{"id":320,"date":"2007-01-23T09:33:42","date_gmt":"2007-01-23T08:33:42","guid":{"rendered":"http:\/\/www.theglade.com\/toleblog\/?p=320"},"modified":"2007-01-23T09:33:42","modified_gmt":"2007-01-23T08:33:42","slug":"das-heer-der-fliegen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theglade.com\/toleblog\/?p=320","title":{"rendered":"Das Heer der Fliegen"},"content":{"rendered":"<p>Rund ums Tote Meer gibt es eine Fliegenplage, das berichtet<a href=\"http:\/\/www.israelnetz.de\/show.sxp\/12968.html?sxpident=-4083642HmS4405250IQQ3828566-\"> Israel-netz.de<\/a>, zus\u00e4tzlich gibt es auch Probleme mit der Austrocknung des Toten Meeres. Um beide Dinge wollen sich nun Israelis und Jordanier gemeinsam (!) k\u00fcmmern.<\/p>\n<blockquote><p>Israelische und jordanische Experten haben damit begonnen, gemeinsam gegen die Probleme des Toten Meeres zu k\u00e4mpfen. Sie wollen zum einen einer \u00fcberhand nehmenden Fliegen-Plage Herr werden, zum anderen soll die Austrocknung des Toten Meeres gestoppt werden.<\/p>\n<p>Vergangene Woche hatten sich israelische und jordanische Regionalr\u00e4te aus dem Gebiet des Toten Meeres in der jordanischen Ortschaft Safi getroffen.\n<\/p><\/blockquote>\n<p>Und woher kommt die Fliegenplage?<\/p>\n<blockquote><p>&#8222;Wir haben schon alles gegen diese Fliegenplage unternommen&#8220;, sagte Litvinoff laut einem Bericht der Tageszeitung &#8222;Ha\u00b4aretz&#8220;. &#8222;Wir haben Spezialisten eingeflogen und alle m\u00f6glichen Pestizide benutzt. Doch die Fliegen kommen weiterhin von der jordanischen Seite. Einige Monate lang kann man nicht mal mehr drau\u00dfen sitzen.&#8220; Die Israelis schauten sich bei dem Besuch die Quelle des Problems auf den Feldern von Safi an: ein D\u00fcnger, der die Fliegen anzieht. &#8222;Die Menschen hier sind arm, daher k\u00f6nnen sie sich keine besseren D\u00fcnger leisten&#8220;, sagte Faruk Arslan, ein jordanischer \u00d6kologe aus der Gruppe.<\/p><\/blockquote>\n<p>Nun soll ein &#8222;Friedenspark&#8220; errichtet werden, die Welt\u00f6ffentlichkeit und die UNESCO \u00fcber das Problem der Austrocknung unterrichtet werden, au\u00dferdem soll der Handel zwischen beiden Regionen verbessert werden (wahrscheinlich gibts dann besseren D\u00fcnger).<\/p>\n<blockquote><p>Der Besuch in Jordanien war von der Umweltschutzorganisation &#8222;Friends of the Earth &#8211; Middle East&#8220; (FoEME) organisiert worden, in dem Israelis, Jordanier und Pal\u00e4stinenser zusammenarbeiten.<\/p><\/blockquote>\n<p>Es geht also, dass trotz der politischen Lage Vertreter eigentlich verfeindeter Gruppen zusammenarbeiten. Das verbindende Element war hier die gemeinsame Sorge um die Region. Nun, was ist an dieser Region so besonderes, habe ich mich gefragt.<\/p>\n<blockquote><p>Die jordanische Seite des Toten Meeres ist ein genaues &#8222;Spiegelbild&#8220; der israelischen Seite. In der Region gibt es viele chemische Raffinerien, Entsalzungsanlagen und Hotels. (js)<\/p><\/blockquote>\n<p>Ich vermute, dass Raffinierien und Entsalzungsanlagen sich weder um die Austrocknung noch um die M\u00fcckenplage scheren. Aber die Hotels (und Kliniken, die es dort gibt) sind vermutlich ein Problem: Wenn man nicht mehr drau\u00dfen sitzen kann, kommt irgendwann auch keiner mehr. Und wenn es kein Totes Meer mehr vor der Hotelt\u00fcre gibt (sondern 10 km weit weg) auch nicht. Und das ist \u00e4rgerlich f\u00fcr die Touristikbranche, noch dazu weil das Tote Meer doch so sch\u00f6n weit weg ist von Golan, dem Libanon und Syrien. So gibt es sicherlich auch eine finanzielle Motivation f\u00fcr das Abkommen.<\/p>\n<p>Es ist trotzdem sch\u00f6n, dass die Zusammenarbeit funktioniert. Die Verantwortlichen haben eingesehen, dass man das Problem nur gemeinsam l\u00f6sen kann. Ein Modell f\u00fcr viele Regionen&#8230;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Rund ums Tote Meer gibt es eine Fliegenplage, das berichtet Israel-netz.de, zus\u00e4tzlich gibt es auch Probleme mit der Austrocknung des Toten Meeres. Um beide Dinge wollen sich nun Israelis und Jordanier gemeinsam (!) k\u00fcmmern. Israelische und jordanische Experten haben damit begonnen, gemeinsam gegen die Probleme des Toten Meeres zu k\u00e4mpfen. 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