Monatsarchiv für November 2006

Domains, Domains, Domains

Mittwoch, den 29. November 2006

Wie bereits erwähnt hat Freecity die Domain Zosse-Posse.de gekündigt. Simon und ich hatten einige Mühe, 1&1 und die Denic davon zu überzeugen, dass diese Domain nun von Simon auf mich übetragen werden soll (ohne Mehrkosten für Simon). Nach einigen (vmtl. nicht kostenlosen) Anrufen und diversen Mails hat aber jetzt alles geklappt und die Domain ist wieder freigeschaltet. Subbr Sach!

Wegen diverser markenrechtlicher Unsicherheiten im Bezug auf die jährliche “Orangenaktion” des CVJM Weltdienstes Württemberg habe ich kurzentschlossen vor kurzem die Domain orangenaktion.de gesichert und auf die Homepage des CWD umgeleitet.

Der CVJM Schwaikheim bekommt nach der Kirchengemeinde Schwaikheim nun auch einen neuen Internetauftritt auf CMS-Basis. Momentan befindet sich die Seite im Aufbau unter der unser-cvjm.de/cms/, in Kürze wird auch die eigentliche Domain cvjm-schwaikheim.de von Strato zu 1&1 umziehen und mit unser-cvjm.de zusammengeführt.

In Planung ist weiterhin der Umzug von schweinehals.de ins theglade.com-Paket bei 1&1, dann sind endgültig alle meine Domains von Strato weg.

Das Flaggschiff des Protestantismus

Mittwoch, den 22. November 2006

Wie ich soeben von idea.de erfahren habe, hat Jüngel den ökumenischen Predigtpreis des Verlags für die Deutsche Wirtschaft für sein theologisches Lebenswerk erhalten.

Nochmal Killerspiele

Dienstag, den 21. November 2006

Habe gerade eine Rede von Stoiber gesehen, in der er sagte, Killerspiele müssten verboten werden, da sie Jugendliche zur Gewalt verleiten würden. Die Kinder orientieren sich angeblich an den Handlungen der Spiele und ahmen es in der Realität nach.

Wenn sich jemand an Doom für einen Amoklauf orientieren wollte, müsste er nur eine Stihl-Säge kaufen (die gibts auch ohne Waffenschein) und dann ein Gemetzel veranstalten. DAS wäre “Killerspiel”-inspiriertes Amoklaufen.

Und noch zum Quake-Level von der Schule des Amokäufers, den er angeblich erstellt hat (laut Bildzeitung, Spiegel.de berichtige das inzwischen):
Ich habe selbst einmal den dritten Stock meiner Schule als Level für Doom nachgebaut, und für ein eigenes Ballerspiel (!), das “Return to insanity” heißen sollte (wurde aber nicht fertig). Zusätzlich gab es Spiele von mir, in denen in diversen Räumen der Schule diverse Personen auftraten (wer die Spiele kennt, weiß wovon ich rede). Mal abgesehen davon, dass ich nie an meiner Schule Amok gelaufen bin – Schulen werden ständig als Levels für Ballerspiele nachgebaut, denn sie eignen sich einfach dafür: sind groß mit vielen Räumen – und die Schüler sind täglich dort. Außerdem ist es wesentlich cooler, statt eines mittelalterlichen Schlosses ein richtiges Gebäude nachzubauen, dass die Kumpels auch kennen. Sowas schafft Ansehen unter Freunden und Mitschülern… DESHALB machen das die Jugendlichen, nicht um für einen Amoklauf zu üben.

PS: Ich möchte an dieser Stelle nur mal erwähnen, dass auch Wohnheime sich als Levels eignen. Spontan fällt mir da ein gewisses Haus in Tübingen ein, dass sich wunderbar als Quake-Level machen würde – inklusive Mittelalter-Optik.

Ich habe übrigens tatsächlich einmal ein Spiel entworfen, dass “Stiftlerjagd” hieß… es wurde aber auch nie fertig… es war auch nicht wirklich brutal, man bewarf sich mit Königsberger Klopsen, bis die Gegner kotzen mussten. Angefangen hatte ich damit nach einem Mittagessen, bei dem es mal wieder Königsberger Klopse mit Kapern gab… damit kann man mich wirklich jagen!

Die Counterstrike-Gesellschaft

Dienstag, den 21. November 2006

Nach dem Amoklauf an der Schule in Emsdetten geht die alte Diskussion wieder los (Spiegel.de: Politiker streiten über Umgang mit PC-Killerspielen).
Während die Grünen grundsätzliche Dinge klären wollen

“Wenn die Informationen zutreffen, dass der Täter gesellschaftlich isoliert war und seine Zeit hauptsächlich mit dem Spielen von Killerspielen verbracht hat, dann muss jetzt verstärkt eine Debatte um Förderung von Medienkompetenz und einer sinnvollen Computernutzung geführt werden”, sagte der Geschäftsführer der Grünen-Fraktion, Volker Beck.

prescht die CDU richtig vor:

[...] der stellvertretende Unionsfraktionsvorsitzende Wolfgang Bosbach. “Sollte sich tatsächlich herausstellen, dass der 18-jährige Täter sich über einen längeren Zeitraum und intensiv mit sogenannten Killerspielen beschäftigt hat, müsste der Gesetzgeber nun endlich handeln”, sagte er. PC-Killerspiele wie “Counterstrike” müssten verboten werden.

[...]

Bosbach forderte in der “Netzeitung” eine Verschärfung des Jugendschutzes: “Wir brauchen einen wirksamen Jugend-Medienschutz, aber keine Killerspiele, die zur Verrohung führen können.” Ähnlich äußerte sich der Brandenburgs Innenminister Jörg Schöhnbohm (CDU): “Killerspiele leisten einen verhängnisvollen Beitrag zur leider wachsenden Gewaltbereitschaft und fördern aggressives Verhalten. Deshalb muss konsequent gegen Spiele vorgegangen werden, die Gewalt verherrlichen”, sagte Schönbohm.

Es ist schön, wenn es so einfach ist. Die SPD sieht alles etwas differenzierter:

SPD-Innenexperte Dieter Wiefelspütz sprach sich dafür aus, ein Verbot gewaltverherrlichender Spiele zumindest in Betracht zu ziehen. Er stellte allerdings klar, dass nicht jeder, der ein Killerspiel spiele, “automatisch zum Massenmörder” werde. Nötig sei vor allem eine generelle Auseinandersetzung mit den Ursachen von Jugendgewalt.

In der Tat. Es mag zwar sein, dass in Einzelfällen solche Spiele die Gewaltausbrüche gefördert haben, aber ein pauschales Urteil ist dann wohl doch zu hart. Schließlich müsste ich dann ebenfalls ein Massenmörder sein… und was für einer. Ich habe schließlich schon Gewaltspiele (DOOM und Wolfenstein 3D waren auf dem Index) gespielt, da konnte die Counterstrike-Generation noch nicht mal sprechen…

Das Problem ist ein grundsätzliches, wie auch der Präsident des Lehrverbandes, Josef Kraus, feststellte.

“Brutale Computerspiele und Videofilme gaukeln Jugendlichen den schnellen Sieg des Stärkeren vor”, sagte er der “Bild”-Zeitung. “Auswege für den Verlierer bieten sie nicht.” Kraus kritisierte auch den Werteverfall in der Gesellschaft: “Drogen, Konsum, Spaß sind die einzigen Werte, die Pop- und TV-Stars noch vermitteln.” Von Eltern und Lehrern verlangte er, ihren Kindern durch eigenes Handeln ein positives Zukunftsbild zu vermitteln.

Es ist Ironie, dass er dies ausgerechnet der Bildzeitung sagte, die mit ihrer Berichterstattung auch nicht wirklich gegen den Werteverfall arbeitet. Seine Forderung nach Vorbildfunktion und Vermittlung eines positiven Zukunftsbildes von Eltern und Lehrern (und damit auch dem Staat) ist jedoch völlig richtig. Allerdings ist das schwer. Viel schwerer, als einfach den Gewaltspielen die Schuld zu geben und sie zu verbieten.
Noch dazu kann niemand garantieren, dass es nach einem Verbot keine Amokläufe von Jugendlichen mehr gibt. Verbote von Spielen bringen sowieso nichts, solange sie in anderen Ländern gekauft werden können (oder online runtergeladen werden). Dieses Verbot würde das Problem nicht lösen, sondern wäre ein reines Selbst-auf-die-Schulter-Klopfen der Politiker.

Nachtrag: Bernd-Michael Haese hat zu dem Thema eine ähnliche Meinung, siehe nordelbien-blog.

Kiel kontra Tübingen

Freitag, den 17. November 2006

Am Wochenende war ich in Kiel, unter anderem auch an der Fakultät. Als ich am Montag einen Professor besuchen wollte, passierte folgendes:

Ich ging zu ihm (unangemeldetet). Der Prof begrüßte mich freudig und entschuldigte sich sofort, dass er überhaupt keine Zeit habe. Er sagte ich solle mich doch mal per Email melden, was ich so machen würde, und beim nächsten Besuch hätte er sicher mehr Zeit für ein ausführliches Gespräch.

So lief das in Kiel auch noch bei einem anderen Professor. Soweit zu Kiel, jetzt zu Tübingen.

Am Dienstag hatte ich einen Termin bei einem Prof, zu diesem Termin hatte ich mich vor drei Wochen schriftlich angemeldet. Ich kam hin und wurde freundlich begrüßt. Dann fragte er mich nach dem Grund meines Kommens. Ich erklärte, dass das Prüfungsamt mir geraten hatte, meine mündlichen Examensthemen im Vorfeld abzuklären. Er fragte: “Welches Prüfungsamt?” Ich antwortete: “Das württembergische.” Darauf er: “Sie sind Württemberger??? Ich habe sie noch nie gesehen!!!

Was sagt man dazu?

Archiv theologischer Schriften

Dienstag, den 7. November 2006

Bei meinen Recherchen zum Barnabas-Brief bin ich auf die Internet-Seite www.glaubensstimme.de gestoßen. Dort werden eine Vielzahl theologischer Texte angeboten, unter anderem auch die Kirchenväter. Zusätzlich gibt es ein Blog mit Hinweisen auf christliche Internet-Seiten und ein Forum.

Ich habe mich auf der Seite ein wenig umgeschaut, und inhaltlich ist sie sehr umfangreich. Es wäre meines Erachtens zwar wünschenswert, dass sie auch in den Punkten Übersichtlichkeit und Bedienbarkeit optimiert wird, aber man findet auch so alles. Zur Zielsetzung und Ausrichtung der Seite gibt es folgende Infos:

In unserer heutigen Zeit kommen immer wieder neue Lehren auf – dabei wird zugleich vieles vergessen, was gut und richtig ist. Insbesondere die Lehren der Väter werden mehr und mehr vernachlässigt zugunsten neuer Lehren, die oft mit der Bibel oder dem Glauben der Christen nichts oder nicht viel zu tun haben.
Das Anliegen der Glaubensstimme ist es, diesem Trend entgegenzuwirken, indem das Wissen der Väter hier allen Interessierten zur Verfügung gestellt wird.
Dabei kommen auch die dunklen Seiten mancher Glaubensväter zur Sprache. Ziel ist es jedoch nicht, einzelne Zeugen des Herrn Jesus Christus zu verunglimpfen oder nur ihre dunklen Seiten zu betonen. Der mündige Leser vermag sehr wohl, sich selber ein Urteil zu bilden, alles zu prüfen und nur das Beste zu behalten.

Das ist in erster Linie keine schlechte Position, vor allem weil auch die “dunklen Seiten” zumindest angesprochen werden.

Ist die Glaubensstimme konfessionell ausgerichtet?
Nun, ich selber bin reformierter Christ zum Glauben gekommen in den Freien evangelischen Gemeinden, von daher ist die Glaubensstimme evangelisch ausgerichtet. Allerdings bemühe ich mich, das ganze Spektrum des evangelischen Glaubens anzubieten. Insofern findet man hier Luther und Calvin, Krummacher und Spurgeon, Augustinus und Hofacker – und viele mehr. Der Grund dafür ist, dass meiner Meinung nach jeder Christ selber sich seine Überzeugung durch den Vergleich und das Prüfen verschiedener Auffassungen bilden soll.

Auch das ist lobenswert. Allerdings musste ich dann nur eine Seite weiter folgendes lesen:

Aus diesem Grund suche ich – mal wieder – Christen, die an diesem Archiv mitarbeiten. Wer von Euch also Texte zur Verfügung stellen kann, ist herzlich willkommen. Jedoch gibt es einige Einschränkungen:

[...]

Genauso sendet mir bitte keine Texte von Sekten oder über Sonderlehren (z.B. Allversöhnung). Solche Texte nehme ich zwar in mein persönliches Archiv auf, nicht jedoch auf diese Web-Site.

Ich bin etwas irritiert. Mal abgesehen davon, dass der von mir hochgeschätzte Prof. Rosenau in Kiel ganz offensichtlich ein Anhänger einer Sonderlehre ist (Allversöhnung: ein transzendentaltheologischer Grundlegungsversuch, Berlin/New York 1993). Aber wie ist das denn mit der vorher erwähnten Mündigkeit des Lesers und der Bildung einer eigenen Überzeugung? Bei der Allversöhnung ist damit plötzlich Schluss? Kommt nur mir das inkonsequent vor? Vor allem, weil es auch Kirchenväter gab, die diese Lehre vertreten haben (Clemens von Alexandria, Origines). Diese Schriften auszuklammern ist dann doch sehr zweifelhaft, oder sind das etwa die “dunklen Seiten”?
Eigentlich schade, aber da drückte sich wohl doch der pietistisch-evangelikale Hintergrund des Webseite-Betreibers durch… obwohl sogar der große Pietist Johann Michael Hahn ein Verfechter der Allversöhnung war.

PS: Für alle Kritiker: Ich weiß, dass die Allversöhnung in CA 17 verworfen wird.

Die perverse Welt der Tiere

Dienstag, den 7. November 2006

Vor einigen Semestern hörte ich in eine lustige Erklärung für die jüdischen Speiseverbote im Zusammenhang mit sexuellem Fehlverhalten bei Tieren. Leider habe ich mich nicht mehr an die Quelle erinnert… In der Kirchengeschichtsvorlesung wurde gestern jedoch eben diese Deutung im sogenannten “Barnabas-Brief” erwähnt. Ich habe daraufhin den Brief besorgt und kann euch nun an dieser höchstinteressanten Erklärung teilhaben lassen.

Barnabas versteht die Vorschriften des Mose nicht wörtlich, sondern auf einer geistliche Ebene. Somit erklärt er die Unreinheit von Tintenfisch, Hase, Hyäne, und Wiesel auf folgende Weise (zitiert aus A. Lindemann (Hg.), Die apostolischen Väter, Tübingen 1992):

10,5 “Du sollst keine Muräne essen”, sagt er, “noch eine Krake, noch einen Tintenfisch.” Du sollst, sagt er, nicht solchen Menschen gleichen und dich nicht ihnen anschließen, die völlig gottlos und schon zum Tode verurteilt sind, so wie auch diese Fische, die als einzige (dazu) verflucht sind, in der Tiefe schwimmen und nicht auftauchen wie die übrigen, sondern auf dem Grund unten in der Tiefe hausen.

Mal abgesehen davon, dass es “der Krake” heißt, kannte Barnabas offensichtlich die Seegurke nicht, sonst hätte er sie sicher auch noch genannt…

6 “Aber auch den Hasen sollst du nicht essen.” Warum? Du sollst, sagt er, kein Knabenschänder werden, noch solchen gleichen, denn der Hase vermehrt jährlich (seinen) After; wieviele Jahre er nämlich lebt, so viele Öffnungen hat er.

Da bekommt der Spruch “wie die Hasen” eine ganz neue Bedeutung…

7 “Aber auch die Hyäne sollst du nicht essen.” Du sollst, sagt er, weder ein Ehebrecher noch ein Verführer werden, noch sollst du denen gleichen. Warum? Weil dieses Tier jährlich seine Natur wechselt und einmal männlich, einmal weiblich ist.

Hyänen sind also die Transvestiten des Tierreichs. Bei der Gelegenheit kann ich berichten, dass mein ehemaliger Chef aus Kiel dieses Jahr auf seiner Ausgrabung in Jordanien als Highlight eine tote Hyäne gesehen hat. Wahrscheinlich ist sie einem Barnabas-Anhänger begegnet…

8 Aber auch das Wiesel hat er zu Recht gehaßt. Du sollst nicht, sagt er, ein solcher werden (wie diejenigen), von denen wir hören, daß sie in Lasterhaftigkeit mit dem Munde Gesetzloses betreiben, noch sollst du dich solchen unreinen (Frauen) anschließen, die mit dem Munde Gesetzloses betreiben. Denn bei diesem Tier erfolgt die Empfängnis durch den Mund.

Ich habe echt keine Ahnung, wie Barnabas auf diese ganzen Dinge gekommen ist.. ich bezweifle, dass der Autor sich jemals mit diesen Tieren näher beschäftigt hat. Schon die Sache mit den Hasen hätte sich doch ganz einfach klären lassen (aber vielleicht habe ich ja bisher immer nur einjährige Kaninchen gegessen…).

PS: Es dürfte nun sehr schwierig werden, jemanden irgendwann einmal eine Hyäne oder ein Wiesel als Zosse-Posse-Tier zuzuweisen, ohne für heftige Irritation zu sorgen… :-)

Evolution on the dance floor

Montag, den 6. November 2006

Ich wurde auf einen Artikel der New York Times über libanesische Frauen aufmerksam gemacht (bezeichnenderweise von einer Libanesin).
In dem Beitrag geht es umdas ausschweifende Nachtleben der libanesischen Mädchen, die auf Männersuche sind – und zwar auf eine Weise, die man im Mittleren Osten nicht erwarten würde…

In the bars the women dance for hours — often on top of the bar — and legs, midriffs, bare shoulders and barely covered bosoms are offered for public admiration.

Das Problem ist der Frauenüberschuss, und damit der Selektionsdruck auf die Mädchen, denn:

The country’s high rate of unemployment pushes the young men to seek work elsewhere, sometimes in Western countries like France and Canada, but mainly in the United Arab Emirates, Saudi Arabia and the other oil states on the Persian Gulf. The women, inhibited by family pressures, are generally left behind.

Was das bedeutet, sagt ein Professor von der AUB deutlich:

“The demographic reality is truly alarming,” Professor Khalaf said. “There are no jobs for university graduates, and with the boys leaving, the sex ratios are simply out of control. It is now almost five to one: five young girls for every young man. When men my sons’ age come back to Lebanon, they can’t keep the girls from leaping at them.”

Nach dem Gesetz der Evolution setzt sich der erfolgreichste und am besten angepasste durch, für die Libanesinnen heißt das, sie müssen ihre Chancen verbessern und aufrüsten.

“The focus is more and more on being beautiful, on pleasing other people. The competition is intense, conformity is a big thing, and everyone, rich and poor, gets plastic surgery. You can go to parts of Beirut where almost every young woman has the same little nose.”

Natürlich gibt es auch noch junge, unverheiratete Männer im Libanon. Allerdings wollen die Frauen diese nicht…

“The guys that remain in Lebanon are the stupid ones!” exclaimed Nayiri Kalayjian, 19, who was hitting the bars on Monot Street, in central Beirut, with three girlfriends.
“We’re too good for them,” she said. “The ones who remain in Lebanon are the ones with closed mentalities, the ones who just want a virgin girl. You start to feel that the men who stay in Lebanon are the ones with no ambition in their work, and so you wonder, why are they still here?”

Es gibt nach dem Artikel für eine anspruchsvolle, gebildete Libanesin eigentlich nur drei Möglichkeiten:

  • Den weltoffenen männlichen Libanesen folgen und ebenfalls im Ausland arbeiten (das macht übrigens die, die mir den Artikel
    geschickt hat).
  • Einen (arabischen) Ausländer heiraten und im Ausland leben (was allerdings wieder zu Schwierigkeiten mit der dortigen Rolle der Frau führen kann, gerade bei reichen Arabern.)
  • Einen “rückständigen Dummkopf” heiraten und sich in eine untergeordnete Rolle einfügen.

Bleibt dann nur die Frage, was diese Optionen für die Entwicklung des Staates Libanon bedeuten…

Sabbatschänder?

Mittwoch, den 1. November 2006

Heute ist Allerheiligen und damit in Baden-Württemberg Feiertag. Als guter Lutheraner ist mir das jedoch ziemlich egal und daher habe ich auch heute meine Winterreifen montiert (und nicht gestern, da war ja bekanntlich Reformationstag). Anscheinend gibt es bei uns sehr viele Lutheraner, denn an der Tankstelle musste ich für das Reifenluftdruck-Gerät Schlange stehen… :-)