stände besucht bzw. angeschaut, zum Teil mehrfach. Von den Spielen her habe ich das nicht geschafft, das wäre allein zeitlich gar nicht möglich gewesen.

Aus beruflicher Sicht war ein Gespräch mit einem Mitarbeiter der Evangelischen Jugend Köln und Umgebung sehr interessant, die dort auch einen Stand haben. Allerdings eben nicht mit digitalen Angeboten, sondern klassischer offenen Jugendarbeit mit Tischkicker & co.
Einen etwas anderen, eher missionarischen Ansatz hat die gamechurch, dort gibt es Bibelfassungen extra für Gamer. Spannenderweise sind das die einzigen konfessionellen Angebote, von kath. Seite gibt es nichts.

Nun zu den Spielen:
Mit meiner Pre-Entry-Karte kam ich vor der großen Masse in die Entertainment-Area und konnte so ohne größere Wartezeiten zumindest zwei “große” Spiele mal antesten. Das erste war Sniper Ghost Warrior 3, das ich allerdings für Sniper Elite 4 gehalten habe. Allein daran kann man merken, dass diese Spiele ziemlich austauschbar sind.

Ähnlich ging es mir mit Deus Ex: Mankind divided. Die Story ist (auch aus ethischer Sicht) hochspannend, das Gameplay jedoch ohne große Innovationen im Vergleich zum Vorgänger. Zumindest habe ich das nicht in der kurzen Zeit feststellen können. Ich war auch viel zu beschäftigt mit der PS4-Steuerung, die ist einfach aus meiner Sicht für Ego-Shooter nicht geeignet.

Fifa 17 macht einen sehr guten Eindruck, ist aber leider so gar nicht mein Ding.
Ebenso sieht auch Battlefield 1 echt gut aus, ob es aber wirklich so toll ist, das muss wohl die Open Beta zeigen (wenn es sie gibt). Ich konnte es nicht anspielen, da die Wartezeiten zum Teil über 4 Stunden (!) waren.

Bei Ubisoft gab es eine Präsentation zu Ghost Recon: wildlands, bei der die aktuelle Fassung des Spiels vorgestellt wurde. Es erinnert zwar etwas an Far Cry 4, ist aber auch vom Setting (Bolivien) und der Story neu. In den Trailern gab es auch einige religiöse bzw. kirchenkritische Elemente, so dass auch unter diesem Gesichtspunkt das Spiel interessant sein könnte.

Vor allem VR ist ein großes Thema auf der Gamescom. Auch da waren die Schlangen sehr lang, allerdings konnte ich dann doch an einem Stand kurz mal eine VR-Brille antesten. Unglücklicherweise war es ein Weltraumspiel, und daher fand in mir folgender Dialog statt:

Gehirn: Hey, wir haben gerade einen Looping gemacht!
Körper: Äh, was?
Gehirn: Da, schon wieder einer!
Körper: Das kann nicht sein, wir sitzen doch.
Gehirn: Doch! Ich seh es ganz deutlich!
Körper: Unmöglich.
Gehirn: Aber ganz sicher, gerade stehen wir auch dem Kopf.
Körper: Na toll, jetzt ist mir schlecht.

Mein Fazit zu VR: Es ist toll, aber man muss sich wohl echt langsam daran gewöhnen (und nicht gleich mit Flugsimulatoren starten).

Alles in allem war es ein langer, anstrengender aber großartiger Tag auf der Gamescom, meine weiteren Erkenntnisse zum Schluss:

  • Auch auf der Gamescom kann man als Pfarrer angeworben werden
  • Die weiblichen Cosplayer scheinen etwas in der Überzahl zu sein
  • Gamer geben sehr, sehr viel Geld für allen möglichen Merchandising-Kram aus
  • Menschenmassen, unfassbare Menschenmassen
  • So viele Jugendliche – aber was spielen die dort überhaupt? Fast alle “guten” Sachen sind ab 18, das muss doch frustrierend sein (die Gespräche in der Bahn haben diesen Eindruck bestätigt).
  • World of Warcraft und Konsorten werde ich wohl nie verstehen.
  • Es gab viel weniger Pokemon als erwartet.

Material: Pokemon Go

Donnerstag, 14. Juli 2016 von Tobias

Material für: Schule, evtl. Konfirmandenunterricht
Thema: Medienkompetenz, Respekt
Schulart/Klasse: Klasse 3-7, das Material kann auch für höhere Klassen überarbeitet werden

Pokemon GO ist der aktuelle Hype unter Kindern und Jugendlichen bis hin zu junggebliebenen Erwachsenen. Mit der Outdoor-Nutzung sind auch einige Risiken und Schwierigkeiten verbunden:

Da sind auf der einen Seite reine Sicherheitsaspekte wie z.B. das Spielen im Straßenverkehr oder auch die das Eindringen auf fremden Besitz in Gärten etc.

Auf der anderen Seite stellt sich auch die Frage, inwiefern das Spielen an bestimmten Orten angemessen ist oder nicht. Zahlreiche Kirchen sind Pokestops, an diesem Beispiel kann mit den Kindern darüber gesprochen werden, wie das Spielen in oder vor der Kirche bewertet wird bzw. ob es Zeiten gibt, wo dies unterlassen werden sollte (z.B. während des Gottesdienstes).

Besonders kritisch ist die Nutzung auf Friedhöfen. Dass es zum Respekt vor anderen, ihrem Glauben und ihrer Trauer dazu gehört, auf eigene Wünsche möglicherweise zu verzichten, kann hier ganz praktisch und anschaulich vermittelt werden.

Zwei Arbeitsblätter:
AB Pokemon Karte – mit einfacher Karte zum Bewerten der verschiedenen Orte
AB Pokemon Orte – mit Tabelle zum Ausfüllen

Böhmermanns Einzelfall

Montag, 11. April 2016 von Tobias

Zur Frage ob das sicherlich etwas übertrieben geschmacklose Schmähgedicht von Böhmermann tatsächlich als Satire oder als Schmähkritik bewertet wird, habe ich nun schon mehrfach folgende Argumente gelesen:

  • Wenn das Satire ist, dann könnten das ja auch jeder in Anspruch nehmen, der andere geschmacklos beleidigen will.
  • Wird der Name Erdogan durch Netanjahu oder Gauck ersetzt, wären die Reaktionen völlig anders.

Beide Argumente ziehen aber nicht.

Natürlich wären die Reaktionen ganz anders, wenn Böhmermann so ein Schmähgedicht über Netanjahu oder Gauck veröffentlich hätte. Denn es wäre auch was anderes und ganz sicher keine Satire mehr. Das ist ja genau der springende Punkt:
Netanjahu hat nicht den deutschen Botschafter wegen eines harmlosen Liedes einbestellt.
Gauck braucht keine Erklärungen, was nach deutschem Recht Satire und was Beleidigung ist.

Böhmermann hat das geschickt genutzt und genau zum passenden Zeitpunkt seine Satire platziert. Und deshalb ist es (trotz aller absurder Beleidigungen) Satire. Vielmehr musste er sogar so übertreiben um auch dem letzten (Anwalt) klar zu machen, dass er das selbstverständlich nicht ernst meint, dass das also keine Beleidigung im Sinne einer Tatsachenbehauptung o.ä. ist.

Ganz anders ist es hingegen, wenn jemand auf einer Demo “Erdogan ist ein A*****”-Plakate mit sich herumträgt. Das ist in der Regel ernst gemeint und kann nicht als Satire betrachtet werden. Auch für Hetze auf Facebook gegen Ausländer, Juden usw. gilt das.

Darum sind alle Argumente, die diesen spezifischen einzigartigen Kontext ignorieren, lediglich Blendgranaten und klassischer Whataboutism.

Böhmermann hat mit seinem Beitrag den Finger auf die Wunde gelegt, genau wie das Charlie Hebdo auch getan hat. Deren “Witze” sind übrigens durchaus vergleichbar. Der “Fehler” von Böhmermann war es letztlich, sich genau den falschen (also den richtigen) als Ziel seiner Satire auszusuchen. Darum gibt es auch keinen Solidaritätsmarsch der Politiker.

Übrigens: Whataboutism kann ich auch.

Hätte Böhmermann so ein Gedicht über den Papst gemacht – was wäre wohl passiert?
Nichts.
Der ist ja auch nicht so wichtig. *Ironie_off*