Material: Pokemon Go

Donnerstag, 14. Juli 2016 von Tobias

Material für: Schule, evtl. Konfirmandenunterricht
Thema: Medienkompetenz, Respekt
Schulart/Klasse: Klasse 3-7, das Material kann auch für höhere Klassen überarbeitet werden

Pokemon GO ist der aktuelle Hype unter Kindern und Jugendlichen bis hin zu junggebliebenen Erwachsenen. Mit der Outdoor-Nutzung sind auch einige Risiken und Schwierigkeiten verbunden:

Da sind auf der einen Seite reine Sicherheitsaspekte wie z.B. das Spielen im Straßenverkehr oder auch die das Eindringen auf fremden Besitz in Gärten etc.

Auf der anderen Seite stellt sich auch die Frage, inwiefern das Spielen an bestimmten Orten angemessen ist oder nicht. Zahlreiche Kirchen sind Pokestops, an diesem Beispiel kann mit den Kindern darüber gesprochen werden, wie das Spielen in oder vor der Kirche bewertet wird bzw. ob es Zeiten gibt, wo dies unterlassen werden sollte (z.B. während des Gottesdienstes).

Besonders kritisch ist die Nutzung auf Friedhöfen. Dass es zum Respekt vor anderen, ihrem Glauben und ihrer Trauer dazu gehört, auf eigene Wünsche möglicherweise zu verzichten, kann hier ganz praktisch und anschaulich vermittelt werden.

Zwei Arbeitsblätter:
AB Pokemon Karte – mit einfacher Karte zum Bewerten der verschiedenen Orte
AB Pokemon Orte – mit Tabelle zum Ausfüllen

Böhmermanns Einzelfall

Montag, 11. April 2016 von Tobias

Zur Frage ob das sicherlich etwas übertrieben geschmacklose Schmähgedicht von Böhmermann tatsächlich als Satire oder als Schmähkritik bewertet wird, habe ich nun schon mehrfach folgende Argumente gelesen:

  • Wenn das Satire ist, dann könnten das ja auch jeder in Anspruch nehmen, der andere geschmacklos beleidigen will.
  • Wird der Name Erdogan durch Netanjahu oder Gauck ersetzt, wären die Reaktionen völlig anders.

Beide Argumente ziehen aber nicht.

Natürlich wären die Reaktionen ganz anders, wenn Böhmermann so ein Schmähgedicht über Netanjahu oder Gauck veröffentlich hätte. Denn es wäre auch was anderes und ganz sicher keine Satire mehr. Das ist ja genau der springende Punkt:
Netanjahu hat nicht den deutschen Botschafter wegen eines harmlosen Liedes einbestellt.
Gauck braucht keine Erklärungen, was nach deutschem Recht Satire und was Beleidigung ist.

Böhmermann hat das geschickt genutzt und genau zum passenden Zeitpunkt seine Satire platziert. Und deshalb ist es (trotz aller absurder Beleidigungen) Satire. Vielmehr musste er sogar so übertreiben um auch dem letzten (Anwalt) klar zu machen, dass er das selbstverständlich nicht ernst meint, dass das also keine Beleidigung im Sinne einer Tatsachenbehauptung o.ä. ist.

Ganz anders ist es hingegen, wenn jemand auf einer Demo “Erdogan ist ein A*****”-Plakate mit sich herumträgt. Das ist in der Regel ernst gemeint und kann nicht als Satire betrachtet werden. Auch für Hetze auf Facebook gegen Ausländer, Juden usw. gilt das.

Darum sind alle Argumente, die diesen spezifischen einzigartigen Kontext ignorieren, lediglich Blendgranaten und klassischer Whataboutism.

Böhmermann hat mit seinem Beitrag den Finger auf die Wunde gelegt, genau wie das Charlie Hebdo auch getan hat. Deren “Witze” sind übrigens durchaus vergleichbar. Der “Fehler” von Böhmermann war es letztlich, sich genau den falschen (also den richtigen) als Ziel seiner Satire auszusuchen. Darum gibt es auch keinen Solidaritätsmarsch der Politiker.

Übrigens: Whataboutism kann ich auch.

Hätte Böhmermann so ein Gedicht über den Papst gemacht – was wäre wohl passiert?
Nichts.
Der ist ja auch nicht so wichtig. *Ironie_off*

#DoItLikeDeMaiziere – the Jesus version

Donnerstag, 19. November 2015 von Tobias

jesusverunsichert1000

English Version

Reformation mit Playmobil – Teil 3

Sonntag, 1. November 2015 von Tobias

Pünktlich zum Reformationsfest habe ich den dritten Teil der Playmobil-Reformation fertiggestellt. Er wird in den kommenden Tagen auch in den dazugehörigen Sammelartikel eingearbeitet.

reformation Teil 3-1000

Add-On zum Auftritt der Landeskirche

Donnerstag, 29. Oktober 2015 von Tobias

Seit heute ist der neue Webauftritt der Württembergischen Landeskirche unter elk-wue.de online. Dazu gibt es von mir noch ein kleines Add-on, das es auf keiner mir bekannten Webseite irgendwo gibt: eine Übersichtskarte aller Kirchenbezirke mit hinterlegten Webseiten.

Die Karte basiert auf HTML mit Javascript, läuft also sogar auf (Apple-)Geräten ohne Flash-Unterstützung.

Kirchenbezirk Aalen Kirchenbezirk Backnang Kirchenbezirk Bad Urach-Münsingen Kirchenbezirk Balingen Kirchenbezirk Bernhausen Kirchenbezirk Besigheim Kirchenbezirk Biberach Kirchenbezirk Blaubeuren Kirchenbezirk Blaufelden Kirchenbezirk Böblingen Kirchenbezirk Brackenheim Kirchenbezirk Calw Kirchenbezirk Crailsheim Kirchenbezirk Ditzingen Kirchenbezirk Esslingen Kirchenbezirk Freudenstadt Kirchenbezirk Gaildorf Kirchenbezirk Geislingen Kirchenbezirk Göppingen Kirchenbezirk Heidenheim Kirchenbezirk Heilbronn Kirchenbezirk Herrenberg Kirchenbezirk Kirchheim unter Teck Kirchenbezirk Künzelsau Kirchenbezirk Leonberg Kirchenbezirk Ludwigsburg Kirchenbezirk Marbach Kirchenbezirk Mühlacker Kirchenbezirk Nagold Kirchenbezirk Neuenbürg Kirchenbezirk Neuenstadt Kirchenbezirk Nürtingen Kirchenbezirk Öhringen Kirchenbezirk Ravensburg Kirchenbezirk Reutlingen Kirchenbezirk Schorndorf Kirchenbezirk Schwäbisch Gmünd Kirchenbezirk Schwäbisch Hall Kirchenbezirk Stuttgart Kirchenbezirk Sulz am Neckar Kirchenbezirk Tübingen Kirchenbezirk Tuttlingen Kirchenbezirk Ulm Kirchenbezirk Vaihingen an der Enz Kirchenbezirk Waiblingen Kirchenbezirk Weikersheim Kirchenbezirk Weinsberg

Pastor erschießt Mann im Gottesdienst

Dienstag, 20. Oktober 2015 von Tobias

Diese Geschichte gehört zu den Dingen, die man sich hierzulande kaum vorstellen kann. Allein die Tatsache, als Pfarrer während Gebet und Predigt eine Pistole dabei zu haben… unfassbar.

Picture related.

ingunswetrust1000

Strichmännchen-Update

Donnerstag, 15. Oktober 2015 von Tobias

Auch in diesem Jahr waren meine Strichmännchen-Symbole wieder sehr gefragt. Auf Wunsch meiner aktuellen Schule habe ich noch einige neue Symbole für Wochendienste entworfen:

CanaDraw #1 – #12

Dienstag, 8. September 2015 von Tobias

Statt Urlaubsfotos – Zeichnungen aus Kanada und den USA…

image

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Bauer Hubers billige Milch

Donnerstag, 13. August 2015 von Tobias

Mein Versuch einer vereinfachten Darstellung eines hochkomplizierten Zusammenhangs. Kernpunkt ist doch: Jede Ware hat ihren Preis. Und wenn sie unter Preis verkauft wird, dann bedeutet das, dass irgendwo anders die Kosten wieder aufschlagen – sei es durch Subventionen oder auch durch die Unterstützung von Menschen, die aufgrund des Wirtschaftssystems benachteiligt sind. Das ganze würde natürlich nicht nur mit Milch funktionieren, sondern auch ähnlich mit Fleisch, Smartphones, Kleidung und allen Dingen, die im Ausland billig auf Kosten anderer Menschen produziert wird.

Bauer Hubers billige Milch

English version.

Luthers Ehe für alle

Freitag, 3. Juli 2015 von Tobias

Ich habe ja schon mehrfach ausführlich bzw. grafisch zum Thema Homosexualität Stellung genommen. Leider ist dieses Thema aber wie Unkraut, es kommt wieder und wieder und wieder mit immer denselben Argumenten. So ist es auch ganz aktuell geschehen.

Denn beflügelt durch Entscheidungen in Irland und den USA wollte der Gesprächskreis “Offene Kirche” (OK) bei der gerade laufenden Tagung der württembergischen Landessynode die “Ehe für alle” zum Thema einer aktuellen Stunde machen – und war erbost, dass das nicht zugelassen wurde. Formal war die Ablehnung aber richtig, denn nach den Vorgaben für die aktuelle Stunde, die von allen Gesprächskreisen (also auch OK) einmal beschlossen wurden, waren die Voraussetzungen dafür nicht erfüllt.

Nun können wir uns aber auch ganz pragmatisch fragen, was denn so eine Aussprache gebracht hätte. Außer, dass mal wieder jeder daran erinnert worden wäre, dass die einen halt dafür sind und die anderen dagegen, inklusive der üblichen unzählige Male ausgetauschten Argumente. Zu einem Konsens wäre man (angesichts der verhärteten Fronten sowie der Kürze der Zeit) sowieso nicht gekommen.

Viel spannender ist aber die Frage, ob denn die Synode überhaupt der richtige Ort ist, um über die “Ehe für alle” zu diskutieren. Was könnte denn die Kirche dazu überhaupt sagen? Schließlich ist dies ein politisches Thema, das auch politisch durch den Gesetzgeber gelöst werden muss. Mit der kirchlichen Sichtweise oder gar der kirchlichen Trauordnung hat das ja erstmal überhaupt nichts zu tun. Es ist schließlich für den Staat (und sogar in den meisten Fällen für die Kirche selbst) ja auch rechtlich schlichtweg irrelevant, ob und wie jemand kirchlich getraut wurde oder nicht. Das ist z.B. schön daran zu erkennen, dass die Urkunden zu Ehejubiläen in unserer Landeskirche auch Paare erhalten, die nur standesamtlich geheiratet haben.

Die Frage nach der “Ehe für alle” muss deshalb politisch gelöst werden. Und mit dieser Haltung bin ich ganz auf dem Boden der Reformation. Denn schließlich entspricht das dem, was Martin Luther 1529 in seinem Text “Ein Traubüchlein. Für die einfältigen Pfarrherrn” geschrieben hat. Ja, genau so heißt das Buch tatsächlich.

Dort steht als Einleitung:

So manches Land, so manche Sitte, sagt das gemeine Sprichwort. Dennoch weil die Hochzeit und Ehestand ein weltlich Geschäft ist, gebührt uns Geistlichen oder Kirchendienern nichts darin zu ordenen oder regieren, sondern lassen einer jeglichen Stadt und Land hierin ihren Brauch und Gewohnheit, wie sie gehen.

Wenn die “Ehe für alle” auch in Deutschland (wie in so vielen anderen Ländern dieser Welt) irgendwann beschlossen wird – was meines Erachtens auch konsequent wäre – dann hat das erstmal überhaupt nichts mit der Kirche zu tun. Das bedeutet auch nicht zwingend, dass die kirchliche Trauung dann dementsprechend angepasst werden muss, zumindest theoretisch. Denn an dem Punkt ist Kirchenrecht unabhängig vom staatlichen Recht. Ansonsten gäbe es ja auch keine Unterschiede bei der Segnung gleichgeschlechtlicher Paare in den verschiedenen Landeskirchen.

Wieso sage ich “zumindest theoretisch”? Weil neben den theologischen Punkten zur Segnung gleichgeschlechtlicher Paare (die ich nicht nochmals ausführe, siehe in diesem Blog) hier auch das gelten könnte, was Luther im Traubüchlein für einfältige Pfarrherrn ebenfalls schreibt:

Aber so man von uns begehret für der Kirchen oder in der Kirchen sie zu segenen, über sie zu beten oder sie auch zu trauen, sind wir schuldig dasselbige zu thun.

Was das dann aber konkret bedeutet, das ist noch mal eine ganz andere Frage.

“Wir können Götter werden” – Deus Ex: Human Revolution

Dienstag, 23. Juni 2015 von Tobias

Nach Monaten habe ich endlich gestern Nacht die Zeit gefunden, “Deus Ex: Human Revolution” bis zum Ende zu spielen. Angefangen habe ich es eigentlich wegen des Titels, ich suche ja immer nach Spielen, die möglicherweise für Reli- und Konfirmandenunterricht was abwerfen. Diesmal wurde ich nicht enttäuscht.

Im Spiel geht es um eine Technologie, durch die Menschen die Fähigkeiten von Körper und Hirn mit Hilfe sogenannter “Augmentierungen” verbessern können. Sie werden also quasi Cyborgs. Die Hauptfigur Adam ist als Sicherheitsmann für die Firma tätig, die diese Augmentierungen herstellt und muss sich unter anderem mit Technologie-Gegnern herumschlagen und dabei einen Anschlag aufklären. Am Ende stellt sich heraus, dass der Erfinder der Technologie ebendiese wieder vernichten will, weil er der Meinung ist, die Menschen würden damit zu weit gehen.

Ganz zum Schluss muss Adam entscheiden, wie es weitergehen soll. Er hat die Macht, das Schicksal der Menschheit zu bestimmen, und wird damit selbst zum “Deus Ex”.

Dabei gibt es drei Möglichkeiten:

1. Er schiebt den Technologiegegnern alles in die Schuhe und die Firmen können weiter an der menschlichen Evolution herumbasteln.

Wir können die Götter werden, die wir immer sein wollten. Und wir können sogar gute Götter werden.

2. Er bringt die Wahrheit ans Licht, damit die Menschen auf diese moderne Technologie um ihrer selbst willen verzichten.

Die Technologie gibt uns Stärke. Stärke fördert Dominanz, und Dominanz bereitet den Weg für Missbrauch.

3. Er vernichtet sich selbst und die Station und gibt damit den Menschen selbst die Möglichkeit, ihre Zukunft zu bestimmen.

Gewöhnliche Männer und Frauen müssen gemeinsam den Weg finden, den die Menschheit einschlagen soll.

Vor allem die Schlusssequenzen sind sehr interessant. Die Frage, ob der Mensch sich selbst durch den technischen Fortschritt mit Gott gleichsetzt, ihm “das Feuer wegnehmen kann”. Und inwieweit durch Technologie, die immer mehr ins “Menschsein” eingreift, Würde und Menschlichkeit verloren gehen können.

Ich überlege noch, wie ich das im Unterricht zum Thema Mensch und Technik einbaue.

PS: Wer das Video anschaut, dem dürfte klar sein, dass die Zielgruppe für solche Spiele nicht unbedingt 16jährige sind, die nur rumballern wollen.

Rundkirche auf dem Kirchentag

Sonntag, 14. Juni 2015 von Tobias

Material: Kirche und Glaube im Videospiel “Assassin’s Creed 3″

Dienstag, 5. Mai 2015 von Tobias

Material für: Schule, evtl. Konfirmandenunterricht
Thema: Bedeutung von Glaube, Kirche und christlichem Miteinander
Schulart/Klasse: Haupt-/Realschule Klasse 9/10

Material für die Verwendung von Videospiel-Szenen im Religionsunterricht.

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Material: Reformation mit Playmobil

Dienstag, 5. Mai 2015 von Tobias

Material für: Grundschule, Gemeindearbeit
Thema: Reformation
Schulart/Klasse: Grundschule

Nachdem meine Playmobil*-Bildergeschichten zur Reformation gut angekommen sind, habe ich sie mit dem neuen Playmobil-Luther nochmals überarbeitet und noch eine Fortsetzung gemacht.

Bei der Gelegenheit habe ich auch zusätzliches Material entworfen, das z.B. im Schulunterricht verwendet werden kann.

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Beeindruckend

Sonntag, 11. Januar 2015 von Tobias

Heute aufgenommen. Ich weiß gar nicht genau, warum mich das Bild fasziniert. Aber das tut es.

Alter Schimpanse